keltisch Bronze Vorhängeschloss mit Widderkopf-Dekoration - 31 mm (Ohne mindestpreis)






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Keltisches Bronze-Schloss mit Widderkopf-Dekoration, datiert auf 1.–2. Jahrhundert n. Chr., Maße 31 × 26 mm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Keltischer Bronze-Wertschloss mit Widderkopfbemalung
Kultur / Periode: Keltisch
Datum / Periode: 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze
Maße: 31 mm
Zustand: Guter Zustand
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen im Hinblick auf Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 147
Der jetzige Eigentümer hat dieses keltische Bronze-Wertschloss von einem privaten Sammler, N.N., in Rotterdam, Niederlande, erworben.
Der Vorbesitzer, ein privater Sammler aus Rotterdam, gab an, dass der Gegenstand seit den 1990er Jahren Teil seiner Sammlung gewesen sei.
Nach Aussage des Vorbesitzers soll der Gegenstand vor 1990 in einer privaten Sammlung in den Niederlanden gewesen sein.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts lagen nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Dieses Bronze-Wertschloss ist auffällig durch seine stilisierte Widderkopf-Bemalung, mit markanten Spiralaugen, geschwungenen Hörnern und sorgfältig modelliertem Gesicht. Tiermotive nahmen einen wichtigen Platz in der keltischen Kunst und Handwerkskunst ein, wo stark stilisierte Darstellungen von Tieren häufig in persönliche Ornamente, Pferdegeschirr, Waffen, Gefäße und funktionale Objekte eingingen. Der Widder war ein kraftvolles Symboltier in der keltischen Kultur, oft assoziiert mit Stärke, Vitalität, Fruchtbarkeit und Wohlstand.
Schlösser und Sicherungsvorrichtungen wurden im späten Eisenzeitalter und der frühen Römerzeit zunehmend anspruchsvoller. Kelten-Handwerker entwickelten eine Reihe geistreicher Verriegelungsmechanismen zum Sichern von Kisten, Truhen, Behältern und wertvollen Besitztümern. Bronzeexemplare waren sowohl langlebig als auch korrosionsbeständig, was sie gut geeignet machte für eine lang andauernde Nutzung. Dekorative Elemente wie Tierköpfe verwandelten praktische Objekte in Stücke, die zugleich künstlerische Traditionen und sozialen Status widerspiegelten.
Das auf diesem Stück dargestellte Widderkopfmotiv spiegelt die charakteristische keltische Bildsprache wider. Anstatt eine naturgetreue Darstellung zu verfolgen, legten Kelten-Handwerker oft Wert auf fließende Linien, geometrische Formen und symbolische Merkmale. Die auf diesem Exemplar auffälligen Spiralaugen sind charakteristisch für keltische Dekorationstraditionen, in denen Spiralmotive ästhetische und symbolische Bedeutungen trugen. Solche Designs blieben in Nordwesteuropa bis zur Eingliederung keltischer Gebiete in das Römische Reich einflussreich.
In den 1. und 2. Jahrhunderten n. Chr. bewahrten keltische Gemeinschaften in Gallien, Britannien und am Rhein viele Aspekte ihres einheimischen künstlerischen Erbes, während sie gleichzeitig Elemente römischer Technologie und Materialkultur übernahmen. Objekte wie dieses Schloss veranschaulichen diese kulturelle Interaktion und vereinen praktisches Ingenieurwesen mit dekorativen Motiven, die in älteren keltischen Traditionen verwurzelt sind.
Bronze-Schlösser und -Beschläge dieses Typs wurden von geschickten Metallarbeitern unter Einsatz von Gussverfahren hergestellt, die über Jahrhunderte verfeinert worden waren. Werkstätten im gesamten keltisch- und romankeltischen Raum lieferten eine breite Palette utilitaristischer und dekorativer Objekte, die durch lokale und regionale Handelsnetze zirkulierten. Solche Objekte liefern wertvolle Belege für Handwerkskunst, Sicherheitspraktiken und das tägliche Leben in den nordwestlichen Provinzen des Römischen Reiches.
Datiert auf das 1.–2. Jahrhundert n. Chr. repräsentiert dieses Schloss sowohl ein funktionales Sicherungsgerät als auch ein Beispiel keltischer künstlerischer Ausdrucksweise. Die markante Widderkopfbemalung zeigt, wie selbst alltägliche Gegenstände durch symbolische und dekorative Elemente aufgewertet werden konnten. Es bildet eine greifbare Verbindung zur alten keltischen Welt, in der Handwerkskunst, Symbolik und praktische Nützlichkeit im täglichen Leben eng miteinander verflochten waren.
Keltischer Bronze-Wertschloss mit Widderkopfbemalung
Kultur / Periode: Keltisch
Datum / Periode: 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze
Maße: 31 mm
Zustand: Guter Zustand
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportbestimmungen im Hinblick auf Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 147
Der jetzige Eigentümer hat dieses keltische Bronze-Wertschloss von einem privaten Sammler, N.N., in Rotterdam, Niederlande, erworben.
Der Vorbesitzer, ein privater Sammler aus Rotterdam, gab an, dass der Gegenstand seit den 1990er Jahren Teil seiner Sammlung gewesen sei.
Nach Aussage des Vorbesitzers soll der Gegenstand vor 1990 in einer privaten Sammlung in den Niederlanden gewesen sein.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts lagen nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Dieses Bronze-Wertschloss ist auffällig durch seine stilisierte Widderkopf-Bemalung, mit markanten Spiralaugen, geschwungenen Hörnern und sorgfältig modelliertem Gesicht. Tiermotive nahmen einen wichtigen Platz in der keltischen Kunst und Handwerkskunst ein, wo stark stilisierte Darstellungen von Tieren häufig in persönliche Ornamente, Pferdegeschirr, Waffen, Gefäße und funktionale Objekte eingingen. Der Widder war ein kraftvolles Symboltier in der keltischen Kultur, oft assoziiert mit Stärke, Vitalität, Fruchtbarkeit und Wohlstand.
Schlösser und Sicherungsvorrichtungen wurden im späten Eisenzeitalter und der frühen Römerzeit zunehmend anspruchsvoller. Kelten-Handwerker entwickelten eine Reihe geistreicher Verriegelungsmechanismen zum Sichern von Kisten, Truhen, Behältern und wertvollen Besitztümern. Bronzeexemplare waren sowohl langlebig als auch korrosionsbeständig, was sie gut geeignet machte für eine lang andauernde Nutzung. Dekorative Elemente wie Tierköpfe verwandelten praktische Objekte in Stücke, die zugleich künstlerische Traditionen und sozialen Status widerspiegelten.
Das auf diesem Stück dargestellte Widderkopfmotiv spiegelt die charakteristische keltische Bildsprache wider. Anstatt eine naturgetreue Darstellung zu verfolgen, legten Kelten-Handwerker oft Wert auf fließende Linien, geometrische Formen und symbolische Merkmale. Die auf diesem Exemplar auffälligen Spiralaugen sind charakteristisch für keltische Dekorationstraditionen, in denen Spiralmotive ästhetische und symbolische Bedeutungen trugen. Solche Designs blieben in Nordwesteuropa bis zur Eingliederung keltischer Gebiete in das Römische Reich einflussreich.
In den 1. und 2. Jahrhunderten n. Chr. bewahrten keltische Gemeinschaften in Gallien, Britannien und am Rhein viele Aspekte ihres einheimischen künstlerischen Erbes, während sie gleichzeitig Elemente römischer Technologie und Materialkultur übernahmen. Objekte wie dieses Schloss veranschaulichen diese kulturelle Interaktion und vereinen praktisches Ingenieurwesen mit dekorativen Motiven, die in älteren keltischen Traditionen verwurzelt sind.
Bronze-Schlösser und -Beschläge dieses Typs wurden von geschickten Metallarbeitern unter Einsatz von Gussverfahren hergestellt, die über Jahrhunderte verfeinert worden waren. Werkstätten im gesamten keltisch- und romankeltischen Raum lieferten eine breite Palette utilitaristischer und dekorativer Objekte, die durch lokale und regionale Handelsnetze zirkulierten. Solche Objekte liefern wertvolle Belege für Handwerkskunst, Sicherheitspraktiken und das tägliche Leben in den nordwestlichen Provinzen des Römischen Reiches.
Datiert auf das 1.–2. Jahrhundert n. Chr. repräsentiert dieses Schloss sowohl ein funktionales Sicherungsgerät als auch ein Beispiel keltischer künstlerischer Ausdrucksweise. Die markante Widderkopfbemalung zeigt, wie selbst alltägliche Gegenstände durch symbolische und dekorative Elemente aufgewertet werden konnten. Es bildet eine greifbare Verbindung zur alten keltischen Welt, in der Handwerkskunst, Symbolik und praktische Nützlichkeit im täglichen Leben eng miteinander verflochten waren.
