autre - suspended spaces





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Zeitgenössische Skulptur mit dem Titel Suspended Spaces, gefertigt aus Harz mit Stoff und blauem Pigment sowie Stahl, handsigniert, 2026 entstanden, Herkunft Frankreich, Maße 170 cm hoch, 71 cm breit, 36 cm tief, Gewicht 15 kg, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Werk beteiligt sich an einer zeitgenössischen Reflexion über Gegenwart und Abwesenheit und verbindet sich dabei subtil mit der klassischen Bildhauereitradition des neunzehnten Jahrhunderts. Auf einer minimalistischen Stütze ruhend, ist das zentrale Volumen vollständig von einem dunklen Drapé bedeckt, dessen Falten – schwer und unregelmäßig – zugleich schützen und dem Versteckten sichtbar machen zu scheinen. Die darunterliegende Form bleibt undefiniert, beinahe geisterhaft, sie erinnert an eine menschliche Figur, ohne sich ihr jemals vollends hinzugeben.
Die Inspiration der Skulpturen aus Marmor des neunzehnten Jahrhunderts ist hier offensichtlich, insbesondere in der Behandlung des Stoffes. Wie die Virtuosen des Marmor, die es schaffen, dem Stein eine illusionistische Geschmeidigkeit zu verleihen, erforscht der Künstler die expressiven Möglichkeiten des Drapés: Spannung der Falten, der Fall des Gewebes, Variationen in Dichte und Licht. Dort, wo der Marmor Klarheit und Beständigkeit exaltierte, wählt dieses Werk die Mattheit des Schwarz, das Ausfransen der Kanten und eine gewisse materielle Fragilität.
Der Kontrast zwischen der historischen Noblesse der Referenz und der schlichten, fast rohen Apparatur verleiht dem Werk eine meditative Dimension. Der Drapé wird zu einem Schleier – nicht nur physisch, sondern symbolisch – zwischen Erscheinung und Verschwinden, zwischen Gedächtnis und Vergessen. Das Fehlen eines Gesichts oder figürlicher Details fordert den Betrachter heraus, eigene Interpretationen zu projizieren, und verwandelt das Werk in eine stille Präsenz, die im Zeitverlauf schwebt.
So genügt sich dieses Stück nicht damit, ein Erbe zu zitieren: Es verschiebt es. Es ersetzt Virtuosität durch eine rätselhafte Zurückhaltung, in der der Stoff nicht mehr die Form feiert, die er umschließt, sondern selbst zur Subjekt wird, Träger einer verhaltenen, zugleich verstörend schönen Emotion.
Dieses Werk beteiligt sich an einer zeitgenössischen Reflexion über Gegenwart und Abwesenheit und verbindet sich dabei subtil mit der klassischen Bildhauereitradition des neunzehnten Jahrhunderts. Auf einer minimalistischen Stütze ruhend, ist das zentrale Volumen vollständig von einem dunklen Drapé bedeckt, dessen Falten – schwer und unregelmäßig – zugleich schützen und dem Versteckten sichtbar machen zu scheinen. Die darunterliegende Form bleibt undefiniert, beinahe geisterhaft, sie erinnert an eine menschliche Figur, ohne sich ihr jemals vollends hinzugeben.
Die Inspiration der Skulpturen aus Marmor des neunzehnten Jahrhunderts ist hier offensichtlich, insbesondere in der Behandlung des Stoffes. Wie die Virtuosen des Marmor, die es schaffen, dem Stein eine illusionistische Geschmeidigkeit zu verleihen, erforscht der Künstler die expressiven Möglichkeiten des Drapés: Spannung der Falten, der Fall des Gewebes, Variationen in Dichte und Licht. Dort, wo der Marmor Klarheit und Beständigkeit exaltierte, wählt dieses Werk die Mattheit des Schwarz, das Ausfransen der Kanten und eine gewisse materielle Fragilität.
Der Kontrast zwischen der historischen Noblesse der Referenz und der schlichten, fast rohen Apparatur verleiht dem Werk eine meditative Dimension. Der Drapé wird zu einem Schleier – nicht nur physisch, sondern symbolisch – zwischen Erscheinung und Verschwinden, zwischen Gedächtnis und Vergessen. Das Fehlen eines Gesichts oder figürlicher Details fordert den Betrachter heraus, eigene Interpretationen zu projizieren, und verwandelt das Werk in eine stille Präsenz, die im Zeitverlauf schwebt.
So genügt sich dieses Stück nicht damit, ein Erbe zu zitieren: Es verschiebt es. Es ersetzt Virtuosität durch eine rätselhafte Zurückhaltung, in der der Stoff nicht mehr die Form feiert, die er umschließt, sondern selbst zur Subjekt wird, Träger einer verhaltenen, zugleich verstörend schönen Emotion.

