Simon Gavina - Carlo Scarpa - Tisch - Valmarana - Holz - Holz





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Esstisch Valmarana, von Carlo Scarpa entworfen und von Simon Gavina in Italien in den 1970er/1980er Jahren hergestellt, Holz, 248 cm Breite, 77 cm Tiefe, 72 cm Höhe, guter gebrauchter Zustand mit altersbedingten kleinen Spuren und Flecken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Der Valmarana-Tisch, entworfen von Carlo Scarpa in den Jahren 1971‑1972 und produziert von Simon International (dem von Dino Gavina gegründeten Haus nach der Zusammenarbeit mit Gavina SpA), gehört zu den reifsten und monumentalen Eingriffen des venezianischen Meisters im Bereich Möbeldesign. Der Name verweist direkt auf Villa Valmarana ai Nani in Vicenza, die berühmte Palladio-Villa, die vom Tiepolo fresco bemalt wurde und in deren ehemaligem Stall Scarpa zu jener Zeit sein Studio eingerichtet hatte: eine keineswegs zufällige Hommage, die historische Architektur, klassische Proportion und moderne Sensibilität verwebt. Der Tisch präsentiert sich als großes, hängendes Rechteck-Quader, mit großzügigen Abmessungen (etwa 250 × 77 × 72 cm), konzipiert, um eine bedeutende, fast zeremonielle Tischplatte zu beherbergen. Die Struktur ist vollständig aus Holz – in der ikonischsten Version Esche gebleicht oder natur hell, gelegentlich auch sibirische Ebenholz- oder Eichenfärbung – und gliedert sich in drei Hauptbausteine: die rechteckige Platte und zwei kraftvolle seitliche Stützen, die als Säulenbasen dienen. Diese Stützen sind nicht einfach Beine: Es sind echte architektonische Monolithe, leicht nach unten verengt oder parallel gehalten mit einer kaum wahrnehmbaren Neigung, die dem Möbelstück ein Gefühl archaischen Gewichts und zugleich eine schwebende Leichtfüßigkeit verleiht. Die beiden vertikalen Massen sind durch eine zylinderförmige Traverse oder durch ein längsseitiges, zentrales Element unter der Platte miteinander verbunden, ein Detail, das Scarpa verwendet, um die strukturelle Fragilität zu negieren und einen präzisen geometrischen Rhythmus einzuführen. Die Meisterleistung liegt genau im Gleichgewicht zwischen wahrgenommener Masse und formaler Abstraktion. Der Tisch hat kaum sichtbare Verbindungen: Die Holzmaserung läuft durchgehend weiter, die Oberflächen sind mit fast tastbarer Sorgfalt glattgezogen, die Kanten der Platte weisen oft eine leichte Abfasung oder eine minimale Profilierung auf, die jegliche Härte vermeidet. Es ist ein Objekt, das überflüssige Ornamentik ablehnt, zugleich aber nicht in eine sterile Minimalität entgleitet: Jede Proportion, jede Stärke, jedes Treffen der Ebenen ist mit derselben Aufmerksamkeit studiert, die Scarpa seinen Architekturen widmete. Im Kontext der Ultrarationalen Produktion von Gavina/Simon stellt sich der Valmarana als Synthese aus venezianischer Handwerkskunst und der rationalen Forschung des industriellen Designs der Siebziger Jahre dar. Es ist nicht nur ein Esstisch: Es ist ein skulptur-architektonisches Stück, das die Wahrnehmung des umliegenden Raums verändert, eine Pause, einen langsamen, fast ritualisierten Rhythmus erzwungen.“}} )]} }?Oops has extra characters? I included stray. The JSON must be exact with one key. Ensure valid JSON. Let's correct. The content should be inside
Der Verkäufer stellt sich vor
Der Valmarana-Tisch, entworfen von Carlo Scarpa in den Jahren 1971‑1972 und produziert von Simon International (dem von Dino Gavina gegründeten Haus nach der Zusammenarbeit mit Gavina SpA), gehört zu den reifsten und monumentalen Eingriffen des venezianischen Meisters im Bereich Möbeldesign. Der Name verweist direkt auf Villa Valmarana ai Nani in Vicenza, die berühmte Palladio-Villa, die vom Tiepolo fresco bemalt wurde und in deren ehemaligem Stall Scarpa zu jener Zeit sein Studio eingerichtet hatte: eine keineswegs zufällige Hommage, die historische Architektur, klassische Proportion und moderne Sensibilität verwebt. Der Tisch präsentiert sich als großes, hängendes Rechteck-Quader, mit großzügigen Abmessungen (etwa 250 × 77 × 72 cm), konzipiert, um eine bedeutende, fast zeremonielle Tischplatte zu beherbergen. Die Struktur ist vollständig aus Holz – in der ikonischsten Version Esche gebleicht oder natur hell, gelegentlich auch sibirische Ebenholz- oder Eichenfärbung – und gliedert sich in drei Hauptbausteine: die rechteckige Platte und zwei kraftvolle seitliche Stützen, die als Säulenbasen dienen. Diese Stützen sind nicht einfach Beine: Es sind echte architektonische Monolithe, leicht nach unten verengt oder parallel gehalten mit einer kaum wahrnehmbaren Neigung, die dem Möbelstück ein Gefühl archaischen Gewichts und zugleich eine schwebende Leichtfüßigkeit verleiht. Die beiden vertikalen Massen sind durch eine zylinderförmige Traverse oder durch ein längsseitiges, zentrales Element unter der Platte miteinander verbunden, ein Detail, das Scarpa verwendet, um die strukturelle Fragilität zu negieren und einen präzisen geometrischen Rhythmus einzuführen. Die Meisterleistung liegt genau im Gleichgewicht zwischen wahrgenommener Masse und formaler Abstraktion. Der Tisch hat kaum sichtbare Verbindungen: Die Holzmaserung läuft durchgehend weiter, die Oberflächen sind mit fast tastbarer Sorgfalt glattgezogen, die Kanten der Platte weisen oft eine leichte Abfasung oder eine minimale Profilierung auf, die jegliche Härte vermeidet. Es ist ein Objekt, das überflüssige Ornamentik ablehnt, zugleich aber nicht in eine sterile Minimalität entgleitet: Jede Proportion, jede Stärke, jedes Treffen der Ebenen ist mit derselben Aufmerksamkeit studiert, die Scarpa seinen Architekturen widmete. Im Kontext der Ultrarationalen Produktion von Gavina/Simon stellt sich der Valmarana als Synthese aus venezianischer Handwerkskunst und der rationalen Forschung des industriellen Designs der Siebziger Jahre dar. Es ist nicht nur ein Esstisch: Es ist ein skulptur-architektonisches Stück, das die Wahrnehmung des umliegenden Raums verändert, eine Pause, einen langsamen, fast ritualisierten Rhythmus erzwungen.“}} )]} }?Oops has extra characters? I included stray. The JSON must be exact with one key. Ensure valid JSON. Let's correct. The content should be inside

