Escuela Española (s. XIX) - Schnitzerei, Apóstoles - 42 cm - Polychromes Holz






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es ist eine polychromierte Holzfigur, die den Geist der spanischen Volkskunstskulptur des 19. Jahrhunderts – oder sogar früher – voll atmet, ein Stück, das wohl dazu geschaffen wurde, ein Klosteraltar zu krönen, wo Frömmigkeit und Ausdrucksstärke über akademische Perfektion stellten. Die vertikale Komposition, aufgebaut aus mehreren übereinanderliegenden und ineinandergreifenden Figuren, erzeugt einen fast visionären Effekt: einen symbolischen Aufstieg, eine menschliche Kette, die den Glauben vom Boden bis zum Göttlichen trägt.
Das Holz zeigt diese direkte, ehrliche Formgebung, wie sie aus den ländlichen und klösterlichen Werkstätten stammt: intensive Gesichter, mit kurzen, sicheren Strichschlägen geritzte Bärte, Hände, die Symbole tragen — Schlüssel, Kreuze, Kugeln —, die auf ikonografische Apostelsymbole und auf die spirituelle Hierarchie verweisen. Die Polychromie in Ocker-, Rotbraun-, Gold- und Blau-Tönen bewahrt noch ihre ursprüngliche Lebendigkeit trotz der Abnutzung der Zeit. Diese Abnutzung schmälert nicht die Schönheit; im Gegenteil, sie verleiht eine emotionale Patina aus Jahrhunderten des Kults, dem Räuchern von Kerzen, inneren Prozessionen und monastischen Schweigen.
Das Gold, das an strategischen Stellen aufgetragen ist — die Kanten der Tunikas, Heiligenscheine, symbolische Details —, beleuchtet das Stück so, wie es das Licht eines barocken Retabels täte. Die gestapelte, fast totemhafte Struktur deutet darauf hin, dass diese Schnitzerei Teil einer oberen Krönung war, vielleicht das Seitenkorpus des Retabels krönend oder als Übergang zwischen dem Dachgesims und dem Gesims wirkend. Ihre Funktion war es, den Blick des Gläubigen zu erhöhen, ihn nach oben zu lenken, zum Geheimnis.
Der Ausdruck der Figuren, mit markierten Augen und intensiven Gesten, ist typisch für die kastilianisch- und levantinische Volksschule, in der Emotion der klassischen Proportion den Vorrang hatte. Es ist kein höfischer Eifer: Es ist ein lebendiges Werk, geboren aus Frömmigkeit und ehrlicher Handwerkskunst, aber voller spiritueller Kraft.
Versand per Einschreiben und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es ist eine polychromierte Holzfigur, die den Geist der spanischen Volkskunstskulptur des 19. Jahrhunderts – oder sogar früher – voll atmet, ein Stück, das wohl dazu geschaffen wurde, ein Klosteraltar zu krönen, wo Frömmigkeit und Ausdrucksstärke über akademische Perfektion stellten. Die vertikale Komposition, aufgebaut aus mehreren übereinanderliegenden und ineinandergreifenden Figuren, erzeugt einen fast visionären Effekt: einen symbolischen Aufstieg, eine menschliche Kette, die den Glauben vom Boden bis zum Göttlichen trägt.
Das Holz zeigt diese direkte, ehrliche Formgebung, wie sie aus den ländlichen und klösterlichen Werkstätten stammt: intensive Gesichter, mit kurzen, sicheren Strichschlägen geritzte Bärte, Hände, die Symbole tragen — Schlüssel, Kreuze, Kugeln —, die auf ikonografische Apostelsymbole und auf die spirituelle Hierarchie verweisen. Die Polychromie in Ocker-, Rotbraun-, Gold- und Blau-Tönen bewahrt noch ihre ursprüngliche Lebendigkeit trotz der Abnutzung der Zeit. Diese Abnutzung schmälert nicht die Schönheit; im Gegenteil, sie verleiht eine emotionale Patina aus Jahrhunderten des Kults, dem Räuchern von Kerzen, inneren Prozessionen und monastischen Schweigen.
Das Gold, das an strategischen Stellen aufgetragen ist — die Kanten der Tunikas, Heiligenscheine, symbolische Details —, beleuchtet das Stück so, wie es das Licht eines barocken Retabels täte. Die gestapelte, fast totemhafte Struktur deutet darauf hin, dass diese Schnitzerei Teil einer oberen Krönung war, vielleicht das Seitenkorpus des Retabels krönend oder als Übergang zwischen dem Dachgesims und dem Gesims wirkend. Ihre Funktion war es, den Blick des Gläubigen zu erhöhen, ihn nach oben zu lenken, zum Geheimnis.
Der Ausdruck der Figuren, mit markierten Augen und intensiven Gesten, ist typisch für die kastilianisch- und levantinische Volksschule, in der Emotion der klassischen Proportion den Vorrang hatte. Es ist kein höfischer Eifer: Es ist ein lebendiges Werk, geboren aus Frömmigkeit und ehrlicher Handwerkskunst, aber voller spiritueller Kraft.
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