Teodorico Morello - Enchiridion ad verborum - 1540

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Volker Riepenhausen
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Teodorico Morello, Enchiridion ad verborum, lateinische Ausgabe 1540, Verlag Sebastian Gryphe, Pergamenteinband, 288 Seiten, Zustand Sehr gut.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Morello, Teodorico, Enchiridion zur Verbeserung der Verbum-Fülle haud infrugiferum: viel statt wie zuvor auserwählt, verfeinert. Vom Theodorico Morello Campano Autor. Verzeichnis der Redewendungen zum Refrain des Buches calces, Lüttich, bei Seb. Gryphium, 1540.

267, [21]; 8°

a-s⁸

ncti s.s. s.t. LiPa (3) 1540 (A)

IT\ICCU\RMLE\001318; USTC 147796

Zweite lyonische Ausgabe für die Drucke des großen Typografen Sébastien Gryphe (die erste von 1538
IT\ICCU\CFIE\026371; USTC 147406) von dieser schönen Sammlung lateinischer Phrasen aus klassischen
Autoren (Quintilian, Lucan, Juvenal et al.) und modernen (Poliziano, Pico della Mirandola, Ermolao
Barbaro et al.), herausgegeben von Thierry Morel (Theodorico Morello), Rhetorik-Professor am
Collegio di Lisieux und Autor pädagogischer Werke, stammend aus der französischen Region
Champagne.

Bindung nicht original (18.‑/XVIII. Jh.) in durchgehenden Pergament verziert (cm. 17,5x11,5).
Rückseite mit erhabenen Fasern. KÜNSTLICH RESTAURIERT. Bedingungen ausgezeichnet. Fehlt
das letzte Blatt mit dem Typografiemarken-Print auf der Rückseite (s8v).

Prontuario di retorica offensichtlich von den Kapuziner-Konventen Lombardo­nies (insbesondere Brescia) angenommen, da die hier vorliegende Kopie eine handsignierte Besitznotiz im Vorderdeckel trägt: „Locis Montisclari Capuccinorum [Montichiari - BS]“. Eine weitere Kopie der Edition für Sebastien Gryphe von 1551 (im Antiquar in Brescia zum Kauf) trägt stattdessen eine Besitznotiz:
„Loci fratrum Capuccinorum Manerbii [Manerbio - BS]“. Curios, dass beide Kopien einen roten Tintenstrich im Vorderdeckel zeigen. Die hier zum Verkauf stehende Kopie weist zudem zwei weitere illustre Provenienzen auf: Die erste späte Renaissance verweist auf Dante Girapha durch eine lange handschriftliche Notiz, verfasst auf der Rückseite des letzten Blatts der hinteren Vorsatzseite: „Ego Dantes Girapha ingressus / sum lectionem Ovidianam Quae / incipit Hospita Demophoon etc. / die decimo septimo kalendas novembris / 1575 in ludo prestantissimi Ulixis / Mantice Publici litterarum triviliensis / Proffessoris [...] habita omnium ratione“. Die Notiz, datiert auf den 15. November 1575, erzählt, dass Girapha Ulisse Mantice Publici litterarum triviliensis [Treviso? Treviglio - BG] Proffessor war, von dem er Vorlesungen hörte, insbesondere in jenem Zusammenhang jene über die Ovid'schen Eroiden und die Geschichte von Fillide und Demofonte. Die zweite Provenienz, angegeben durch eine Notiz am oberen Rand der Vorderseite des zweiten Blatts (Ex libris Balthassaris Zamboni), verweist auf Camillo Baldassarre Zamboni (1723-1797), einen der bedeutendsten Bresciaer Gelehrten des XVIII. Jahrhunderts, leidenschaftlicher Antiquitäten- und Seltenheitensammler. Als eine "biblioteca ambulante" gilt er, er wurde um Rat, Informationen ersucht und von vielen Gelehrten als Bezugspunkt für Forschungen und Hinweise zu den Werken der Abte G. B. Guadagnini und Tiraboschi sowie des Grafen Mazzuchelli, des Nember usw. betrachtet; er hatte viele treue Freunde wie die Brüder Scarella, die Cappelli, die Sanvitali, p. Fortunato aus Brescia, Doneda, Rodella. Sein Biograph Germano Jacopo Gussago bezeichnete ihn als „betörenden Redner, perfekten Polyglott, insbesondere in Latein, Französisch und Griechisch, tief in Metaphysik, Philosophie und Theologie, aber besonders in den Studien der Antike, so dass er mit dem zeitgleichen Lodovico Muratori, einem Wissenschaftler im wahrsten Sinne des Wortes, in vielerlei menschlicher Kenntnisse äußerst versiert, verglichen wird“. Er war Autor, unter anderem, des Meisterwerks Memorie intorno le Pubbliche Fabbriche più insigni della città di Brescia (Brescia, Pietro Vescovi, 1778).

Morello, Teodorico, Enchiridion zur Verbeserung der Verbum-Fülle haud infrugiferum: viel statt wie zuvor auserwählt, verfeinert. Vom Theodorico Morello Campano Autor. Verzeichnis der Redewendungen zum Refrain des Buches calces, Lüttich, bei Seb. Gryphium, 1540.

267, [21]; 8°

a-s⁸

ncti s.s. s.t. LiPa (3) 1540 (A)

IT\ICCU\RMLE\001318; USTC 147796

Zweite lyonische Ausgabe für die Drucke des großen Typografen Sébastien Gryphe (die erste von 1538
IT\ICCU\CFIE\026371; USTC 147406) von dieser schönen Sammlung lateinischer Phrasen aus klassischen
Autoren (Quintilian, Lucan, Juvenal et al.) und modernen (Poliziano, Pico della Mirandola, Ermolao
Barbaro et al.), herausgegeben von Thierry Morel (Theodorico Morello), Rhetorik-Professor am
Collegio di Lisieux und Autor pädagogischer Werke, stammend aus der französischen Region
Champagne.

Bindung nicht original (18.‑/XVIII. Jh.) in durchgehenden Pergament verziert (cm. 17,5x11,5).
Rückseite mit erhabenen Fasern. KÜNSTLICH RESTAURIERT. Bedingungen ausgezeichnet. Fehlt
das letzte Blatt mit dem Typografiemarken-Print auf der Rückseite (s8v).

Prontuario di retorica offensichtlich von den Kapuziner-Konventen Lombardo­nies (insbesondere Brescia) angenommen, da die hier vorliegende Kopie eine handsignierte Besitznotiz im Vorderdeckel trägt: „Locis Montisclari Capuccinorum [Montichiari - BS]“. Eine weitere Kopie der Edition für Sebastien Gryphe von 1551 (im Antiquar in Brescia zum Kauf) trägt stattdessen eine Besitznotiz:
„Loci fratrum Capuccinorum Manerbii [Manerbio - BS]“. Curios, dass beide Kopien einen roten Tintenstrich im Vorderdeckel zeigen. Die hier zum Verkauf stehende Kopie weist zudem zwei weitere illustre Provenienzen auf: Die erste späte Renaissance verweist auf Dante Girapha durch eine lange handschriftliche Notiz, verfasst auf der Rückseite des letzten Blatts der hinteren Vorsatzseite: „Ego Dantes Girapha ingressus / sum lectionem Ovidianam Quae / incipit Hospita Demophoon etc. / die decimo septimo kalendas novembris / 1575 in ludo prestantissimi Ulixis / Mantice Publici litterarum triviliensis / Proffessoris [...] habita omnium ratione“. Die Notiz, datiert auf den 15. November 1575, erzählt, dass Girapha Ulisse Mantice Publici litterarum triviliensis [Treviso? Treviglio - BG] Proffessor war, von dem er Vorlesungen hörte, insbesondere in jenem Zusammenhang jene über die Ovid'schen Eroiden und die Geschichte von Fillide und Demofonte. Die zweite Provenienz, angegeben durch eine Notiz am oberen Rand der Vorderseite des zweiten Blatts (Ex libris Balthassaris Zamboni), verweist auf Camillo Baldassarre Zamboni (1723-1797), einen der bedeutendsten Bresciaer Gelehrten des XVIII. Jahrhunderts, leidenschaftlicher Antiquitäten- und Seltenheitensammler. Als eine "biblioteca ambulante" gilt er, er wurde um Rat, Informationen ersucht und von vielen Gelehrten als Bezugspunkt für Forschungen und Hinweise zu den Werken der Abte G. B. Guadagnini und Tiraboschi sowie des Grafen Mazzuchelli, des Nember usw. betrachtet; er hatte viele treue Freunde wie die Brüder Scarella, die Cappelli, die Sanvitali, p. Fortunato aus Brescia, Doneda, Rodella. Sein Biograph Germano Jacopo Gussago bezeichnete ihn als „betörenden Redner, perfekten Polyglott, insbesondere in Latein, Französisch und Griechisch, tief in Metaphysik, Philosophie und Theologie, aber besonders in den Studien der Antike, so dass er mit dem zeitgleichen Lodovico Muratori, einem Wissenschaftler im wahrsten Sinne des Wortes, in vielerlei menschlicher Kenntnisse äußerst versiert, verglichen wird“. Er war Autor, unter anderem, des Meisterwerks Memorie intorno le Pubbliche Fabbriche più insigni della città di Brescia (Brescia, Pietro Vescovi, 1778).

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Linguistik
Buchtitel
Enchiridion ad verborum
Autor/ Illustrator
Teodorico Morello
Zustand
Sehr gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1540
Auflage
Andere Auflage
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Sebastian Gryphe
Bindung
Pergament
Anzahl der Seiten
288
ItalienVerifiziert
Privat

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