Antiker Römer Töpferei Provincial Rote Ware Barbotine-Schale - 79 mm

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Ruth Garrido Vila
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Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.

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Römische Provinzial-Rottonware Barbotine-Schale, Keramik, Höhe 79 mm, Breite 116 mm, guter Zustand mit kleinen Randabsplitterungen und Oberflächennutzung.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antike römische Provinzial-Rottonware Barbotine-Schale

Kultur / Epoche: Antikes Rom
Datum / Epoche: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
Material: Keramik
Maße: 79 mm
Zustand: Guter Zustand, mit geringfügigen Randabbrüchen und Oberflächennachalterungen, entsprechend dem Alter; Verzierung bleibt deutlich sichtbar

Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Bieten eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben.

Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 71

Der aktuelle Eigentümer kaufte die antike römische Provinzial-Rottonware Barbotine-Schale von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht.
Der vorherige Eigentümer, ein privater Sammler, N.N. aus Utrecht (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt in seiner Sammlung seit einem unbekannten Zeitpunkt befand.
Nach Angaben des vorherigen Eigentümers befand sich das Objekt zuvor seit den 1970er Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden.
Weitere Informationen zur früheren Eigentumsgeschichte des Objekts liegen nicht vor.

Hintergrundinformationen:
Diese Schale ist ein gut erhaltenes Beispiel römischer provinzialer Rottonware, dekoriert in Barbotine-Technik, bei der flüssige Tonmasse aufgetragen wird, um erhabene Reliefdekoration vor dem Brennen zu erzeugen. Diese Methode ermöglichte es Töpfern, visuell eindrucksvolle Gefäße mit wiederkehrenden Motiven herzustellen, die oft von weithin anerkannten römischen Themen inspiriert waren.

Außen ist sie mit einer Sequenz von Medaillons verziert, eingerahmt von garlandenartigen Bordüren. Innerhalb dieser Medaillons sind klar dargestellte stilisierte Figuren zu sehen, darunter Menschengestalten und Tiere. Die menschlichen Figuren erscheinen in aktiven Posen und könnten mythologische oder heldenhafte Charaktere darstellen, ein gängiges Thema in der römischen Dekorationskunst. Einige Figuren zeigen Attribute und Gesten, die an Darstellungen von Göttern, Jägern oder symbolischen Figuren in Zusammenhang mit Macht und Status erinnern. Zudem deuten bestimmte Motive auf Figuren von erhöhter Stellung oder Bedeutung hin, womit Bilder von Autorität oder hohem Status in der römischen Bildsprache reflektiert werden. Während sie in provinzialem Stil ausgeführt ist, folgt die Ikonografie eng etablierten römischen Themen, was eine mythologische und symbolische Interpretation sehr plausibel macht.

Eine solche Bildsprache wurde im gesamten Römischen Reich weit verbreitet und von lokalen Werkstätten adaptiert. Provinziale Handwerker transponierten zentrale römische künstlerische Modelle in vereinfachtere, aber ausdrucksstarke Formen, wodurch diese Motive über verschiedene Regionen hinweg zugänglich wurden. Anstatt präzise erzählerische Szenen abzubilden, vermittelt die Verzierung einen erkennbaren symbolischen Gehalt, der mit Mythologie, Status und kultureller Identität verbunden ist.

Praktisch gesehen wurden Schalen dieser Art im Alltagsleben für das Servieren und den Verzehr von Speisen verwendet. Ihre dekorative Fülle deutet jedoch darauf hin, dass sie auch in sozialen Kontexten eine Rolle spielten, in denen Präsentation und Ausstellung wichtig waren. Sie repräsentieren eine Keramik-Kategorie, die Funktion mit ästhetischer Anziehungskraft verbindet.

Die Produktion von Barbotine-Waren zeugt von einer organisierten und weit verbreiteten Keramikindustrie innerhalb der römischen Provinzen. Diese Gefäße wurden in regionalen Werkstätten hergestellt und über etablierte Handelsnetze verteilt. Solche Objekte zirkulierten weit, erreichten Siedlungen, Villen und militärische Stützpunkte über große Teile des Reiches hinweg, einschließlich Regionen wie dem heutigen Deutschland und den Niederlanden.

Datierung auf das 1. – 3. Jahrhundert n. Chr. zeigt diese Schale in eine Epoche kultureller Kohäsion und künstlerischen Austauschs im römischen Weltbild. Sie veranschaulicht, wie zentrale römische Motive – insbesondere jene in Bezug auf Mythologie und Status – auf provinzialer Ebene übernommen und neu interpretiert wurden.

Dieses Stück bietet eine direkte und physische Verbindung zu den römischen Provinzen, in denen solche Gefäße Teil des Alltagslebens waren und zugleich breitere kulturelle Ideale widerspiegelten. Es bildet eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Objekte dieser Art praktischen Nutzen mit symbolischer und dekorativer Bedeutung kombinierten.

Antike römische Provinzial-Rottonware Barbotine-Schale

Kultur / Epoche: Antikes Rom
Datum / Epoche: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
Material: Keramik
Maße: 79 mm
Zustand: Guter Zustand, mit geringfügigen Randabbrüchen und Oberflächennachalterungen, entsprechend dem Alter; Verzierung bleibt deutlich sichtbar

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Objektregistrierungs-ID: 71

Der aktuelle Eigentümer kaufte die antike römische Provinzial-Rottonware Barbotine-Schale von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht.
Der vorherige Eigentümer, ein privater Sammler, N.N. aus Utrecht (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt in seiner Sammlung seit einem unbekannten Zeitpunkt befand.
Nach Angaben des vorherigen Eigentümers befand sich das Objekt zuvor seit den 1970er Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden.
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Hintergrundinformationen:
Diese Schale ist ein gut erhaltenes Beispiel römischer provinzialer Rottonware, dekoriert in Barbotine-Technik, bei der flüssige Tonmasse aufgetragen wird, um erhabene Reliefdekoration vor dem Brennen zu erzeugen. Diese Methode ermöglichte es Töpfern, visuell eindrucksvolle Gefäße mit wiederkehrenden Motiven herzustellen, die oft von weithin anerkannten römischen Themen inspiriert waren.

Außen ist sie mit einer Sequenz von Medaillons verziert, eingerahmt von garlandenartigen Bordüren. Innerhalb dieser Medaillons sind klar dargestellte stilisierte Figuren zu sehen, darunter Menschengestalten und Tiere. Die menschlichen Figuren erscheinen in aktiven Posen und könnten mythologische oder heldenhafte Charaktere darstellen, ein gängiges Thema in der römischen Dekorationskunst. Einige Figuren zeigen Attribute und Gesten, die an Darstellungen von Göttern, Jägern oder symbolischen Figuren in Zusammenhang mit Macht und Status erinnern. Zudem deuten bestimmte Motive auf Figuren von erhöhter Stellung oder Bedeutung hin, womit Bilder von Autorität oder hohem Status in der römischen Bildsprache reflektiert werden. Während sie in provinzialem Stil ausgeführt ist, folgt die Ikonografie eng etablierten römischen Themen, was eine mythologische und symbolische Interpretation sehr plausibel macht.

Eine solche Bildsprache wurde im gesamten Römischen Reich weit verbreitet und von lokalen Werkstätten adaptiert. Provinziale Handwerker transponierten zentrale römische künstlerische Modelle in vereinfachtere, aber ausdrucksstarke Formen, wodurch diese Motive über verschiedene Regionen hinweg zugänglich wurden. Anstatt präzise erzählerische Szenen abzubilden, vermittelt die Verzierung einen erkennbaren symbolischen Gehalt, der mit Mythologie, Status und kultureller Identität verbunden ist.

Praktisch gesehen wurden Schalen dieser Art im Alltagsleben für das Servieren und den Verzehr von Speisen verwendet. Ihre dekorative Fülle deutet jedoch darauf hin, dass sie auch in sozialen Kontexten eine Rolle spielten, in denen Präsentation und Ausstellung wichtig waren. Sie repräsentieren eine Keramik-Kategorie, die Funktion mit ästhetischer Anziehungskraft verbindet.

Die Produktion von Barbotine-Waren zeugt von einer organisierten und weit verbreiteten Keramikindustrie innerhalb der römischen Provinzen. Diese Gefäße wurden in regionalen Werkstätten hergestellt und über etablierte Handelsnetze verteilt. Solche Objekte zirkulierten weit, erreichten Siedlungen, Villen und militärische Stützpunkte über große Teile des Reiches hinweg, einschließlich Regionen wie dem heutigen Deutschland und den Niederlanden.

Datierung auf das 1. – 3. Jahrhundert n. Chr. zeigt diese Schale in eine Epoche kultureller Kohäsion und künstlerischen Austauschs im römischen Weltbild. Sie veranschaulicht, wie zentrale römische Motive – insbesondere jene in Bezug auf Mythologie und Status – auf provinzialer Ebene übernommen und neu interpretiert wurden.

Dieses Stück bietet eine direkte und physische Verbindung zu den römischen Provinzen, in denen solche Gefäße Teil des Alltagslebens waren und zugleich breitere kulturelle Ideale widerspiegelten. Es bildet eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Objekte dieser Art praktischen Nutzen mit symbolischer und dekorativer Bedeutung kombinierten.

Details

Kultur
Ancient Roman
Jahrhundert/ Zeitraum
1st - 3rd Century A.D.
Name of object
Provincial Red-Ware Barbotine Bowl
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
1998
Material
Pottery
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
79 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1990
Width
116 mm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
NiederlandeVerifiziert
52
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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