Deutschland - Hildesheim, Deutschland; Adeva - Codex Rotundus - 1400-1420





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Codex Rotundus ist eine 2011 erscheinende Faksimiledruckausgabe eines mittelalterlichen Rundbuchs, hergestellt von Adeva in Deutschland, auf 480 Exemplare limitiert (Nr. 60) mit rosenbraunem Lederband und drei Goldschließen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Codex Rotundus
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Buchkultur schuf viele außergewöhnliche Manuskripte — luxuriöse Einbände, üppige Illustrationen, die mit Gold und Silber veredelt sind, und sogar Texte auf gefärbtem Pergament. Doch wahre Brillanz zeigt sich oft in feinen Details, und dieses Manuskript ist ein perfektes Beispiel. Es fasziniert nicht nur durch seine erstaunlich kleine Größe, sondern vor allem durch seine einzigartige Form.
Der Codex Rotundus ist das einzige bekannte kreisrunde Buch, das aus dem Mittelalter erhalten ist. Er besteht aus 266 fast perfekt runden Pergamenteinbänden, von denen jeder einen Durchmesser von nur 9 cm hat. Die Handwerkskunst, die erforderlich war, um diese empfindlichen Blätter mit einem 3 cm breiten Rücken zu binden, ist schlicht außergewöhnlich. Wenn es geschlossen ist, wird das Manuskript durch drei Goldschnallen gesichert, von denen jede als ein kunstvolles gotisches Monogramm gestaltet ist und dazu beiträgt, dieses fragile Juwel zu schützen.
Das Miniaturformat inspirierte den Künstler offensichtlich, der wahrscheinlich mit dem renommierten Meister des Dresdner Gebetsbuchs in Brügge zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Werk von außergewöhnlicher Raffinesse. Drei ganzseitige kreisrunde Miniaturen stechen als Höhepunkte heraus, während in den 30 kleineren historiatierten Initialen, von denen jedes in einem extrem begrenzten Raum seine eigene Geschichte erzählt, noch deutlich mehr Präzision zu erkennen ist.
Insgesamt ist der Codex Rotundus ein wahrer Meisterstreich und ein einzigartiges Beispiel mittelalterlicher Buchkunst.
Details der Faksimile-Ausgabe
Das Faksimile wurde 2011 von der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt (ADEVA) in Graz in streng limitierter Auflage von 480 Exemplaren zuzüglich 20 zusätzlicher Musterexemplare veröffentlicht. Es handelt sich um Exemplar Nr. 60.
Es verfügt über einen handgefertigten Ganzledereinband in rötlich-braunem Leder mit Goldprägung. Die Original-Dreifach-Schnallen wurden mit bemerkenswerter Genauigkeit reproduziert und bilden interwoven gotische Monogramme. Der Band wird in einer Schutzhülle mit einem Acryldeckel präsentiert.
Die Ausgabe umfasst ein wissenschaftliches Kommentarband von Bodo Brinkmann (Band 1), verfasst in Deutsch.
Das Faksimilematerial selbst besteht aus einem Band und bietet eine detaillierte Reproduktion des Originalmanuskripts, die Größe, Kreisformat und Farbwiedergabe originalgetreu nachbildet.
Codex Rotundus
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Buchkultur schuf viele außergewöhnliche Manuskripte — luxuriöse Einbände, üppige Illustrationen, die mit Gold und Silber veredelt sind, und sogar Texte auf gefärbtem Pergament. Doch wahre Brillanz zeigt sich oft in feinen Details, und dieses Manuskript ist ein perfektes Beispiel. Es fasziniert nicht nur durch seine erstaunlich kleine Größe, sondern vor allem durch seine einzigartige Form.
Der Codex Rotundus ist das einzige bekannte kreisrunde Buch, das aus dem Mittelalter erhalten ist. Er besteht aus 266 fast perfekt runden Pergamenteinbänden, von denen jeder einen Durchmesser von nur 9 cm hat. Die Handwerkskunst, die erforderlich war, um diese empfindlichen Blätter mit einem 3 cm breiten Rücken zu binden, ist schlicht außergewöhnlich. Wenn es geschlossen ist, wird das Manuskript durch drei Goldschnallen gesichert, von denen jede als ein kunstvolles gotisches Monogramm gestaltet ist und dazu beiträgt, dieses fragile Juwel zu schützen.
Das Miniaturformat inspirierte den Künstler offensichtlich, der wahrscheinlich mit dem renommierten Meister des Dresdner Gebetsbuchs in Brügge zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Werk von außergewöhnlicher Raffinesse. Drei ganzseitige kreisrunde Miniaturen stechen als Höhepunkte heraus, während in den 30 kleineren historiatierten Initialen, von denen jedes in einem extrem begrenzten Raum seine eigene Geschichte erzählt, noch deutlich mehr Präzision zu erkennen ist.
Insgesamt ist der Codex Rotundus ein wahrer Meisterstreich und ein einzigartiges Beispiel mittelalterlicher Buchkunst.
Details der Faksimile-Ausgabe
Das Faksimile wurde 2011 von der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt (ADEVA) in Graz in streng limitierter Auflage von 480 Exemplaren zuzüglich 20 zusätzlicher Musterexemplare veröffentlicht. Es handelt sich um Exemplar Nr. 60.
Es verfügt über einen handgefertigten Ganzledereinband in rötlich-braunem Leder mit Goldprägung. Die Original-Dreifach-Schnallen wurden mit bemerkenswerter Genauigkeit reproduziert und bilden interwoven gotische Monogramme. Der Band wird in einer Schutzhülle mit einem Acryldeckel präsentiert.
Die Ausgabe umfasst ein wissenschaftliches Kommentarband von Bodo Brinkmann (Band 1), verfasst in Deutsch.
Das Faksimilematerial selbst besteht aus einem Band und bietet eine detaillierte Reproduktion des Originalmanuskripts, die Größe, Kreisformat und Farbwiedergabe originalgetreu nachbildet.

