Truhe - ''Schatztruhe'' - Holz, Schmiedeeisen






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18. Jahrhundert Holzkiste mit schmiedeeisernen Beschlägen aus Norditalien (Forziere), antiker Stil, Abmessungen 39 × 23 × 15 cm, Gewicht 3,5 kg, guter Zustand mit leichten altersbedingten Gebrauchsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses wunderschöne Forziere (italienischer Begriff für einen Safe oder verstärkten Koffer zum Schutz wertvoller Güter), datiert aus dem 18. Jahrhundert, ist auf einer Massivkiefernholzstruktur aufgebaut, einem weichen und reichlich vorhandenen Nadelholz in den bergigen oder nördlichen Regionen Italiens.
Die Kiefer wurde gezielt wegen ihrer Leichtigkeit gewählt, um den Transport auf Reisen zu erleichtern, während es vollständig mit Schmiedeeisenbändern und Eisenschildern überzogen und verstärkt ist. Diese Konstruktion verbindet auf wundersame Weise mittelalterliche Funktionalität mit Renaissance-Ästhetik. Die ursprünglichen Schmiedearbeiten, schwarz geätzt mit einer schönen alten Patina, bilden ein besonders reicheres und dekoratives Ganzes, das den Inhalt effektiv vor Stößen, Feuchtigkeit und Einbruchsversuchen schützte.
Die oberen und unteren Kanten sind mit geöffneten Lambrequinmotiven (festliche Draperien) geschmückt, elegant und architektonisch, inspiriert von den Ornamenten der Paläste und Kirchen jener Epoche. Der flache, aber leicht gewölbte Deckel ist durch Eisenstreifen in ein schönes Gitterwerk gegliedert, verziert mit hübschen Vierblütenrosetten (stilisierte Blumen), die in die Schmiedearbeit integriert sind, und mit einem soliden zentralen Griff aus Eisen versehen, um den Transport zu erleichtern. Die Schlossplatte, durchbrochen, hat eine florale Silhouette mit abgerundeten Lappen und bildet ein zentrales Dekorelement, das an das handwerkliche Können der italienischen Schmiede dieser Periode erinnert. Die ringförmigen Scharniere (Loop- oder Pintle-Hinges), sichtbar und weiterhin funktionsfähig, sind charakteristisch für die norditalienische Produktion (Lombardei oder Venedig) und bestätigen die Herkunft dieses prachtvollen Stücks.
Im Inneren bleibt das Kiefernholz hell und roh, ohne moderne Innenverkleidung, mit natürlicher Abnutzung, einigen Stößen, die dem Alter entsprechend sind, und vor allem Resten des alten Velours der Epoche, noch an einigen Stellen sichtbar, ein berührendes Zeugnis seiner Nutzung zum Schutz wertvoller Kleidung, familärer Dokumente oder wertvoller Gegenstände. Eine Sicherheitskette hält den Deckel in einem sicheren geöffneten Winkel. Der ursprüngliche Schlossmechanismus ist noch vorhanden (Schlüssel nicht beigefügt).
Dieses Forziere / Safe ist gleichzeitig Reisekoffer, sicheres Aufbewahrungsmöbel und möglicher Eheschlusskoffer (in der Tradition der italienischen Cassoni, die oft als Mitgift gegeben wurden) und zeugt von der großen Tradition der „veredelten Koffer“ der italienischen Renaissance. Zu jener Zeit, in Handelsstädten wie Mailand, Venedig oder Florenz, vereinten diese Möbel Praktikabilität und sozialen Status: Der reichliche Schmiedebezug und die Eisenplatten kompensierten die Zurückhaltung des lokalen Kiefernholzes, während dekorative Motive den humanistischen Einfluss und die Liebe zu antiken Formen widerspiegelten.
In einem bemerkenswerten Erhaltungszustand für ein Stück von über 200 Jahren präsentiert dieses Möbelstück eine außergewöhnliche Gebrauchspatine, die seine Geschichte über mehrere Jahrhunderte erzählt. Das Eisen ist fest und dicht, das Holz gesund, und keine aufwändigen Restaurierungen beeinträchtigen seine Authentizität.
Dieses wunderschöne Forziere (italienischer Begriff für einen Safe oder verstärkten Koffer zum Schutz wertvoller Güter), datiert aus dem 18. Jahrhundert, ist auf einer Massivkiefernholzstruktur aufgebaut, einem weichen und reichlich vorhandenen Nadelholz in den bergigen oder nördlichen Regionen Italiens.
Die Kiefer wurde gezielt wegen ihrer Leichtigkeit gewählt, um den Transport auf Reisen zu erleichtern, während es vollständig mit Schmiedeeisenbändern und Eisenschildern überzogen und verstärkt ist. Diese Konstruktion verbindet auf wundersame Weise mittelalterliche Funktionalität mit Renaissance-Ästhetik. Die ursprünglichen Schmiedearbeiten, schwarz geätzt mit einer schönen alten Patina, bilden ein besonders reicheres und dekoratives Ganzes, das den Inhalt effektiv vor Stößen, Feuchtigkeit und Einbruchsversuchen schützte.
Die oberen und unteren Kanten sind mit geöffneten Lambrequinmotiven (festliche Draperien) geschmückt, elegant und architektonisch, inspiriert von den Ornamenten der Paläste und Kirchen jener Epoche. Der flache, aber leicht gewölbte Deckel ist durch Eisenstreifen in ein schönes Gitterwerk gegliedert, verziert mit hübschen Vierblütenrosetten (stilisierte Blumen), die in die Schmiedearbeit integriert sind, und mit einem soliden zentralen Griff aus Eisen versehen, um den Transport zu erleichtern. Die Schlossplatte, durchbrochen, hat eine florale Silhouette mit abgerundeten Lappen und bildet ein zentrales Dekorelement, das an das handwerkliche Können der italienischen Schmiede dieser Periode erinnert. Die ringförmigen Scharniere (Loop- oder Pintle-Hinges), sichtbar und weiterhin funktionsfähig, sind charakteristisch für die norditalienische Produktion (Lombardei oder Venedig) und bestätigen die Herkunft dieses prachtvollen Stücks.
Im Inneren bleibt das Kiefernholz hell und roh, ohne moderne Innenverkleidung, mit natürlicher Abnutzung, einigen Stößen, die dem Alter entsprechend sind, und vor allem Resten des alten Velours der Epoche, noch an einigen Stellen sichtbar, ein berührendes Zeugnis seiner Nutzung zum Schutz wertvoller Kleidung, familärer Dokumente oder wertvoller Gegenstände. Eine Sicherheitskette hält den Deckel in einem sicheren geöffneten Winkel. Der ursprüngliche Schlossmechanismus ist noch vorhanden (Schlüssel nicht beigefügt).
Dieses Forziere / Safe ist gleichzeitig Reisekoffer, sicheres Aufbewahrungsmöbel und möglicher Eheschlusskoffer (in der Tradition der italienischen Cassoni, die oft als Mitgift gegeben wurden) und zeugt von der großen Tradition der „veredelten Koffer“ der italienischen Renaissance. Zu jener Zeit, in Handelsstädten wie Mailand, Venedig oder Florenz, vereinten diese Möbel Praktikabilität und sozialen Status: Der reichliche Schmiedebezug und die Eisenplatten kompensierten die Zurückhaltung des lokalen Kiefernholzes, während dekorative Motive den humanistischen Einfluss und die Liebe zu antiken Formen widerspiegelten.
In einem bemerkenswerten Erhaltungszustand für ein Stück von über 200 Jahren präsentiert dieses Möbelstück eine außergewöhnliche Gebrauchspatine, die seine Geschichte über mehrere Jahrhunderte erzählt. Das Eisen ist fest und dicht, das Holz gesund, und keine aufwändigen Restaurierungen beeinträchtigen seine Authentizität.
