Robert Detheux (1932-2010) - Le Chat au Regard Hypnotique - 2006






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Robert Detheux, belgischer Surrealist, schuf 2006 eine originale, hand-signierte Mixed-Media-Zeichnung Le Chat au Regard Hypnotique in 50 × 39 cm auf tinted paper, ungerahmt und in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Katze mit hypnotischem Blick - 2006
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Jahr: 2006
Technik:
Zeichnung / Mischtechnik auf farbig getöntem Papier (Sanguine, Pastell, Bleistift, Kreide und Weißhöhungen) mit äußerst reicher Materialität, Schraffuren, Verblendungen, Überlagerungen und körnigen Texturen, die Fell, Schatten und Volumen fruitbar fast taktil und skulptural wirken.
Maße: 50 × 39 cm (Blatt)
Signatur:
Unter rechts signiert und datiert: „Detheux 2006“ (mit weißer Kreide)
Zustand:
Ausgezeichneter Zustand. Das ursprüngliche getönte Papier zeigt eine schöne natürliche Patina und bewahrt alle Nuancen der Weißhöhungen und Texturen. Die Kontraste und die Materialwirkungen bleiben sehr frisch.
Verkauft: Nein, ungerahmt
Beschreibung des Werks:
„Die Katze mit hypnotischem Blick“ (2006) ist ein fasziniertes und hoch repräsentatives Werk der späten Periode von Robert Detheux. In einem großformatigen, imposanten Rahmen für eine Zeichnung des Künstlers entsteht eine surreale und hybride Katzenfigur, die in einem undefinierbaren, atmosphärischen Raum schwebt: ein Katzenkopf mit intensivem, durchdringendem Blick, leuchtenden Augen und vertikalen Pupillen, der auf einem fragmentarisch angedeuteten und traumhaften Oberkörper ruht.
Was dieses Stück absolut einzigartig macht, ist das Genie der taktilen und leuchtenden Wiedergabe: Fell, feine Schnurrhaare, Ohren und Lichtspiele wirken dank einer erstaunlichen Beherrschung der Überlagerungen von Sanguine, der Verblendungen von Pastell und den Weißhöhungen fast real, wodurch der Blick zu strahlen scheint. Transparenzen, dramatische Kontraste und die körnigen Texturen des getönten Papiers erzeugen eine fast magische Illusion von Volumen und Präsenz. Die feine Linie und die tiefen Schatten verstärken den traumhaften, mysteriösen und theatralischen Charakter der Figur.
Ein kraftvolles und poetisches Werk, das die Kontinuität der Detheux-Forschung an der Gestalt, der Metamorphose des Körpers und der Spannung zwischen Realität und Materie eindrucksvoll illustriert. In seinen späten Jahren überträgt der Künstler sein surreales Universum auf Tierporträts, transformiert die Katze – eine Figur von herausragender Rätselhaftigkeit – in ein hybrides Wesen, das von Geheimnis, Weisheit und einer fast hypnotischen Intensität getragen wird.
Biografie des Künstlers:
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) ist eine außergewöhnliche und zutiefst anspruchsvolle Gestalt der belgischen Kunst der Nachkriegszeit. Absolvent des Institut Saint-Luc in Brüssel, entwickelt er früh eine persönliche Sprache, die von surrealistischen und dadaistischen Strömungen geprägt ist. Bereits in den 1950er Jahren etabliert er sich in der belgischen Kunstszene und gewinnt dreimal den renommierten Preis Jeune Peinture Belge (1953, 1954 und 1971).
Als Dozent für grafische Ausdrucksformen an der Académie des Beaux-Arts in Tournai bis 1996, setzt er unermüdlich seine plastische Forschung fort. Sein Werk erforscht mit intensiver Hingabe die menschliche Figur, die Metamorphose des Körpers und die Spannung zwischen Fleisch und Materie. Die Jahre 2000 kennzeichnen eine Phase, in der er Zeichnungen und szenisch-poetische hybride Tierporträts und surrealistische Werke mit großer Dichtung schafft. Dichter der Materie und des Körpers, hat Robert Detheux ein introspektives, sinnliches und oft von schwarzem Humor getränktes Œuvre aufgebaut, das heute besonders gefragt ist.
Provenienz:
Private Sammlung – Werk direkt aus dem Atelier / Nachlass des Künstlers
Die Katze mit hypnotischem Blick - 2006
Künstler: Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010)
Jahr: 2006
Technik:
Zeichnung / Mischtechnik auf farbig getöntem Papier (Sanguine, Pastell, Bleistift, Kreide und Weißhöhungen) mit äußerst reicher Materialität, Schraffuren, Verblendungen, Überlagerungen und körnigen Texturen, die Fell, Schatten und Volumen fruitbar fast taktil und skulptural wirken.
Maße: 50 × 39 cm (Blatt)
Signatur:
Unter rechts signiert und datiert: „Detheux 2006“ (mit weißer Kreide)
Zustand:
Ausgezeichneter Zustand. Das ursprüngliche getönte Papier zeigt eine schöne natürliche Patina und bewahrt alle Nuancen der Weißhöhungen und Texturen. Die Kontraste und die Materialwirkungen bleiben sehr frisch.
Verkauft: Nein, ungerahmt
Beschreibung des Werks:
„Die Katze mit hypnotischem Blick“ (2006) ist ein fasziniertes und hoch repräsentatives Werk der späten Periode von Robert Detheux. In einem großformatigen, imposanten Rahmen für eine Zeichnung des Künstlers entsteht eine surreale und hybride Katzenfigur, die in einem undefinierbaren, atmosphärischen Raum schwebt: ein Katzenkopf mit intensivem, durchdringendem Blick, leuchtenden Augen und vertikalen Pupillen, der auf einem fragmentarisch angedeuteten und traumhaften Oberkörper ruht.
Was dieses Stück absolut einzigartig macht, ist das Genie der taktilen und leuchtenden Wiedergabe: Fell, feine Schnurrhaare, Ohren und Lichtspiele wirken dank einer erstaunlichen Beherrschung der Überlagerungen von Sanguine, der Verblendungen von Pastell und den Weißhöhungen fast real, wodurch der Blick zu strahlen scheint. Transparenzen, dramatische Kontraste und die körnigen Texturen des getönten Papiers erzeugen eine fast magische Illusion von Volumen und Präsenz. Die feine Linie und die tiefen Schatten verstärken den traumhaften, mysteriösen und theatralischen Charakter der Figur.
Ein kraftvolles und poetisches Werk, das die Kontinuität der Detheux-Forschung an der Gestalt, der Metamorphose des Körpers und der Spannung zwischen Realität und Materie eindrucksvoll illustriert. In seinen späten Jahren überträgt der Künstler sein surreales Universum auf Tierporträts, transformiert die Katze – eine Figur von herausragender Rätselhaftigkeit – in ein hybrides Wesen, das von Geheimnis, Weisheit und einer fast hypnotischen Intensität getragen wird.
Biografie des Künstlers:
Robert Detheux (Brüssel, 1932 – Tournai, 2010) ist eine außergewöhnliche und zutiefst anspruchsvolle Gestalt der belgischen Kunst der Nachkriegszeit. Absolvent des Institut Saint-Luc in Brüssel, entwickelt er früh eine persönliche Sprache, die von surrealistischen und dadaistischen Strömungen geprägt ist. Bereits in den 1950er Jahren etabliert er sich in der belgischen Kunstszene und gewinnt dreimal den renommierten Preis Jeune Peinture Belge (1953, 1954 und 1971).
Als Dozent für grafische Ausdrucksformen an der Académie des Beaux-Arts in Tournai bis 1996, setzt er unermüdlich seine plastische Forschung fort. Sein Werk erforscht mit intensiver Hingabe die menschliche Figur, die Metamorphose des Körpers und die Spannung zwischen Fleisch und Materie. Die Jahre 2000 kennzeichnen eine Phase, in der er Zeichnungen und szenisch-poetische hybride Tierporträts und surrealistische Werke mit großer Dichtung schafft. Dichter der Materie und des Körpers, hat Robert Detheux ein introspektives, sinnliches und oft von schwarzem Humor getränktes Œuvre aufgebaut, das heute besonders gefragt ist.
Provenienz:
Private Sammlung – Werk direkt aus dem Atelier / Nachlass des Künstlers
