Bahnhofsuhr - S.A. Ing. Belotti & C. - Aluminium, Eisen - 1930-1940 - Orologio Unificato Tram






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Rarer bifazialer Unificato Tram Uhr, in Italien von S.A. Ing. Belotti & C. in den 1930er Jahren hergestellt, Gehäuse aus Metall (Aluminium und Eisen), mechanisches Uhrwerk mit unendlicher Gangreserve, keine Schlagwerk, Datierung 1930–1940, 26 × 22 × 12 cm, 4 kg, Modell Unificato bifacciale, Uhrtyp Stationsuhr, derzeit in gebrauchtem, aber funktionsfähigem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rarissimo bifazialer Uhr des ATM Turin-Milano - S.A. Ing. S. Belotti & C
Die „Società Anonima Ingegner S. Belotti & C.“ war eine Institution in Mailand in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Sie waren sowohl Importeur als auch Hersteller von hochpräzisen Instrumenten (oft verbunden mit Elektrizität, Traktion und Transport). Ihre Plaketten garantieren eine ingenieurtechnische Verarbeitungsqualität und ordnen das Objekt perfekt in den industriellen Mailänder Kontext jener Epoche ein.
Das Logo „ATM“, metallisch im Art Déco-Stil in Relieflassung, bestätigt, dass dieser Gegenstand direkt von dem städtischen Verkehrsunternehmen beauftragt wurde, zur Verwendung in dessen Wagen und/oder Räumen, also als Stück Infrastruktur. Die arabischen Ziffern sind sauber, tragen aber eine leichte Art Déco/Rationalismus-Note, typisch für das italienische Design jener Zwanzigerjahre.
Die Abkürzung „S.A.“ war vor der Reform des Zivilgesetzbuches von 1942 sehr gebräuchlich; danach setzte sich vermehrt „S.p.A.“ durch. Das schränkt den Zeitraum auf die 1930er Jahre oder die frühen 1940er Jahre ein. Die Bezeichnung „Uhren Elektrisch und Kontroll“ deutet auf eine Technologie hin, die in jenen Jahren fortschrittlich war für die zentrale Zeitverwaltung in Bahnhöfen oder Lagern.
Piloten- oder sekundäre, bifaziale Uhr. Da sie bifazial ist und technische Bezeichnungen wie „Orologi di Controllo“ trägt, handelt es sich nahezu sicher um eine sekundäre (Sklaven-)Uhr, die Teil eines zentralisierten Systems war. Eine „Mutteruhr“ sendete elektrische Impulse an alle Sklavenuhren (wie diese), um sie perfekt zu synchronisieren.
Auf der Wagenbühne montiert, damit Passagiere in beide Richtungen ablesen konnten, oder in einem Straßenbahn-Depot innerhalb der großen Lagerhäuser zur Synchronisation des Personaleingangs.
Die Bedingungen sind außergewöhnlich für ein Objekt dieses Alters.
Gehäuse aus verchromtem/ Lackmetall: In hervorragendem Zustand. Zeigt eine faszinierende Patina der Zeit, aber kein Durchrostung oder gravierende Dellen.
Die Quadranten sind nahezu makellos. Die elfenbein/Cremefarbene Lackierung ist nicht übermäßig vergilbt und weist keine Risse auf.
Grafik: Hervorragend scharf.
Logos: Die metallic ATM-Logos oben sind komplett, glänzend und ohne fehlende Teile.
Auf beiden Fassaden fehlen die Glasscheiben, die verloren gegangen sind, aber nichts, was den historischen Wert beeinträchtigt.
Das Ticken ist hörbar, aber es muss getestet und überholt werden.
Anbei einige Bilder aus dem „Archivio Storico ATM“ von Mailand, in denen weitere Modelle „Himmelblau“ innerhalb der Wagen zu sehen sind.
Die Herkunft ist sicher, da in der Kollektion des Archivio Storico der GTT von Turin ein identischer Partner vorhanden ist:
https://www.atts.to.it/museo
In dem Band „Torino in Tram“ veröffentlicht, aus dem auch das hier verwendete Foto stammt. Auf jenem Foto ist es an der Motrice Matr. 2501 ATM Mailand montiert. Wir befinden uns daher in den frühen 1930er Jahren, obwohl es über rund ein Jahrzehnt produziert wurde.
Das letzte Bild, erstellt mit Hilfe von KI, rekonstruiert auf Basis der vorliegenden Fotoaufnahme seine Platzierung als „Himmelblau“.
Rarissimo bifazialer Uhr des ATM Turin-Milano - S.A. Ing. S. Belotti & C
Die „Società Anonima Ingegner S. Belotti & C.“ war eine Institution in Mailand in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Sie waren sowohl Importeur als auch Hersteller von hochpräzisen Instrumenten (oft verbunden mit Elektrizität, Traktion und Transport). Ihre Plaketten garantieren eine ingenieurtechnische Verarbeitungsqualität und ordnen das Objekt perfekt in den industriellen Mailänder Kontext jener Epoche ein.
Das Logo „ATM“, metallisch im Art Déco-Stil in Relieflassung, bestätigt, dass dieser Gegenstand direkt von dem städtischen Verkehrsunternehmen beauftragt wurde, zur Verwendung in dessen Wagen und/oder Räumen, also als Stück Infrastruktur. Die arabischen Ziffern sind sauber, tragen aber eine leichte Art Déco/Rationalismus-Note, typisch für das italienische Design jener Zwanzigerjahre.
Die Abkürzung „S.A.“ war vor der Reform des Zivilgesetzbuches von 1942 sehr gebräuchlich; danach setzte sich vermehrt „S.p.A.“ durch. Das schränkt den Zeitraum auf die 1930er Jahre oder die frühen 1940er Jahre ein. Die Bezeichnung „Uhren Elektrisch und Kontroll“ deutet auf eine Technologie hin, die in jenen Jahren fortschrittlich war für die zentrale Zeitverwaltung in Bahnhöfen oder Lagern.
Piloten- oder sekundäre, bifaziale Uhr. Da sie bifazial ist und technische Bezeichnungen wie „Orologi di Controllo“ trägt, handelt es sich nahezu sicher um eine sekundäre (Sklaven-)Uhr, die Teil eines zentralisierten Systems war. Eine „Mutteruhr“ sendete elektrische Impulse an alle Sklavenuhren (wie diese), um sie perfekt zu synchronisieren.
Auf der Wagenbühne montiert, damit Passagiere in beide Richtungen ablesen konnten, oder in einem Straßenbahn-Depot innerhalb der großen Lagerhäuser zur Synchronisation des Personaleingangs.
Die Bedingungen sind außergewöhnlich für ein Objekt dieses Alters.
Gehäuse aus verchromtem/ Lackmetall: In hervorragendem Zustand. Zeigt eine faszinierende Patina der Zeit, aber kein Durchrostung oder gravierende Dellen.
Die Quadranten sind nahezu makellos. Die elfenbein/Cremefarbene Lackierung ist nicht übermäßig vergilbt und weist keine Risse auf.
Grafik: Hervorragend scharf.
Logos: Die metallic ATM-Logos oben sind komplett, glänzend und ohne fehlende Teile.
Auf beiden Fassaden fehlen die Glasscheiben, die verloren gegangen sind, aber nichts, was den historischen Wert beeinträchtigt.
Das Ticken ist hörbar, aber es muss getestet und überholt werden.
Anbei einige Bilder aus dem „Archivio Storico ATM“ von Mailand, in denen weitere Modelle „Himmelblau“ innerhalb der Wagen zu sehen sind.
Die Herkunft ist sicher, da in der Kollektion des Archivio Storico der GTT von Turin ein identischer Partner vorhanden ist:
https://www.atts.to.it/museo
In dem Band „Torino in Tram“ veröffentlicht, aus dem auch das hier verwendete Foto stammt. Auf jenem Foto ist es an der Motrice Matr. 2501 ATM Mailand montiert. Wir befinden uns daher in den frühen 1930er Jahren, obwohl es über rund ein Jahrzehnt produziert wurde.
Das letzte Bild, erstellt mit Hilfe von KI, rekonstruiert auf Basis der vorliegenden Fotoaufnahme seine Platzierung als „Himmelblau“.
