Djenné Terrakotta-Kopf - Mali

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Julien Gauthier
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Zwischen dem 11. Jahrhundert n. Chr. und dem 17. Jahrhundert n. Chr. wurden im Inneren Delta des Nigerflusses im heutigen Republik Mali Terrakotta-Statuen geschaffen. Sie sind als Djenné-Jeno-Terrakotten bekannt, weil sie geografisch nahe an einer antiken Stadt jenes Namens liegen. Einige dieser Statuen tragen Oberflächenwucherungen, die Archäologen, Kunsthistoriker, Kuratoren und andere schon lange vor Rätsel gestellt haben. Diese Untersuchung dieser Oberflächenwucherungen bediente sich klinischer, diagnostischer und epidemiologischer Methodik, um ihre möglichen Bedeutungen zu klären. Es war nicht möglich, diese Wucherungen einer einzigen Ursache zuzuordnen. Jedoch erlaubte die Prüfung aller Belege die Berücksichtigung mehrerer Möglichkeiten. Dazu gehören Krankheiten wie Pocken, Onchocerciasis und die Sekundärphase der Syphilis (venereale Syphilis). Bei bestimmten Statuen symbolisiert die anatomische Platzierung der Wucherungen möglicherweise eine absichtliche Narbenbildung, die zu einer Keloidbildung führte und eine Form der Verschönerung gewesen sein könnte.

Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris

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Experten für alte afrikanische Kunst
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Zwischen dem 11. Jahrhundert n. Chr. und dem 17. Jahrhundert n. Chr. wurden im Inneren Delta des Nigerflusses im heutigen Republik Mali Terrakotta-Statuen geschaffen. Sie sind als Djenné-Jeno-Terrakotten bekannt, weil sie geografisch nahe an einer antiken Stadt jenes Namens liegen. Einige dieser Statuen tragen Oberflächenwucherungen, die Archäologen, Kunsthistoriker, Kuratoren und andere schon lange vor Rätsel gestellt haben. Diese Untersuchung dieser Oberflächenwucherungen bediente sich klinischer, diagnostischer und epidemiologischer Methodik, um ihre möglichen Bedeutungen zu klären. Es war nicht möglich, diese Wucherungen einer einzigen Ursache zuzuordnen. Jedoch erlaubte die Prüfung aller Belege die Berücksichtigung mehrerer Möglichkeiten. Dazu gehören Krankheiten wie Pocken, Onchocerciasis und die Sekundärphase der Syphilis (venereale Syphilis). Bei bestimmten Statuen symbolisiert die anatomische Platzierung der Wucherungen möglicherweise eine absichtliche Narbenbildung, die zu einer Keloidbildung führte und eine Form der Verschönerung gewesen sein könnte.

Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris

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Details

Anzahl der Artikel
1
Herkunftsland
Mali
Geschätzter Zeitraum
Mitte des 17. Jahrhunderts
Material
Terracotta
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
Djenné terracotta head
Höhe
10 cm
Breite
8 cm
Tiefe
7 cm
Authentizität
Original/offiziell
SpanienVerifiziert
319
Verkaufte Objekte
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pro

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