Calvinus - [PROVINENZ] Lexicon Juris Caesarei - 1622
![Calvinus - [PROVINENZ] Lexicon Juris Caesarei - 1622 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/6/6/1/b/9/1b9c5b7e-a007-4716-b9ef-c0e60104b5d9.jpg)
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![Calvinus - [PROVINENZ] Lexicon Juris Caesarei - 1622 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/6/6/4/a/3/4a332687-51fa-4050-9d3d-1f196f7ac980.jpg)
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
[PROVINENZ] Seltene, frühe Ausgabe:
Johannes Calvinus (eigentl. Johann Kahl, ca. 1550–1614): Lexicon Juris Caesarei Simul, & Canonici, Feudalis Item, Civilis, Criminalis, Theoretici, ac Practici.
Köln: apud Philippum Albertum, 1622.
Vorliegendes Exemplar der Kölner Ausgabe von 1622 (apud Philippum Albertum) trägt ein gedrucktes Exlibris von John Hoadly, datiert 1738, sowie dessen Signatur – ein bedeutender Provenienznachweis. Bei John Hoadly (1711–1776) handelt es sich um den englischen Dramatiker, Dichter und Geistlichen, Sohn des Erzbischofs Benjamin Hoadly; seine Bücherei galt als angesehene Gelehrtensammlung.
Das Lexicon Juris des deutschen Juristen Johann Kahl, der unter dem latinisierten Namen Johannes Calvinus publizierte, ist eines der bedeutendsten juristischen Nachschlagewerke des 17. Jahrhunderts. Es erschließt in lexikalischer Form das gesamte zeitgenössische Recht: kaiserliches Recht (ius caesareum), kanonisches Kirchenrecht, Lehnrecht, Zivilrecht sowie Strafrecht – sowohl für den akademischen als auch für den forensischen Gebrauch. Methodisch folgt das Werk der humanistischen Rechtstradition: Kahl kompiliert und erläutert Rechtsbegriffe unter Rückgriff auf das Corpus Juris Civilis, die Dekretalen und die einschlägige zeitgenössische Kommentarliteratur. Das Werk war in der Rechtspraxis des Alten Reiches und in ganz Europa weit verbreitet und erlebte zahlreiche Neuauflagen bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Es gilt als Vorläufer der späteren großen Rechtslexika und wurde von Zeitgenossen wie Leibniz und anderen Gelehrten regelmäßig zitiert.
36,5x23cm. 1047 S. Restaurierter, prächtig geprägter Pergamenteinband der Zeit. Innenleben nur gering gebräunt, insgesamt sehr gut erhalten. Seltene, frühe Ausgabe. Selten am Markt zu finden.
[PROVINENZ] Seltene, frühe Ausgabe:
Johannes Calvinus (eigentl. Johann Kahl, ca. 1550–1614): Lexicon Juris Caesarei Simul, & Canonici, Feudalis Item, Civilis, Criminalis, Theoretici, ac Practici.
Köln: apud Philippum Albertum, 1622.
Vorliegendes Exemplar der Kölner Ausgabe von 1622 (apud Philippum Albertum) trägt ein gedrucktes Exlibris von John Hoadly, datiert 1738, sowie dessen Signatur – ein bedeutender Provenienznachweis. Bei John Hoadly (1711–1776) handelt es sich um den englischen Dramatiker, Dichter und Geistlichen, Sohn des Erzbischofs Benjamin Hoadly; seine Bücherei galt als angesehene Gelehrtensammlung.
Das Lexicon Juris des deutschen Juristen Johann Kahl, der unter dem latinisierten Namen Johannes Calvinus publizierte, ist eines der bedeutendsten juristischen Nachschlagewerke des 17. Jahrhunderts. Es erschließt in lexikalischer Form das gesamte zeitgenössische Recht: kaiserliches Recht (ius caesareum), kanonisches Kirchenrecht, Lehnrecht, Zivilrecht sowie Strafrecht – sowohl für den akademischen als auch für den forensischen Gebrauch. Methodisch folgt das Werk der humanistischen Rechtstradition: Kahl kompiliert und erläutert Rechtsbegriffe unter Rückgriff auf das Corpus Juris Civilis, die Dekretalen und die einschlägige zeitgenössische Kommentarliteratur. Das Werk war in der Rechtspraxis des Alten Reiches und in ganz Europa weit verbreitet und erlebte zahlreiche Neuauflagen bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Es gilt als Vorläufer der späteren großen Rechtslexika und wurde von Zeitgenossen wie Leibniz und anderen Gelehrten regelmäßig zitiert.
36,5x23cm. 1047 S. Restaurierter, prächtig geprägter Pergamenteinband der Zeit. Innenleben nur gering gebräunt, insgesamt sehr gut erhalten. Seltene, frühe Ausgabe. Selten am Markt zu finden.
