Ahnenstatue der Hemba - DR Kongo






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 134841 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Demokratische Republik Kongo
Name der Tribus. Hemba
Material. Holz
Dimension. 48 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h geöffnet
Diese dekorative Skulptur ist eine klassische Darstellung der Kunst der Hemba‑Völkerstämme (eine Bevölkerung Zentralafrikas, die hauptsächlich im Südosten der Demokratischen Republik Kongo lebt).
Es handelt sich genauer gesagt um ein Singiti (oder Ahnenfigur), ein zentrales Werk des afrikanischen traditionellen Kunstbestands.
1. Kopf und Gesicht (Der Ausdruck der Gelassenheit)
Gesichtsausdruck: Das Gesicht vermittelt eine große Gelassenheit, Würde und innere Ausgeglichenheit, was typisch für den Ahnenkult der Hemba ist. Die Augen sind geöffnet oder halboffen, in Form einer Spalte oder eines Kaffeebohnenmusters, was Meditation, Weisheit des Todes und die Verbindung zur spirituellen Welt anklingen lässt.
Die Frisur: Sie ist voluminös und reicht hinter den Schädel hinaus (oft als Kreuz oder Diadem am Hinterkopf gestaltet, hier nicht sichtbar), was den hohen sozialen Rang der dargestellten Figur bezeugt.
Der Bart: Ein fein stilisierter und eingekerbter Bart (als Halskette) umgibt das Kinn und betont den Status eines Anführers oder einer vornehmen Ahnenfigur.
2. Körper und Haltung (Die statische Kraft)
Die Haltung: Die Figur steht aufrecht, sehr frontal und symmetrisch. Der Brustkorb ist gestreckt, die Schultern sind kantig und gerade, was der Statue eine starke architektonische Präsenz verleiht.
Die Arme und Hände: Die Arme, leicht angewinkelt, verlaufen am Körper nach unten, und die Hände legen sich behutsam beidseits des unteren Bauches, wobei der hervortretende Nabel betont wird. Diese Geste symbolisiert die Kontinuität der Familienlinie und die Abstammung.
Die Nacktheit: Der männliche Charakter ist nackt dargestellt, wodurch die Merkmale der Männlichkeit hervorgehoben werden, ein Symbol für die Fruchtbarkeit der von der Welt der Ahnen geschützten Linie. Die Beine sind gebeugt und in einem runden Sockel verankert.
Kultureller Kontext: Singiti-Statuen sind keine Götzenbilder, sondern Gefäße für den Geist eines verehrten Ahnen (häufig ein Clanführer). Sie wurden von den Familienoberhäuptern in heiligen Begräbnisboxen aufbewahrt. Sie dienten dazu, die Macht des aktuellen Chiefs zu legitimieren, indem sie die Größe seiner Vorfahren erinnerten, und wurden bei Krisen oder zur Sicherung der Fruchtbarkeit von Land und Frauen angerufen.
Hinweis: Die Statue ist hier auf einem modernen schwarzen Holz-Ausstellungsfuß befestigt, um ihre Stabilität zu gewährleisten.
Origine. Demokratische Republik Kongo
Name der Tribus. Hemba
Material. Holz
Dimension. 48 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h geöffnet
Diese dekorative Skulptur ist eine klassische Darstellung der Kunst der Hemba‑Völkerstämme (eine Bevölkerung Zentralafrikas, die hauptsächlich im Südosten der Demokratischen Republik Kongo lebt).
Es handelt sich genauer gesagt um ein Singiti (oder Ahnenfigur), ein zentrales Werk des afrikanischen traditionellen Kunstbestands.
1. Kopf und Gesicht (Der Ausdruck der Gelassenheit)
Gesichtsausdruck: Das Gesicht vermittelt eine große Gelassenheit, Würde und innere Ausgeglichenheit, was typisch für den Ahnenkult der Hemba ist. Die Augen sind geöffnet oder halboffen, in Form einer Spalte oder eines Kaffeebohnenmusters, was Meditation, Weisheit des Todes und die Verbindung zur spirituellen Welt anklingen lässt.
Die Frisur: Sie ist voluminös und reicht hinter den Schädel hinaus (oft als Kreuz oder Diadem am Hinterkopf gestaltet, hier nicht sichtbar), was den hohen sozialen Rang der dargestellten Figur bezeugt.
Der Bart: Ein fein stilisierter und eingekerbter Bart (als Halskette) umgibt das Kinn und betont den Status eines Anführers oder einer vornehmen Ahnenfigur.
2. Körper und Haltung (Die statische Kraft)
Die Haltung: Die Figur steht aufrecht, sehr frontal und symmetrisch. Der Brustkorb ist gestreckt, die Schultern sind kantig und gerade, was der Statue eine starke architektonische Präsenz verleiht.
Die Arme und Hände: Die Arme, leicht angewinkelt, verlaufen am Körper nach unten, und die Hände legen sich behutsam beidseits des unteren Bauches, wobei der hervortretende Nabel betont wird. Diese Geste symbolisiert die Kontinuität der Familienlinie und die Abstammung.
Die Nacktheit: Der männliche Charakter ist nackt dargestellt, wodurch die Merkmale der Männlichkeit hervorgehoben werden, ein Symbol für die Fruchtbarkeit der von der Welt der Ahnen geschützten Linie. Die Beine sind gebeugt und in einem runden Sockel verankert.
Kultureller Kontext: Singiti-Statuen sind keine Götzenbilder, sondern Gefäße für den Geist eines verehrten Ahnen (häufig ein Clanführer). Sie wurden von den Familienoberhäuptern in heiligen Begräbnisboxen aufbewahrt. Sie dienten dazu, die Macht des aktuellen Chiefs zu legitimieren, indem sie die Größe seiner Vorfahren erinnerten, und wurden bei Krisen oder zur Sicherung der Fruchtbarkeit von Land und Frauen angerufen.
Hinweis: Die Statue ist hier auf einem modernen schwarzen Holz-Ausstellungsfuß befestigt, um ihre Stabilität zu gewährleisten.
