Skulptur, Philippines Folk Art - 47 cm - Wichtige handgeschnitzte Holzkulptur, Ende des 19. Jahrhunderts.





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Skulptur ist eine fein handgeschnitzte, polychrom bemalte Holzfigur, die eine religiöse oder Andachtsfigur darstellt und vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Figur steht frontal und in feierlicher Pose auf einer integral geschnitzten Basis und vermittelt die stille Würde und die spirituelle Symbolik, die typisch ist für volkstümliche Heil- und Religionskunst aus dem ländlichen Philippinen.
Größe 46 x 10 x 8 cm
Die Figur ist in ein langes rotes Gewand gekleidet, das reich mit vergoldeten Details hervorgehoben ist; das rote Pigment symbolisiert Noblesse, Opferbereitschaft oder heilige Autorität. Goldakzente sind über das gesamte Gewand, die Krone und Accessoires aufgebracht und bilden einen auffälligen Kontrast zu den dunkleren Tönen des geschnitzten Holzes. Die verbliebenen Spuren von Polychromie und Vergoldung deuten darauf hin, dass die Skulptur einst lebhafter bemalt war und ursprünglich Teil eines Andachtsaltars, einer Kapellenverzierung oder einer häuslichen religiösen Präsentation gewesen sein könnte.
Das Gesicht ist verlängert und stilisiert, mit fein eingeschnittenen Augen, einer schmalen Nase und einem ruhigen, introspektiven Ausdruck. Die reduzierten yet expressiven Gesichtszüge spiegeln eher die Ästhetik volkstümlicher oder provinzialer Handwerkskunst wider als eine akademische Skulptur und verleihen dem Werk eine zutiefst menschliche und spirituelle Gegenwart. Die dunklen Haare fallen symmetrisch an den Seiten des Gesichts herab, was die Vertikalität und die Feierlichkeit der Komposition betont.
Die Figur trägt eine Krone oder Zeremonialherrschaft verweisende Kopfbedeckung, die in Gold gehalten ist und einen dunklen Rotton im oberen Abschnitt aufweist und somit königlichen oder heiligen Status anzeigt. In beiden Händen hält die Figur einen langen Stab oder Szepter, ein Attribut, das oft mit Heiligen, Königen, Propheten oder biblischen Figuren verbunden wird. Dieses Element stärkt die Interpretation der Skulptur als Andachtsdarstellung einer heiligen Persönlichkeit, möglicherweise eines heiligen Königs, eines der Weisen oder eines regionalen religiösen Ikonenbildes.
Die Schnitztechnik ist deutlich handgefertigt, mit ausgeprägten Meißelspuren und facettierten Oberflächen durchgehend am Gewand, an Gliedmaßen und an der Basis. Diese Spuren sind charakteristisch für traditionelle volkstümliche Schnitztechniken und verleihen dem Stück Authentizität und expressive Textur. Die Proportionen sind leicht verlängert und absichtlich stilisiert, wobei symbolische Präsenz über anatomische Realismus gestellt wird.
Insgesamt besitzt die Skulptur den charakteristischen Charme und die spirituelle Intensität der volkstümlichen Religionskunst des 19. Jahrhunderts. Die Kombination aus rustikalem Schnitzwerk, der erhaltenen Polychromie und der Andachtsikonographie macht sie zu einem eindrucksvollen Beispiel traditioneller heiliger Handwerkskunst.
Die Skulptur ist eine fein handgeschnitzte, polychrom bemalte Holzfigur, die eine religiöse oder Andachtsfigur darstellt und vermutlich aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Figur steht frontal und in feierlicher Pose auf einer integral geschnitzten Basis und vermittelt die stille Würde und die spirituelle Symbolik, die typisch ist für volkstümliche Heil- und Religionskunst aus dem ländlichen Philippinen.
Größe 46 x 10 x 8 cm
Die Figur ist in ein langes rotes Gewand gekleidet, das reich mit vergoldeten Details hervorgehoben ist; das rote Pigment symbolisiert Noblesse, Opferbereitschaft oder heilige Autorität. Goldakzente sind über das gesamte Gewand, die Krone und Accessoires aufgebracht und bilden einen auffälligen Kontrast zu den dunkleren Tönen des geschnitzten Holzes. Die verbliebenen Spuren von Polychromie und Vergoldung deuten darauf hin, dass die Skulptur einst lebhafter bemalt war und ursprünglich Teil eines Andachtsaltars, einer Kapellenverzierung oder einer häuslichen religiösen Präsentation gewesen sein könnte.
Das Gesicht ist verlängert und stilisiert, mit fein eingeschnittenen Augen, einer schmalen Nase und einem ruhigen, introspektiven Ausdruck. Die reduzierten yet expressiven Gesichtszüge spiegeln eher die Ästhetik volkstümlicher oder provinzialer Handwerkskunst wider als eine akademische Skulptur und verleihen dem Werk eine zutiefst menschliche und spirituelle Gegenwart. Die dunklen Haare fallen symmetrisch an den Seiten des Gesichts herab, was die Vertikalität und die Feierlichkeit der Komposition betont.
Die Figur trägt eine Krone oder Zeremonialherrschaft verweisende Kopfbedeckung, die in Gold gehalten ist und einen dunklen Rotton im oberen Abschnitt aufweist und somit königlichen oder heiligen Status anzeigt. In beiden Händen hält die Figur einen langen Stab oder Szepter, ein Attribut, das oft mit Heiligen, Königen, Propheten oder biblischen Figuren verbunden wird. Dieses Element stärkt die Interpretation der Skulptur als Andachtsdarstellung einer heiligen Persönlichkeit, möglicherweise eines heiligen Königs, eines der Weisen oder eines regionalen religiösen Ikonenbildes.
Die Schnitztechnik ist deutlich handgefertigt, mit ausgeprägten Meißelspuren und facettierten Oberflächen durchgehend am Gewand, an Gliedmaßen und an der Basis. Diese Spuren sind charakteristisch für traditionelle volkstümliche Schnitztechniken und verleihen dem Stück Authentizität und expressive Textur. Die Proportionen sind leicht verlängert und absichtlich stilisiert, wobei symbolische Präsenz über anatomische Realismus gestellt wird.
Insgesamt besitzt die Skulptur den charakteristischen Charme und die spirituelle Intensität der volkstümlichen Religionskunst des 19. Jahrhunderts. Die Kombination aus rustikalem Schnitzwerk, der erhaltenen Polychromie und der Andachtsikonographie macht sie zu einem eindrucksvollen Beispiel traditioneller heiliger Handwerkskunst.
