Mittelalterliche Renaissance Steinzeug Bierkrug mit Salzglasur aus dem 16. Jahrhundert – Raeren - 122 mm

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Peter Reynaers
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16. Jahrhundert Raeren Salzglasur Steinzeug Bierkrug mit Henkel, ca. 1530, Höhe 122 mm, guter Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Raeren Steinzeug Salzglasierte Bierkrug mit Henkel

Kultur / Epoche: Deutsches Rheinland, Raeren – Renaissance
Datum / Epoche: 16. Jahrhundert, ca. 1530
Material: Salzglasierte Steinzeug
Maße: Höhe 122 mm
Zustand: Guter Zustand, mit geringfügigen Chips am Rand und am Sockel, entsprechend Alter und Benutzung

Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Ausfuhrbestimmungen für Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.

Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 98
Der aktuelle Besitzer hat den Krug von einem privaten Sammler, P.G., Reuver, Niederlande, erworben
Der Vorbesitzer gab an, dass sich das Objekt seit einem unbekannten Datum in seiner Sammlung befand
Laut dem Vorbesitzer befand sich das Stück zuvor seit den 1990er Jahren in einer privaten niederländischen Sammlung
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte liegen nicht vor

Hintergrundinformationen:
Dieser Steinzeug-Bierkrug stammt aus dem renommierten Töpfereizentrum Raeren, gelegen im deutschen Rheinland nahe dem heutigen Belgien. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Raeren zu einem der wichtigsten Produktionsstandorte für hochgebrannte Steinzeugkacheln in Europa, neben Köln und Siegburg. Die Handwerker der Region perfektionierten Salzglasur-Techniken, was zu haltbaren, dicht verschließbaren Gefäßen mit einer charakteristischen leicht texturierten Oberfläche und warmen Braun- bis Grautönen führte.

Bierkrüge dieser Art wurden in Tavernen, Haushalten und gemeinschaftlichen Einrichtungen während der Renaissance weit verbreitet verwendet. Ihre robuste Bauweise machte sie besonders gut für den täglichen Gebrauch geeignet, insbesondere in Regionen, in denen Bier ein Grundgetränk war. Der aufgesetzte Henkel und der leicht ausgestellt breitere Rand spiegeln praktische Designüberlegungen wider, die eine einfache Handhabung und Langlebigkeit in einem sozialen Trinkkontext gewährleisten.

Die horizontale Riffelung am Körper ist typisch für die Raeren-Produktion und wurde während des Drehs auf der Töpferscheibe geschaffen. Solche dekorativen yet funktionalen Elemente boten sowohl Halt als auch strukturelle Festigkeit. Diese Gefäße wurden in organisierten Werkstätten hergestellt, in denen Töpfer etablierten Formen und Techniken folgten, was ein hohes Maß an Standardisierung und Handwerkskunst zeigt.

Raerener Steinzeug wurde europaweit, insbesondere im Norden und Westen, gehandelt. Solche Gefäße wurden in großen Mengen exportiert und wurden in archäologischen Kontexten in Regionen wie den Niederlanden, England und Skandinavien gefunden. Diese weitverbreitete Verteilung verdeutlicht die Bedeutung der Rheinland-Töpferei in frühen modernen Handelsnetzwerken.

Datiert auf das frühe 16. Jahrhundert, etwa um 1530, gehört dieser Becher zu einer prägendenden Phase der Raeren-Produktion, in der Töpfer Form und Glasurtechniken verfeinerten. Er spiegelt den Übergang von mittelalterlichen Keramikertraditionen zu standardisierteren Renaissanceformen wider, die mit steigender Urbanisierung und kommerziellen Austausch verbunden sind.

Dieses Stück bietet eine direkte und physische Verbindung zum täglichen Leben der Renaissance, als Gegenstände wie dieser integraler Bestandteil sozialer Interaktionen und häuslicher Routinen waren. Es bildet eine greifbare Verbindung zur Früheren Moderne, in der solche Gefäße eine praktische und vertraute Rolle im Alltag spielten.

Raeren Steinzeug Salzglasierte Bierkrug mit Henkel

Kultur / Epoche: Deutsches Rheinland, Raeren – Renaissance
Datum / Epoche: 16. Jahrhundert, ca. 1530
Material: Salzglasierte Steinzeug
Maße: Höhe 122 mm
Zustand: Guter Zustand, mit geringfügigen Chips am Rand und am Sockel, entsprechend Alter und Benutzung

Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Ausfuhrbestimmungen für Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.

Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 98
Der aktuelle Besitzer hat den Krug von einem privaten Sammler, P.G., Reuver, Niederlande, erworben
Der Vorbesitzer gab an, dass sich das Objekt seit einem unbekannten Datum in seiner Sammlung befand
Laut dem Vorbesitzer befand sich das Stück zuvor seit den 1990er Jahren in einer privaten niederländischen Sammlung
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Hintergrundinformationen:
Dieser Steinzeug-Bierkrug stammt aus dem renommierten Töpfereizentrum Raeren, gelegen im deutschen Rheinland nahe dem heutigen Belgien. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Raeren zu einem der wichtigsten Produktionsstandorte für hochgebrannte Steinzeugkacheln in Europa, neben Köln und Siegburg. Die Handwerker der Region perfektionierten Salzglasur-Techniken, was zu haltbaren, dicht verschließbaren Gefäßen mit einer charakteristischen leicht texturierten Oberfläche und warmen Braun- bis Grautönen führte.

Bierkrüge dieser Art wurden in Tavernen, Haushalten und gemeinschaftlichen Einrichtungen während der Renaissance weit verbreitet verwendet. Ihre robuste Bauweise machte sie besonders gut für den täglichen Gebrauch geeignet, insbesondere in Regionen, in denen Bier ein Grundgetränk war. Der aufgesetzte Henkel und der leicht ausgestellt breitere Rand spiegeln praktische Designüberlegungen wider, die eine einfache Handhabung und Langlebigkeit in einem sozialen Trinkkontext gewährleisten.

Die horizontale Riffelung am Körper ist typisch für die Raeren-Produktion und wurde während des Drehs auf der Töpferscheibe geschaffen. Solche dekorativen yet funktionalen Elemente boten sowohl Halt als auch strukturelle Festigkeit. Diese Gefäße wurden in organisierten Werkstätten hergestellt, in denen Töpfer etablierten Formen und Techniken folgten, was ein hohes Maß an Standardisierung und Handwerkskunst zeigt.

Raerener Steinzeug wurde europaweit, insbesondere im Norden und Westen, gehandelt. Solche Gefäße wurden in großen Mengen exportiert und wurden in archäologischen Kontexten in Regionen wie den Niederlanden, England und Skandinavien gefunden. Diese weitverbreitete Verteilung verdeutlicht die Bedeutung der Rheinland-Töpferei in frühen modernen Handelsnetzwerken.

Datiert auf das frühe 16. Jahrhundert, etwa um 1530, gehört dieser Becher zu einer prägendenden Phase der Raeren-Produktion, in der Töpfer Form und Glasurtechniken verfeinerten. Er spiegelt den Übergang von mittelalterlichen Keramikertraditionen zu standardisierteren Renaissanceformen wider, die mit steigender Urbanisierung und kommerziellen Austausch verbunden sind.

Dieses Stück bietet eine direkte und physische Verbindung zum täglichen Leben der Renaissance, als Gegenstände wie dieser integraler Bestandteil sozialer Interaktionen und häuslicher Routinen waren. Es bildet eine greifbare Verbindung zur Früheren Moderne, in der solche Gefäße eine praktische und vertraute Rolle im Alltag spielten.

Details

Kultur
Medieval Renaissance
Jahrhundert/ Zeitraum
16th century, c. 1530
Name of object
16th century Salt-Glaze Beer Mug - Raeren
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2026
Material
Stoneware
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
122 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1990
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
Ich bestätige, dass ich dieses Objekt legal erworben habe und berechtigt bin, es zu verkaufen.
Ja
Authentizität
Original/offiziell
NiederlandeVerifiziert
49
Verkaufte Objekte
Privat

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