Fort - Anatomie - 1875





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DIE WISSENSCHAFT UNTER DEM RESPIERKEL: DAS HANDBUCH, DAS GENERATIONEN VON FRANZÖSISCHEN MEDIZINERN FORMTE
Wichtiges französisches anatomisches Handbuch der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Werk von Jean-Alfred Fort, einem der bekanntesten Anatomiker und Chirurgen jener Zeit. Als praktisches Instrument für Medizinstudierende und Kandidaten für Universitätsprüfungen konzipiert, stellt der Band eine moderne Synthese der anatomischen Kenntnisse dar, die im Frankreich der Nach-Napoleonischen Epoche entwickelt wurden. Reich illustriert mit 151 Abbildungen im Text vereint das Handbuch anatomische Beschreibung, Histologie, Embryologie und topographische Anatomie und spiegelt den Übergang von der traditionellen beschreibenden Medizin zur modernen wissenschaftlichen Medizin wider, die auf direkter Beobachtung und auf der Dissektion basiert. Ein Werk, das das Goldene Zeitalter der Pariser medizinischen Schule bezeugt, damals als weltweites Zentrum der anatomischen Lehre angesehen.
MARKTWERT
Die anatomischen Werke des 19. Jahrhunderts von Jean-Alfred Fort sind auch heute noch bei Medizinhistorikern und Sammlern französischer Wissenschaftstexte gefragt. Exemplare der zweiten Auflage von 1875 findet man üblicherweise in einer Preisspanne von 100 bis 200 Euro, mit höheren Werten für besonders frische Exemplare ohne Anmerkungen und in den Originaleinbänden erhalten. Exemplare mit akademischen Gebrauchsspuren behalten zwar historisches Interesse, bleiben aber tendenziell im unteren Segment des Marktes.
PHYSIKALISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Halbledergebundener Einband in rotem Leder mit marmorierten Ecken und Platten, Rücken mit Flechtwerkstruktur und goldgeprägtem Titel. Titelblatt im Druck. Zweite Auflage des Résumé d'Anatomie, überarbeitet, korrigiert und erweitert. Mit 151 Holzschnitt-Abbildungen im Text illustriert. Exemplar mit Gebrauchsspuren, handschriftliche Anmerkungen, einige Randrisse. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Blätter (4); 2nn; 824; (2).
VOLLER TITEL UND AUTOR
Manuel d'Anatomie.
Paris, Adrien Delahaye, 1875.
Jean-Alfred Fort.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Manuel d'Anatomie entsteht im voll entwickelten Stadium der französischen Wissenschaftsmedizin, in der die Anatomie die grundlegende, unverzichtbare Grundlage der medizinischen Ausbildung bildete. Das Werk ist als praktisches Handbuch konzipiert, das für Studierende bestimmt ist, die sich auf Doktorandenprüfungen und Krankenhauswahlen vorbereiteten, und bietet eine aktualisierte Synthese des anatomischen Wissens jener Zeit. Besonders bedeutsam ist die Struktur des Bandes, die Allgemeine Anatomie, Histologie, beschreibende Anatomie, Myologie, Arthrologie, Angiologie, Neurologie und Embryologielemente integriert. Die zahlreichen Abbildungen ermöglichten es dem Studierenden, komplexe anatomische Strukturen zu visualisieren, ohne ständig auf große spezialisierte Atlanten zurückgreifen zu müssen. Das Werk reflektiert außerdem den Einfluss der Pariser medizinischen Schule, die im 19. Jahrhundert das Medizinstudium durch klinische Beobachtung und die Verknüpfung von Anatomie und Pathologie revolutionierte. In diesem Zusammenhang stellt das Fort-Handbuch ein wesentliches didaktisches Instrument dar, um zu verstehen, wie europäische Mediziner am Vorabend der großen entdeckungen der bakteriologischen Forschung durch Pasteur ausgebildet wurden.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Jean-Alfred Fort (1831–1893) war einer der bedeutendsten französischen Chirurgen und Anatomen des 19. Jahrhunderts. Professor an der Medizinischen Fakultät von Paris, trug er maßgeblich zur Vermittlung von Anatomie und Chirurgie bei. Verfasser zahlreicher Traktate und Handbücher, wurde er besonders geschätzt für die Fähigkeit, komplexe Inhalte für Studierende zugänglich zu machen. Seine Werke fanden weite Verbreitung in französischen und internationalen Medizenschulen.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Verlegt vom medizinischen Verlag Adrien Delahaye, einem der führenden wissenschaftlichen Verlage des Paris des 19. Jahrhunderts, erlebte das Manuel d'Anatomie mehrere Nachdrucke dank seines Erfolges in der universitären Umgebung. Die vorliegende zweite Auflage von 1875 enthält Aktualisierungen und Erweiterungen gegenüber der ursprünglichen Version, Zeichen für die stetige Weiterentwicklung anatomischer Kenntnisse und die große Nachfrage der Medizinstudierenden.
QUELLENVERZEICHNIS UND VERWEISE
WorldCat, Manuel d'Anatomie, éditions de 1875 et suivantes.
Bibliothèque nationale de France (BnF), Catalogue Général, Jean-Alfred Fort.
Wellcome Collection, Historical Medical Books Collection.
National Library of Medicine (NLM), cataloghi storici di anatomia del XIX secolo.
Waller, History of Medical Education in France.
Dictionnaire des Médecins Français du XIXe siècle, voce "Fort, Jean-Alfred".
ICCU / OPAC SBN, censimenti delle edizioni francesi conservate in Italia.
Catalogue Collectif de France (CCFr), registrazioni bibliografiche dell'edizione Delahaye.
Garrison-Morton, Medical Bibliography, sezioni dedicate all'insegnamento anatomico ottocentesco.
Université Paris Cité, Archives historiques de la Faculté de Médecine.
Der Verkäufer stellt sich vor
DIE WISSENSCHAFT UNTER DEM RESPIERKEL: DAS HANDBUCH, DAS GENERATIONEN VON FRANZÖSISCHEN MEDIZINERN FORMTE
Wichtiges französisches anatomisches Handbuch der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Werk von Jean-Alfred Fort, einem der bekanntesten Anatomiker und Chirurgen jener Zeit. Als praktisches Instrument für Medizinstudierende und Kandidaten für Universitätsprüfungen konzipiert, stellt der Band eine moderne Synthese der anatomischen Kenntnisse dar, die im Frankreich der Nach-Napoleonischen Epoche entwickelt wurden. Reich illustriert mit 151 Abbildungen im Text vereint das Handbuch anatomische Beschreibung, Histologie, Embryologie und topographische Anatomie und spiegelt den Übergang von der traditionellen beschreibenden Medizin zur modernen wissenschaftlichen Medizin wider, die auf direkter Beobachtung und auf der Dissektion basiert. Ein Werk, das das Goldene Zeitalter der Pariser medizinischen Schule bezeugt, damals als weltweites Zentrum der anatomischen Lehre angesehen.
MARKTWERT
Die anatomischen Werke des 19. Jahrhunderts von Jean-Alfred Fort sind auch heute noch bei Medizinhistorikern und Sammlern französischer Wissenschaftstexte gefragt. Exemplare der zweiten Auflage von 1875 findet man üblicherweise in einer Preisspanne von 100 bis 200 Euro, mit höheren Werten für besonders frische Exemplare ohne Anmerkungen und in den Originaleinbänden erhalten. Exemplare mit akademischen Gebrauchsspuren behalten zwar historisches Interesse, bleiben aber tendenziell im unteren Segment des Marktes.
PHYSIKALISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Halbledergebundener Einband in rotem Leder mit marmorierten Ecken und Platten, Rücken mit Flechtwerkstruktur und goldgeprägtem Titel. Titelblatt im Druck. Zweite Auflage des Résumé d'Anatomie, überarbeitet, korrigiert und erweitert. Mit 151 Holzschnitt-Abbildungen im Text illustriert. Exemplar mit Gebrauchsspuren, handschriftliche Anmerkungen, einige Randrisse. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unvollkommenheiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Blätter (4); 2nn; 824; (2).
VOLLER TITEL UND AUTOR
Manuel d'Anatomie.
Paris, Adrien Delahaye, 1875.
Jean-Alfred Fort.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Das Manuel d'Anatomie entsteht im voll entwickelten Stadium der französischen Wissenschaftsmedizin, in der die Anatomie die grundlegende, unverzichtbare Grundlage der medizinischen Ausbildung bildete. Das Werk ist als praktisches Handbuch konzipiert, das für Studierende bestimmt ist, die sich auf Doktorandenprüfungen und Krankenhauswahlen vorbereiteten, und bietet eine aktualisierte Synthese des anatomischen Wissens jener Zeit. Besonders bedeutsam ist die Struktur des Bandes, die Allgemeine Anatomie, Histologie, beschreibende Anatomie, Myologie, Arthrologie, Angiologie, Neurologie und Embryologielemente integriert. Die zahlreichen Abbildungen ermöglichten es dem Studierenden, komplexe anatomische Strukturen zu visualisieren, ohne ständig auf große spezialisierte Atlanten zurückgreifen zu müssen. Das Werk reflektiert außerdem den Einfluss der Pariser medizinischen Schule, die im 19. Jahrhundert das Medizinstudium durch klinische Beobachtung und die Verknüpfung von Anatomie und Pathologie revolutionierte. In diesem Zusammenhang stellt das Fort-Handbuch ein wesentliches didaktisches Instrument dar, um zu verstehen, wie europäische Mediziner am Vorabend der großen entdeckungen der bakteriologischen Forschung durch Pasteur ausgebildet wurden.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
Jean-Alfred Fort (1831–1893) war einer der bedeutendsten französischen Chirurgen und Anatomen des 19. Jahrhunderts. Professor an der Medizinischen Fakultät von Paris, trug er maßgeblich zur Vermittlung von Anatomie und Chirurgie bei. Verfasser zahlreicher Traktate und Handbücher, wurde er besonders geschätzt für die Fähigkeit, komplexe Inhalte für Studierende zugänglich zu machen. Seine Werke fanden weite Verbreitung in französischen und internationalen Medizenschulen.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Verlegt vom medizinischen Verlag Adrien Delahaye, einem der führenden wissenschaftlichen Verlage des Paris des 19. Jahrhunderts, erlebte das Manuel d'Anatomie mehrere Nachdrucke dank seines Erfolges in der universitären Umgebung. Die vorliegende zweite Auflage von 1875 enthält Aktualisierungen und Erweiterungen gegenüber der ursprünglichen Version, Zeichen für die stetige Weiterentwicklung anatomischer Kenntnisse und die große Nachfrage der Medizinstudierenden.
QUELLENVERZEICHNIS UND VERWEISE
WorldCat, Manuel d'Anatomie, éditions de 1875 et suivantes.
Bibliothèque nationale de France (BnF), Catalogue Général, Jean-Alfred Fort.
Wellcome Collection, Historical Medical Books Collection.
National Library of Medicine (NLM), cataloghi storici di anatomia del XIX secolo.
Waller, History of Medical Education in France.
Dictionnaire des Médecins Français du XIXe siècle, voce "Fort, Jean-Alfred".
ICCU / OPAC SBN, censimenti delle edizioni francesi conservate in Italia.
Catalogue Collectif de France (CCFr), registrazioni bibliografiche dell'edizione Delahaye.
Garrison-Morton, Medical Bibliography, sezioni dedicate all'insegnamento anatomico ottocentesco.
Université Paris Cité, Archives historiques de la Faculté de Médecine.

