Tintenfass - Bronze (vergoldet/ versilbert/ patiniert/ kalt lackiert)





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Bronzen Tintenbehälter aus 1900–1910, patiniert und kalt bemalt, Wiener Bronzen auf ovaler Marmorsockel, eine Fuchs-auf-einen Hasenjagd darstellend; Höhe 6 cm, Breite 17 cm, Tiefe 12 cm; guter Zustand mit leichten Alters-/Verschleißspuren und Flecken; Herkunft Österreich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses verfeinerte Tintenreservoir präsentiert ein naturgetreues Tableau eines Fuchses, der dabei ist, einen Hasen zu überfallen. Der Fuchs ist in einer dynamischen, niedrigen Sluqhfaltung dargestellt, mit gestrecktem Schwanz und dem Blick auf die Beute gerichtet. Der Hase befindet sich in einer passiven Haltung, was die Spannung der Szene verstärkt. Das Bronzekorpus ist auf einer ovalen Marmorsockel montiert.
Die Herstellung dieses Stücks stützt sich auf die jahrhundertealte Tradition der Wiener Bronzen. Der Prozess beginnt beim Gießen der einzelnen Figuren nach der Cire perdue-Methode. Diese Technik ermöglichte es, äußerst komplexe und detaillierte Formen zu gießen, die beim Standardguss verloren gegangen wären. Nach dem Gießen werden die Stücke von Hand ziseliert; mit feinen Punzen und Beiteln bringt der Handwerker die Textur des Fells zur Anschaulichkeit und entfernt alle Gießnähte. Die wichtigste technische Phase ist das sogenannte Kaltdarstellen, wobei mit ölbasierenden Lacken gearbeitet wird, die in mehreren dünnen Schichten auf das kalte Bronze aufgetragen werden. Dieser Prozess erforderte enorme Präzision: Jede Farbschicht musste vollständig aushärten, bevor die nächste aufgetragen wurde, um den charakteristischen matten, realistischen Effekt zu erreichen.
Das Tintenreservoir ist mit einem losen Porzellinnenbehälter versehen. Dies war eine wesentliche technische Ergänzung, um zu verhindern, dass die aggressiven Tannine der damaligen Tinte das Bronze von innen heraus angreifen.
Dieses verfeinerte Tintenreservoir präsentiert ein naturgetreues Tableau eines Fuchses, der dabei ist, einen Hasen zu überfallen. Der Fuchs ist in einer dynamischen, niedrigen Sluqhfaltung dargestellt, mit gestrecktem Schwanz und dem Blick auf die Beute gerichtet. Der Hase befindet sich in einer passiven Haltung, was die Spannung der Szene verstärkt. Das Bronzekorpus ist auf einer ovalen Marmorsockel montiert.
Die Herstellung dieses Stücks stützt sich auf die jahrhundertealte Tradition der Wiener Bronzen. Der Prozess beginnt beim Gießen der einzelnen Figuren nach der Cire perdue-Methode. Diese Technik ermöglichte es, äußerst komplexe und detaillierte Formen zu gießen, die beim Standardguss verloren gegangen wären. Nach dem Gießen werden die Stücke von Hand ziseliert; mit feinen Punzen und Beiteln bringt der Handwerker die Textur des Fells zur Anschaulichkeit und entfernt alle Gießnähte. Die wichtigste technische Phase ist das sogenannte Kaltdarstellen, wobei mit ölbasierenden Lacken gearbeitet wird, die in mehreren dünnen Schichten auf das kalte Bronze aufgetragen werden. Dieser Prozess erforderte enorme Präzision: Jede Farbschicht musste vollständig aushärten, bevor die nächste aufgetragen wurde, um den charakteristischen matten, realistischen Effekt zu erreichen.
Das Tintenreservoir ist mit einem losen Porzellinnenbehälter versehen. Dies war eine wesentliche technische Ergänzung, um zu verhindern, dass die aggressiven Tannine der damaligen Tinte das Bronze von innen heraus angreifen.

