SINGE BAOULÉ - Elfenbeinküste






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
Auktionsende: Donnerstag 15:33
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft: Elfenbeinküste
Stammesname: Baoulé
Material: Holz
Dimension: 50 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen
Diese dekorative Holzskulptur repräsentiert die Kunst der Baoulé aus der Elfenbeinküste, genauer gesagt eine anthropomorph-zoomorphe Figur, die oft mit dem Kult des Mbra in Verbindung gebracht wird.
Hier eine detaillierte Beschreibung des Stücks:
Morphologische Merkmale
Der Kopf: Das Stück zeigt einen hybriden Kopf, der menschliche und simianische Züge (Affe) verbindet. Der Kiefer ist prognathisch, weit geöffnet, und lässt geometrisch geschnitzte, aggressive Zähne erkennen.
Die Haltung: Die Figur steht auf einer runden Basis. Sie nimmt eine leicht gebeugte Position ein, mit muskulösen Beinen und dem Torso nach vorne geneigt.
Das rituelle Objekt: Die Figur hält zwischen beiden Händen eine Schale oder einen zylindrischen Gefäß auf Brusthöhe. Im rituellen Kontext der Baoulé diente dieser Behälter oft dazu, Opfergaben oder Blutopfer zu empfangen.
Stilistische und materielle Analyse
Anatomische Details: Man bemerkt besondere Aufmerksamkeit für den hervortretenden Nabel und das männliche Geschlechtsteil, Symbol für Abstammung und Lebensenergie. Die Ohren sind stilisiert in Form eines "C".
Kulturelle Bedeutung
Diese Figur scheint den Gbekre (oder Mpotumbo) zu repräsentieren, den "affen cynocéphale"-Richter der Unterwelt bzw. Gehilfe der Gerechtigkeit. Im Gegensatz zu den Blolo Bian-Statuen (Ehepartner der Jenseits) die glatt und raffiniert sind, sind diese Affenfiguren absichtlich rau und furchterregend, denn sie beherbergen mächtige und potenziell gefährliche Schutzgeister, die für Wahrsagung oder Schutz des Dorfes verwendet werden.
Herkunft: Elfenbeinküste
Stammesname: Baoulé
Material: Holz
Dimension: 50 cm
Versandart: Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen
Diese dekorative Holzskulptur repräsentiert die Kunst der Baoulé aus der Elfenbeinküste, genauer gesagt eine anthropomorph-zoomorphe Figur, die oft mit dem Kult des Mbra in Verbindung gebracht wird.
Hier eine detaillierte Beschreibung des Stücks:
Morphologische Merkmale
Der Kopf: Das Stück zeigt einen hybriden Kopf, der menschliche und simianische Züge (Affe) verbindet. Der Kiefer ist prognathisch, weit geöffnet, und lässt geometrisch geschnitzte, aggressive Zähne erkennen.
Die Haltung: Die Figur steht auf einer runden Basis. Sie nimmt eine leicht gebeugte Position ein, mit muskulösen Beinen und dem Torso nach vorne geneigt.
Das rituelle Objekt: Die Figur hält zwischen beiden Händen eine Schale oder einen zylindrischen Gefäß auf Brusthöhe. Im rituellen Kontext der Baoulé diente dieser Behälter oft dazu, Opfergaben oder Blutopfer zu empfangen.
Stilistische und materielle Analyse
Anatomische Details: Man bemerkt besondere Aufmerksamkeit für den hervortretenden Nabel und das männliche Geschlechtsteil, Symbol für Abstammung und Lebensenergie. Die Ohren sind stilisiert in Form eines "C".
Kulturelle Bedeutung
Diese Figur scheint den Gbekre (oder Mpotumbo) zu repräsentieren, den "affen cynocéphale"-Richter der Unterwelt bzw. Gehilfe der Gerechtigkeit. Im Gegensatz zu den Blolo Bian-Statuen (Ehepartner der Jenseits) die glatt und raffiniert sind, sind diese Affenfiguren absichtlich rau und furchterregend, denn sie beherbergen mächtige und potenziell gefährliche Schutzgeister, die für Wahrsagung oder Schutz des Dorfes verwendet werden.
