Annalisa Avancini (XX) - Pearls





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Annalisa Avancini — Pearls, Ölfarbe auf Leinwand, 100 × 80 cm, 2014 hergestellt, handsigniert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
"PERLEN"
oil on canvas 100x80 cm
0,5 cm. dickes weißes Holzlathen-Rahmen (siehe letztes Bild)
Künstlerin :
Annalisa Avancini
-Preisträgerin des dritten Preises beim BP Portrait Award in der National Portrait Gallery – London, 2009, mit zusätzlichen Beteiligungen in 2010, 2011 und 2018.
-Gewinnerin des ARC Acquisition Award im Meam Museum in Barcelona für "Figurativas 2023"
Sie hat an zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen teilgenommen; ihre Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Annalisa Avancinis Werk entwickelt sich in einem tiefgehenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in dem die Erinnerung an klassische Traditionen mit einer zeitgenössischen Sensibilität verflochten ist. Die menschliche Figur steht im Mittelpunkt ihrer Forschung, nicht als bloßes Subjekt, sondern als ein Erkundungsgebiet der Identität, verstanden in ihrer verletzlichsten und wandelbarsten Dimension. Seine Porträts werden so zu Spiegeln, in denen Verletzlichkeit, Stärke, Heiligkeit und Alltag widerspiegelt werden.
Avancini verwendet eine Maltechnik, die in Bezug auf kompositorische Strenge und Detailgenauigkeit an den Klassizismus erinnert, die jedoch durch eine moderne Spannung ständig unterlaufen wird. Das Licht und die Nuancen, zart und kalibriert, scheinen eine aufgespannte Zeit festhalten zu wollen, in der Körper eine ästhetische Erinnerung heraufbeschwören, verwurzelt in alten Archetypen und doch Geschichten erzählen, die zutiefst aktuell sind. Ihre Figuren gehören tatsächlich keiner bestimmten Epoche an; sie schweben in einem liminalen Raum, zwischen dem Idealen und dem Unvollkommenen, zwischen dem Ewigen und dem Vorläufigen.
In ihrem Werk gibt es eine konstante Dialektik zwischen Gegensätzen: Die Zartheit der Töne kollidiert mit der Kraft der Blicke, die scheinbar statische Natur der Posen steht im Kontrast zur emotionalen Intensität, die sich auf der malerischen Oberfläche zeigt. In diesem instabilen Gleichgewicht liegt die Stärke ihrer Werke, die den Betrachter in Frage stellt und ihn dazu einlädt, über die Komplexität des Menschseins nachzudenken.
Avancinis Malerei strebt nicht danach zu idealisieren, sondern zu offenbaren. Die Schönheit, die aus ihren Gemälden hervorgeht, liegt nicht in der Perfektion, sondern in den scheinbar marginalen Details, in den Rissen, die die authentischste Wahrheit ihrer Subjekte offenbaren, darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen und jedes Gesicht in eine zeitlose Erzählung zu verwandeln."
"PERLEN"
oil on canvas 100x80 cm
0,5 cm. dickes weißes Holzlathen-Rahmen (siehe letztes Bild)
Künstlerin :
Annalisa Avancini
-Preisträgerin des dritten Preises beim BP Portrait Award in der National Portrait Gallery – London, 2009, mit zusätzlichen Beteiligungen in 2010, 2011 und 2018.
-Gewinnerin des ARC Acquisition Award im Meam Museum in Barcelona für "Figurativas 2023"
Sie hat an zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen teilgenommen; ihre Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Annalisa Avancinis Werk entwickelt sich in einem tiefgehenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in dem die Erinnerung an klassische Traditionen mit einer zeitgenössischen Sensibilität verflochten ist. Die menschliche Figur steht im Mittelpunkt ihrer Forschung, nicht als bloßes Subjekt, sondern als ein Erkundungsgebiet der Identität, verstanden in ihrer verletzlichsten und wandelbarsten Dimension. Seine Porträts werden so zu Spiegeln, in denen Verletzlichkeit, Stärke, Heiligkeit und Alltag widerspiegelt werden.
Avancini verwendet eine Maltechnik, die in Bezug auf kompositorische Strenge und Detailgenauigkeit an den Klassizismus erinnert, die jedoch durch eine moderne Spannung ständig unterlaufen wird. Das Licht und die Nuancen, zart und kalibriert, scheinen eine aufgespannte Zeit festhalten zu wollen, in der Körper eine ästhetische Erinnerung heraufbeschwören, verwurzelt in alten Archetypen und doch Geschichten erzählen, die zutiefst aktuell sind. Ihre Figuren gehören tatsächlich keiner bestimmten Epoche an; sie schweben in einem liminalen Raum, zwischen dem Idealen und dem Unvollkommenen, zwischen dem Ewigen und dem Vorläufigen.
In ihrem Werk gibt es eine konstante Dialektik zwischen Gegensätzen: Die Zartheit der Töne kollidiert mit der Kraft der Blicke, die scheinbar statische Natur der Posen steht im Kontrast zur emotionalen Intensität, die sich auf der malerischen Oberfläche zeigt. In diesem instabilen Gleichgewicht liegt die Stärke ihrer Werke, die den Betrachter in Frage stellt und ihn dazu einlädt, über die Komplexität des Menschseins nachzudenken.
Avancinis Malerei strebt nicht danach zu idealisieren, sondern zu offenbaren. Die Schönheit, die aus ihren Gemälden hervorgeht, liegt nicht in der Perfektion, sondern in den scheinbar marginalen Details, in den Rissen, die die authentischste Wahrheit ihrer Subjekte offenbaren, darin, das Unsichtbare sichtbar zu machen und jedes Gesicht in eine zeitlose Erzählung zu verwandeln."

