Ikone - Gottesmutter von Iveron (Iwerskaja) - .875 (84 Zolotniki) Silber






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Russische Ikone der Gottesmutter von Iver (Iverskaya), ausgeführt in Eitempera auf Holz und datiert auf 1854. Die Ikone befindet sich in ihrem ursprünglichen Silberoklad, mit dem Kaiser-Moskauer Prüfsiegel versehen und wiegt ca. 157 Gramm.
Inklusive des Rahmens misst das Stück 29 × 25 cm.
Das Bild repräsentiert eine der am meisten verehrten Marienikonen in der östlich-orthodoxen Tradition. Die Gottesmutter wird das Jesuskind haltend dargestellt, gemäß der etablierten Ikonographie des Iveron-Prototyps, dessen Ursprung mit dem berühmten Kloster Iviron am Athos in Verbindung gebracht wird. Weltweit geachtet, gilt die Iverskaya‑Ikone seit langem als Beschützerin von Städten, Klöstern und Haushalten, und zahlreiche Kopien wurden sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Gottesdienst hergestellt.
Besonders bemerkenswert ist der Malstil, der einen Grad westlichen künstlerischen Einflusses zeigt, der in der früheren russischen Ikonenmalerei ungewöhnlich war. Während die traditionellen orthodoxen ikonografischen Konventionen beibehalten werden, werden die Figuren stärker modelliert und räumlich vertieft wiedergegeben, was das Zusammenspiel zwischen russischer religiöser Kunst und westlich-europäischer akademischer Malerei des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Der Silberoklad, der zum Schutz und zur Verschönerung des heiligen Bildes gefertigt ist, bildet einen wichtigen Bestandteil des künstlerischen und devoten Charakters der Ikone. Das Vorhandensein des Kaiser-Moskauer Prüfsiegels liefert wertvolle Belege für den Herstellungsort und den historischen Kontext innerhalb des Russischen Kaiserreichs. Die datierte Inschrift von 1854 stärkt zudem die historische Bedeutung des Stücks und verortet es in einer Zeit bedeutender künstlerischer und religiöser Produktion im Kaiserreich Russland.
Kombiniert man traditionelle orthodoxe Verehrung, kunstvolles Metallhandwerk und die stilistischen Entwicklungen der russischen Kunst Mitte des 19. Jahrhunderts, so repräsentiert diese Ikone ein feines Beispiel religiöser Malerei und Handwerkskunst aus der Kaiserzeit.
Zustand:
Es fehlen vermutlich die reliefartigen Kronen von der Jungfrau und dem Kind; ansonsten ist sie vollständig und wurde fachmännisch gereinigt und neu lackiert. Diese Dienstleistung allein kostete 120€ und es liegt eine Rechnung vor, die dem Käufer zur Aufbewahrung zugesandt werden kann.
Russische Ikone der Gottesmutter von Iver (Iverskaya), ausgeführt in Eitempera auf Holz und datiert auf 1854. Die Ikone befindet sich in ihrem ursprünglichen Silberoklad, mit dem Kaiser-Moskauer Prüfsiegel versehen und wiegt ca. 157 Gramm.
Inklusive des Rahmens misst das Stück 29 × 25 cm.
Das Bild repräsentiert eine der am meisten verehrten Marienikonen in der östlich-orthodoxen Tradition. Die Gottesmutter wird das Jesuskind haltend dargestellt, gemäß der etablierten Ikonographie des Iveron-Prototyps, dessen Ursprung mit dem berühmten Kloster Iviron am Athos in Verbindung gebracht wird. Weltweit geachtet, gilt die Iverskaya‑Ikone seit langem als Beschützerin von Städten, Klöstern und Haushalten, und zahlreiche Kopien wurden sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Gottesdienst hergestellt.
Besonders bemerkenswert ist der Malstil, der einen Grad westlichen künstlerischen Einflusses zeigt, der in der früheren russischen Ikonenmalerei ungewöhnlich war. Während die traditionellen orthodoxen ikonografischen Konventionen beibehalten werden, werden die Figuren stärker modelliert und räumlich vertieft wiedergegeben, was das Zusammenspiel zwischen russischer religiöser Kunst und westlich-europäischer akademischer Malerei des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Der Silberoklad, der zum Schutz und zur Verschönerung des heiligen Bildes gefertigt ist, bildet einen wichtigen Bestandteil des künstlerischen und devoten Charakters der Ikone. Das Vorhandensein des Kaiser-Moskauer Prüfsiegels liefert wertvolle Belege für den Herstellungsort und den historischen Kontext innerhalb des Russischen Kaiserreichs. Die datierte Inschrift von 1854 stärkt zudem die historische Bedeutung des Stücks und verortet es in einer Zeit bedeutender künstlerischer und religiöser Produktion im Kaiserreich Russland.
Kombiniert man traditionelle orthodoxe Verehrung, kunstvolles Metallhandwerk und die stilistischen Entwicklungen der russischen Kunst Mitte des 19. Jahrhunderts, so repräsentiert diese Ikone ein feines Beispiel religiöser Malerei und Handwerkskunst aus der Kaiserzeit.
Zustand:
Es fehlen vermutlich die reliefartigen Kronen von der Jungfrau und dem Kind; ansonsten ist sie vollständig und wurde fachmännisch gereinigt und neu lackiert. Diese Dienstleistung allein kostete 120€ und es liegt eine Rechnung vor, die dem Käufer zur Aufbewahrung zugesandt werden kann.
