Aa. Vv. - Delle Sette Trombe - 1838





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
neue Ausgabe des berühmten devotional- und eschatologischen Traktats Delle Sette Trombe. Ein äußerst hilfreiches Werk, um Sündiger zur Buße zu rufen, in Neapel 1858 gedruckt auf Kosten des Druckers und Buchhändlers Gennaro Apicella, tätig in der historischen Strada San Biagio dei Librai Nr. 100. Es handelt sich um ein klassisches, konsum- und geistig bildendes Kleine-Format-Büchlein aus dem südlichen Raum, gedruckt in einem charakteristischen Taschenbuchformat und konzipiert, um die Gewissens der Menschen durch den starken dramatischen Aufbau seines Textes und seiner Bilder zu erschüttern.
Der Eindruck befindet sich in seiner genuinen, zeitgleichen Lederung aus marmorfarbigem hellgelblichen Karton, eine redliche Verlagshülle, typisch arm an Ausstattung, die heute diesen Erhaltungszustand besonders selten macht. Der Textblock, gedruckt auf dem typischen Faserpapier des neapolitanischen 19. Jahrhunderts, zeigt die natürlichen Zeichen der Zeit wie leichte Verfärbungen und randliche Abnutzung an den Kanten, die jedoch weder die Solidität der Bindung noch die perfekte Lesbarkeit der Zeichen beeinträchtigen.
Der eigentliche kollektive Reiz dieses Heftchens liegt in seinem reichhaltigen volkstümlichen Illustrationsapparat, bestehend aus einer Vignette auf dem Titelblatt und sieben großen Holzstichen in ganzer Seite, die die verschiedenen Momente der Predigt markieren. Diese Holzschnitte weisen eine absichtlich archaische, klare und ausdrucksstarke Linie auf und greifen die ikonografische Überlieferung der Novissimae (das Jüngste Gericht) auf. Drei Tafeln reproduzieren dieselbe Struktur mit Christus als Richter in Herrlichkeit zwischen Wolken und der Auferstehung des Fleisches, während die übrigen mit roh-realistischem Blick die Trennung der Gerechten von den Bösen zeigen: ein Dämon mit einer Mistgabel, das dramatische Zwiegespräch des Sterbenden zwischen dem Schutzengel und dem Teufel, die apokalyptische Hydra mit sieben Köpfen, die aus den Wassern emporragt, und die schreckliche Strafe der Verdammten in den Flammen der Hölle.
Da diese populäre Literatur der breiten Leserschaft bis zur völligen Abnutzung gelesen wurde, sind die überlieferten Hefte fast immer unordentlich oder beschädigt; das Auffinden eines vollständigen, intakten und sauberen Exemplars stellt eine bedeutende Ausnahme für den Antiquariatsmarkt und die volkstümliche Holzschnittkunst dar.
neue Ausgabe des berühmten devotional- und eschatologischen Traktats Delle Sette Trombe. Ein äußerst hilfreiches Werk, um Sündiger zur Buße zu rufen, in Neapel 1858 gedruckt auf Kosten des Druckers und Buchhändlers Gennaro Apicella, tätig in der historischen Strada San Biagio dei Librai Nr. 100. Es handelt sich um ein klassisches, konsum- und geistig bildendes Kleine-Format-Büchlein aus dem südlichen Raum, gedruckt in einem charakteristischen Taschenbuchformat und konzipiert, um die Gewissens der Menschen durch den starken dramatischen Aufbau seines Textes und seiner Bilder zu erschüttern.
Der Eindruck befindet sich in seiner genuinen, zeitgleichen Lederung aus marmorfarbigem hellgelblichen Karton, eine redliche Verlagshülle, typisch arm an Ausstattung, die heute diesen Erhaltungszustand besonders selten macht. Der Textblock, gedruckt auf dem typischen Faserpapier des neapolitanischen 19. Jahrhunderts, zeigt die natürlichen Zeichen der Zeit wie leichte Verfärbungen und randliche Abnutzung an den Kanten, die jedoch weder die Solidität der Bindung noch die perfekte Lesbarkeit der Zeichen beeinträchtigen.
Der eigentliche kollektive Reiz dieses Heftchens liegt in seinem reichhaltigen volkstümlichen Illustrationsapparat, bestehend aus einer Vignette auf dem Titelblatt und sieben großen Holzstichen in ganzer Seite, die die verschiedenen Momente der Predigt markieren. Diese Holzschnitte weisen eine absichtlich archaische, klare und ausdrucksstarke Linie auf und greifen die ikonografische Überlieferung der Novissimae (das Jüngste Gericht) auf. Drei Tafeln reproduzieren dieselbe Struktur mit Christus als Richter in Herrlichkeit zwischen Wolken und der Auferstehung des Fleisches, während die übrigen mit roh-realistischem Blick die Trennung der Gerechten von den Bösen zeigen: ein Dämon mit einer Mistgabel, das dramatische Zwiegespräch des Sterbenden zwischen dem Schutzengel und dem Teufel, die apokalyptische Hydra mit sieben Köpfen, die aus den Wassern emporragt, und die schreckliche Strafe der Verdammten in den Flammen der Hölle.
Da diese populäre Literatur der breiten Leserschaft bis zur völligen Abnutzung gelesen wurde, sind die überlieferten Hefte fast immer unordentlich oder beschädigt; das Auffinden eines vollständigen, intakten und sauberen Exemplars stellt eine bedeutende Ausnahme für den Antiquariatsmarkt und die volkstümliche Holzschnittkunst dar.

