Marco Anneo Lucano - Pharsalia - 1721





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese prächtige siebzehnhundertjährige Ausgabe der Pharsalia (oder De Bello Civili) von Marcus Annaeus Lucanus dient als perfektes Beispiel geisteswissenschaftlicher Verlagstätigkeit, hergestellt von der illustren Typographie des Seminariums Padua im Jahre 1721, mit der Lizenz des Buchhändlers und Verlegers Giovanni Manfrè. Der Band versammelt das berühmte epische Gedicht über den Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius, das am Rand durch die autoritativen philologischen Anmerkungen von Thomas Farnaby angereichert und in der Appendix durch die Kommentare von Hugo Grotius veredelt ist.
Der exemplarische Einband unterscheidet sich durch eine raffinierte, zeitgenössische Halblederbindung mit Deckelspannplatten, bezogen mit marmoriertem Papier in einer Katzenaugen-Musterung in Beige-, Gelb- und Schwarztönen, fein wiedergegeben auch an den roten-gefärbten Schnitten und den inneren Vorsätzen mit Motivmustern Pfauen in Rosatönen, Grün und Blau. Der Rücken, glatt, mit kleinen Nerven, die durch Goldfäden simuliert werden, ist verziert durch einen doppelten Ledereinband: Oben in rotem Morocco mit der Titelprägung in goldenen Lettern und unten in grünem Leder, beide abwechselnd mit eleganten goldenen Blumenzierleisten gestempelt, die dem Band ein typisch neoklassizistisches Erscheinungsbild verleihen. Der allgemeine Erhaltungszustand ist ausgezeichnet, zeigt lediglich eine physiologische Patina der Zeit, minimale Abnutzungen an den Kanten und marginale Spuren von Feuchtigkeitssprenklungen und Färbungen auf den Anfangs- und Endblättern, die weder die Festigkeit der Bindung noch die außergewöhnliche Frische des schwergewichtigen Papiers beeinträchtigen.
Das ikonografische Vorwort des Textes wird durch eine prächtige, ganz in Kupferstich ausgeführte Antiportale von Giuseppe Abbiati eröffnet, die eine dramatische Szene eines römischen Militärschlages im Vordergrund zeigt, unter dem ernsten Blick eines in Rüstung gehüllten Feldherrn, über dem ein Reichsadler thront, der ein Banner mit den historischen Daten des Werkes hält. Der Text folgt den Maßgaben der großen venetianischen philologischen Tradition, wobei Lucans Verse in zwei parallelen Spalten gesetzt sind, umgeben von Erklärungen in kleineren Lettern und begleitet von einem ehrwürdigen Widmungsglied, das sich an den edlen Reiters Francesco Stuart richtet.
eccellente stato di conservazione, completo dell'apparato critico e la legante della legatura originale con i tagli colorati
Diese prächtige siebzehnhundertjährige Ausgabe der Pharsalia (oder De Bello Civili) von Marcus Annaeus Lucanus dient als perfektes Beispiel geisteswissenschaftlicher Verlagstätigkeit, hergestellt von der illustren Typographie des Seminariums Padua im Jahre 1721, mit der Lizenz des Buchhändlers und Verlegers Giovanni Manfrè. Der Band versammelt das berühmte epische Gedicht über den Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius, das am Rand durch die autoritativen philologischen Anmerkungen von Thomas Farnaby angereichert und in der Appendix durch die Kommentare von Hugo Grotius veredelt ist.
Der exemplarische Einband unterscheidet sich durch eine raffinierte, zeitgenössische Halblederbindung mit Deckelspannplatten, bezogen mit marmoriertem Papier in einer Katzenaugen-Musterung in Beige-, Gelb- und Schwarztönen, fein wiedergegeben auch an den roten-gefärbten Schnitten und den inneren Vorsätzen mit Motivmustern Pfauen in Rosatönen, Grün und Blau. Der Rücken, glatt, mit kleinen Nerven, die durch Goldfäden simuliert werden, ist verziert durch einen doppelten Ledereinband: Oben in rotem Morocco mit der Titelprägung in goldenen Lettern und unten in grünem Leder, beide abwechselnd mit eleganten goldenen Blumenzierleisten gestempelt, die dem Band ein typisch neoklassizistisches Erscheinungsbild verleihen. Der allgemeine Erhaltungszustand ist ausgezeichnet, zeigt lediglich eine physiologische Patina der Zeit, minimale Abnutzungen an den Kanten und marginale Spuren von Feuchtigkeitssprenklungen und Färbungen auf den Anfangs- und Endblättern, die weder die Festigkeit der Bindung noch die außergewöhnliche Frische des schwergewichtigen Papiers beeinträchtigen.
Das ikonografische Vorwort des Textes wird durch eine prächtige, ganz in Kupferstich ausgeführte Antiportale von Giuseppe Abbiati eröffnet, die eine dramatische Szene eines römischen Militärschlages im Vordergrund zeigt, unter dem ernsten Blick eines in Rüstung gehüllten Feldherrn, über dem ein Reichsadler thront, der ein Banner mit den historischen Daten des Werkes hält. Der Text folgt den Maßgaben der großen venetianischen philologischen Tradition, wobei Lucans Verse in zwei parallelen Spalten gesetzt sind, umgeben von Erklärungen in kleineren Lettern und begleitet von einem ehrwürdigen Widmungsglied, das sich an den edlen Reiters Francesco Stuart richtet.
eccellente stato di conservazione, completo dell'apparato critico e la legante della legatura originale con i tagli colorati

