STATUE CÔLON-BAOULE - Elfenbeinküste






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Côte d'Ivoire
Nom de la tribu. Baoulé
Matériau. Bois
Dimension. 42 cm
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez
Diese dekorative Statuette ist ein Werk der Baoulé‑Ethnie (Côte d'Ivoire) und gehört zum Stil, der heute als „Kolonialstil“ bezeichnet wird. Dieser künstlerische Stil, der Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden ist, veranschaulicht das Zusammentreffen afrikanischer Traditionen und westlicher Einflüsse.
Hier folgt eine detaillierte Beschreibung dieses Objekts:
1. Visuelle Analyse und Stil
Postur und Proportionen: Die Figur entspricht den ästhetischen Kanons des traditionellen Baoulé‑Stils mit einem imposanten Kopf (Sitz von Intelligenz und Spiritualität) und einer starren, frontalen Haltung.
Koloniale Attribute: Die Figur trägt Elemente europäischer Kleidung, charakteristisch für den Kolonialstil:
Ein Kopfkleid von spezifischer Form (erinnert an eine Mütze oder eine offizielle Kopfbedeckung).
Was wie eine Tunika oder ein Bolero mit gekreuzten Bändern aussieht (Schärpe oder militärische Verzierung).
Eine Röckchen oder Shorts und geschnitzte Sandalen oder Stiefel am Boden.
Pigmentierung: Es wird Polychromie verwendet (rote, ocker- und schwarze Pigmente). Der Kontrast zwischen dunkler Haut und den farbigen Details der Kleidung ist typisch für die Baoulé‑Kolonialfiguren.
2. Kulturelle Bedeutung
Entgegen einer verbreiteten Vorstellung sind diese Statuen nicht nur Karikaturen des weißen Mannes. Sie können mehrere Funktionen erfüllen:
Der Ehepartner der Jenseitswelt (Blolo Bian): In der Kosmologie der Baoulé besitzt jedes Individuum einen spirituellen Gatten in der anderen Welt. Um ihn zu ehren, wurde eine Statue geschnitzt, die so schön und so „modern“ wie möglich sein sollte. In der Kolonialzeit war Ansehen mit westlicher Kleidung und Gegenständen verbunden; Daher wurde der spirituelle Gatte als „Kolonialmann“ dargestellt, um ihm einen hohen sozialen Status zu verleihen.
Der Humor und die Satire: Sie dienten manchmal dazu, die strenge Haltung der kolonialen Administratoren zu verspotten (Hände in den Taschen, strenge Pose).
Historischer Zeugenbericht: Sie dokumentieren im Holz die Entwicklung der ivorischen Gesellschaft und die Aneignung von Autoritäts-Codes.
Origine. Côte d'Ivoire
Nom de la tribu. Baoulé
Matériau. Bois
Dimension. 42 cm
Mode d'expédition. Colissimo sous 24-48h ouvrez
Diese dekorative Statuette ist ein Werk der Baoulé‑Ethnie (Côte d'Ivoire) und gehört zum Stil, der heute als „Kolonialstil“ bezeichnet wird. Dieser künstlerische Stil, der Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden ist, veranschaulicht das Zusammentreffen afrikanischer Traditionen und westlicher Einflüsse.
Hier folgt eine detaillierte Beschreibung dieses Objekts:
1. Visuelle Analyse und Stil
Postur und Proportionen: Die Figur entspricht den ästhetischen Kanons des traditionellen Baoulé‑Stils mit einem imposanten Kopf (Sitz von Intelligenz und Spiritualität) und einer starren, frontalen Haltung.
Koloniale Attribute: Die Figur trägt Elemente europäischer Kleidung, charakteristisch für den Kolonialstil:
Ein Kopfkleid von spezifischer Form (erinnert an eine Mütze oder eine offizielle Kopfbedeckung).
Was wie eine Tunika oder ein Bolero mit gekreuzten Bändern aussieht (Schärpe oder militärische Verzierung).
Eine Röckchen oder Shorts und geschnitzte Sandalen oder Stiefel am Boden.
Pigmentierung: Es wird Polychromie verwendet (rote, ocker- und schwarze Pigmente). Der Kontrast zwischen dunkler Haut und den farbigen Details der Kleidung ist typisch für die Baoulé‑Kolonialfiguren.
2. Kulturelle Bedeutung
Entgegen einer verbreiteten Vorstellung sind diese Statuen nicht nur Karikaturen des weißen Mannes. Sie können mehrere Funktionen erfüllen:
Der Ehepartner der Jenseitswelt (Blolo Bian): In der Kosmologie der Baoulé besitzt jedes Individuum einen spirituellen Gatten in der anderen Welt. Um ihn zu ehren, wurde eine Statue geschnitzt, die so schön und so „modern“ wie möglich sein sollte. In der Kolonialzeit war Ansehen mit westlicher Kleidung und Gegenständen verbunden; Daher wurde der spirituelle Gatte als „Kolonialmann“ dargestellt, um ihm einen hohen sozialen Status zu verleihen.
Der Humor und die Satire: Sie dienten manchmal dazu, die strenge Haltung der kolonialen Administratoren zu verspotten (Hände in den Taschen, strenge Pose).
Historischer Zeugenbericht: Sie dokumentieren im Holz die Entwicklung der ivorischen Gesellschaft und die Aneignung von Autoritäts-Codes.
