Petrus de Natalibus - [Post Incunable] Catalogus Sanctorum - 1508

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Ilaria Colombo
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Von Ilaria Colombo ausgewählt

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

SÄULEN DER CHRISTENTUMS IN EINER MAJESTÄTISCHEN MONASTISCHEN BINDUNG AUF HOLZTAFELN DES 1508
Postincunabula. Außergewöhnliche Lyoner Ausgabe von 1508 des berühmten Catalogus Sanctorum von Pietro de’ Natali, eine der am weitesten verbreiteten hagiografischen Werke der gesamten westlichen christlichen Tradition. Wenn der Text eine wahre universale Enzyklopädie der Heiligkeit bildet, zeichnet sich das Exemplar vor allem durch ein außergewöhnlich sammlerisches Element von besonderem Interesse aus: die prächtige zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder, gemustert und blind auf robuste Holzbretter geprägt, die sich in ungewöhnlich frischen und authentischen Zustand befindet. Diese imposante monastische Erscheinung, über mehr als fünf Jahrhunderte mit Resten der ursprünglichen Falzgummis überdauernd, verwandelt den Band in eine materielle Zeugnissammlung von außergewöhnlicher evocativer Kraft, die den Sammler in die klösterlichen Bibliotheken des Renaissance-Europas versetzen kann. Das reiche Holzschnitt-Archiv, die großen illustrierten Bordüren und die figurierten Initialen vervollständigen eine Gesamtheit von außergewöhnlichem historischem und visuellem Reiz.
GRÜNDE FÜR DEN SAMMLERKAUF
• Prächtige zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder auf Holzbrettern.
• Außerordentlich frischer Erhaltungszustand der Originalstruktur.
• Eine der wichtigsten hagioografischen Enzyklopädien des Mittelalters und der Renaissance.
• Großes holzschnittdecoratives Umfeld in Lyon.

MARKTWERT
Illustrierte Ausgaben des Catalogus sanctorum werden von Sammlern religiöser Geschichte und der Renaissance-Typografie geschätzt. In diesem Exemplar liegt der primäre Mehrwert allerdings in der Erhaltung der ursprünglichen monastischen Bindung aus Schweinsleder auf Holzbrettern, eine heute seltene Eigenschaft. Vollständige und gut erhaltene Exemplare können Werte zwischen 3.000 € und 8.000 € erreichen; Kopien, die in ihrer original neunzehnten-jahrhundertlichen Bindung erhalten sind und strukturell intakt sind, könnten das Interesse spezialisierter Sammler historischer Bindungen deutlich steigern.

PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
In-Folio. Paginierung: (2), 680 Seiten.
Außergewöhnliche zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder, blind geprägt, auf schweren Holzbrettern, in deutlich frischen und authentischen Zustand erhalten. Reste der originalen Metallverschlüsse. Die Bindung wirkt noch fest und lesbar in ihren konstruktiven Merkmalen der Renaissance, und stellt einen der Hauptstärkepunkte des Exemplars dar.
Verschluss fehlt beim Titelblatt, mit den ersten vier Vorblättern ([*]1-4) und dem Blatt p3. Text in zwei Spalten gesetzt. Erste Seiten in Rot und Schwarz gedruckt. Prächtige dekorative Ausstattung mit großen historisierten Holzschnitt-Bordüren, zahlreichen figurierten und ornamentalen Initialen. Alte und moderne handschriftliche Anmerkungen am Rand. Einige Passagen antik ausradiert, aber noch lesbar. Kleine Holzschäden durch Käferbefall, hauptsächlich bei den letzten Blättern und der Vorder- bzw. Rückseite des Vorsatzes. Vereinzelte Flecken und geringe Gebrauchsspuren. Insgesamt gut erhaltenes Papier mit gleichmäßiger leichter Vergilbung.
Der Gesamteindruck ist der eines Bandes, das seinen ursprünglichen Charakter als klösterliches Buch des frühen 16. Jahrhunderts überraschend bewahrt hat.
In antiken Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Makel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.

VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Petrus de Natalibus.
Catalogus sanctorum et gestorum eorum ex diversis voluminibus collectus.
Lugduni, gedruckt von Claudius Davost für Stephano Gueynard, 1508.

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der Catalogus sanctorum bildet eine der umfangreichsten und einflussreichsten sammlungen hagiografischer Werke der lateinischen Tradition. Am Ende des 14. Jahrhunderts verfasst, versammelt er Hunderte von Lebensgeschichten von Heiligen, Märtyrern, Beichtvätern, Bischöfen und Jungfrauen, geordnet nach dem liturgischen Kalender, und liefert Predigern ein praktisch unerschöpfliches Repertoire moralischer und geistlicher Beispiele.

Der Einfluss der Arbeit war außergewöhnlich, weil sie eine systematische Zusammenfassung des gesamten Universums der christlichen Heiligkeit bot. Über Generationen von Ordensleuten war sie ein tägliches Werkzeug zum Studium, zur Orientierung und zur Vorbereitung von Predigten.

Die Ausgabe von 1508 gehört zur reiferen Phase der lyoner Typografie, als französische Werkstätten eine dekorative Sprache von außergewöhnlicher Fülle entwickelten. Die großen Holzschnittrahmen und die illustrierten Initialen verleihen dem Band eine visuelle Qualität, die noch immer an die Ästhetik der spätmittelalterlichen prächtigen Kodizes erinnert.

BIOGRAFIE DES AUTORS
Pietro de’ Natali (Petrus de Natalibus, ca. 1320–1405), Bischof von Equilio in Venedig, war einer der größten hagiografischen Compilatoren des späten Mittelalters. Sein Catalogus sanctorum wurde schnell zu einem der am weitesten verbreiteten religiösen Werke Europas, zunächst in Handschriften und später in zahlreichen gedruckten Ausgaben. Sein Werk trug maßgeblich zur Erhaltung und Weitergabe der mittelalterlichen hagiografischen Traditionen bei.

Druckgeschichte UND VERBREITUNG
Die Ausgabe wurde 1508 in Lyon von Claude Davost für den bekannten Buchhändler-Verleger Étienne Gueynard gedruckt. In jenen Jahren war Lyon eines der wichtigsten europäischen Druckzentren, in der Lage, sowohl Venedig, Basel als auch Paris in der Produktion religiöser und humanistischer Bücher zu konkurrieren.

Die erhaltenen Exemplare, die in ihren ursprünglichen Bindungen überdauert haben, sind heute besonders begehrt, da sie nicht nur die Verbreitung des Werks, sondern auch die materielle Kultur der klösterlichen Bibliotheken und Konventsbibliotheken des frühen 16. Jahrhunderts dokumentieren.

BIOGRAFIE DES WERKS
Weitaus mehr als eine einfache Sammlung von Heiligenleben ist der Catalogus sanctorum eine wahre Enzyklopädie des religiösen Gedächtnisses Europas des Mittelalters. Apostel, Märtyrer, Päpstliche Theologen, Eremiten, Mönche, Bischöfe und mittelalterliche Heilige finden sich in einem unermesslichen Repertoire zusammen, das die westliche Spiritualität maßgeblich prägte.

Über mehr als zwei Jahrhunderte wurde das Werk täglich in Klöstern, Konventen und kirchlichen Studien genutzt und wurde zu einem der wichtigsten Werkzeuge der Übermittlung christlicher religiöser Kultur.

BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Baudrier, Bibliographie Lyonnaise, XI, S. 211–213.
USTC, Lyon-Ausgabe 1508.
ICCU / OPAC SBN, Bestandsverzeichnisse der Ausgabe.
WorldCat, Catalogus sanctorum et gestorum eorum.
British Library, General Catalogue, Petrus de Natalibus.
Bibliothèque nationale de France, Catalogue Général, lyoner Ausgabe von 1508.
Adams, Catalogue of Books Printed on the Continent of Europe, Abschnitt Petrus de Natalibus.
CERL Heritage of the Printed Book Database, Petrus de Natalibus.
Baudrier, Bibliographie Lyonnaise, Bd. XI, Claude Davost und Étienne Gueynard.
Universal Short Title Catalogue, bibliografischer Datensatz der Ausgabe.
Library of Congress, Rare Book Division, Bestandsverzeichnisse der Arbeit.
Bayerische Staatsbibliothek, digitale Kataloge der Editionen von Petrus de Natalibus.
Scholderer, Studies in Early French Printing, Abschnitte über die lyoner Produktion des frühen 16. Jahrhunderts.
Pettegree & Walsby, French Vernacular Books and Early Printing Studies, Kapitel zur lyoner religiösen Verlagskunst.

Der Verkäufer stellt sich vor

Luxusbücher: Ihr go-to Leitfaden, um literarische Schätze zu ergattern! Auf der spannenden Reise des Sammelns seltener und zeitloser Druckwerke? Hier ist Ihre knackige Zusammenfassung, „Der Sammler-Spickzettel“, damit Sie nicht nur Seiten umblättern, sondern echten Wert stapeln: 1. Auflage und Seltenheit: Seltenheit ist der Name des Spiels. Erstausgaben, limitierte Auflagen und Bücher mit auffälligen Merkmalen wie eindrucksvollen Illustrationen oder atemberaubenden Einbänden? Betrachten Sie sie als VIPs der Sammlerszene. 2. Zustand & Größe: Stellen Sie sich vor – ein Buch in neuwertigem Zustand, unberührt von den Übeln von Abnutzung. Jetzt drehen Sie den Spielfilm: Abnutzung, Vergilbung, Verfärbungen – das sind hier die Bösewichte. Und vergessen Sie nicht, die Abmessungen zu berücksichtigen, denn die Größe eines Buches zählt im Sammleruniversum. 3. Echtheit: In einer Welt voller Reproduktionen und Fälschungen ist die Echtheitsprüfung Ihre Superhelden-Maßnahme. Fachliche Prüfung und Authentifizierung – Ihre verlässlichen Helfer auf dieser Mission. 4. Provenienz: Wer besaß es vor Ihnen? Wenn das Buch mit berühmten Persönlichkeiten in Verbindung stand oder historische Ereignisse miterlebte, steigt sein Wert sprunghaft an. Jedes Buch hat eine Geschichte, doch manche haben Blockbuster-Erzählungen. 5. Nachfrage und Marktentwicklung: Betrachten Sie Buchwerte wie den Aktienmarkt der literarischen Welt. Bleiben Sie schlau in Bezug auf Sammlertendenzen und Marktschwankungen, um die Wertschwankungen mitzunehmen. 6. Thematik: Manche Themen sind wie guter Wein – sie werden mit der Zeit besser. Tauchen Sie ein in zeitlose Themen oder reiten Sie die Welle kultureller und historischer Relevanz. 7. Bindung und Design: Schönheit geht tiefer als die Haut. Intrikate Bindungen, atemberaubende Cover und Illustrationen – das sind die Accessoires, die ein Buch der Sammlerszene runway-ready machen. 8. Zusammenhangs-Exemplare: Bücher mit persönlicher Note – ob durch eine Verbindung zum Autor oder zu prominenten Persönlichkeiten – erhöhen das historische Flair. Ein Buch mit einer Hintergrundgeschichte? Dann zählen Sie uns dazu. 9. Investitionspotenzial: Leidenschaft ist der Motor, doch manche Sammler suchen nach künftigen Renditen. Denken Sie jedoch daran, dass der Buchmarkt ebenso unberechenbar sein kann wie eine Plot-Twist. 10. Expertenrat: Neu dabei? Spielen Sie nicht allein. Holen Sie sich Weisheit von Buch-Experten, besuchen Sie Buchmessen und schließen Sie sich Sammlergemeinschaften an. Wir bei Luxury Books sind die Yodas der Galaxie seltener Bücher und helfen Ihnen beim Aufbau von Sammlungen, die Raffinesse und kulturelle Ausstrahlung ausstrahlen. Denn das Sammeln seltener Bücher geht über Dollarzeichen hinaus – Es ist eine Reise zur Bewahrung von Erbe und zur Entdeckung literarischer Schätze. Viel Spaß beim Sammeln!
Übersetzt mit Google Übersetzer

SÄULEN DER CHRISTENTUMS IN EINER MAJESTÄTISCHEN MONASTISCHEN BINDUNG AUF HOLZTAFELN DES 1508
Postincunabula. Außergewöhnliche Lyoner Ausgabe von 1508 des berühmten Catalogus Sanctorum von Pietro de’ Natali, eine der am weitesten verbreiteten hagiografischen Werke der gesamten westlichen christlichen Tradition. Wenn der Text eine wahre universale Enzyklopädie der Heiligkeit bildet, zeichnet sich das Exemplar vor allem durch ein außergewöhnlich sammlerisches Element von besonderem Interesse aus: die prächtige zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder, gemustert und blind auf robuste Holzbretter geprägt, die sich in ungewöhnlich frischen und authentischen Zustand befindet. Diese imposante monastische Erscheinung, über mehr als fünf Jahrhunderte mit Resten der ursprünglichen Falzgummis überdauernd, verwandelt den Band in eine materielle Zeugnissammlung von außergewöhnlicher evocativer Kraft, die den Sammler in die klösterlichen Bibliotheken des Renaissance-Europas versetzen kann. Das reiche Holzschnitt-Archiv, die großen illustrierten Bordüren und die figurierten Initialen vervollständigen eine Gesamtheit von außergewöhnlichem historischem und visuellem Reiz.
GRÜNDE FÜR DEN SAMMLERKAUF
• Prächtige zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder auf Holzbrettern.
• Außerordentlich frischer Erhaltungszustand der Originalstruktur.
• Eine der wichtigsten hagioografischen Enzyklopädien des Mittelalters und der Renaissance.
• Großes holzschnittdecoratives Umfeld in Lyon.

MARKTWERT
Illustrierte Ausgaben des Catalogus sanctorum werden von Sammlern religiöser Geschichte und der Renaissance-Typografie geschätzt. In diesem Exemplar liegt der primäre Mehrwert allerdings in der Erhaltung der ursprünglichen monastischen Bindung aus Schweinsleder auf Holzbrettern, eine heute seltene Eigenschaft. Vollständige und gut erhaltene Exemplare können Werte zwischen 3.000 € und 8.000 € erreichen; Kopien, die in ihrer original neunzehnten-jahrhundertlichen Bindung erhalten sind und strukturell intakt sind, könnten das Interesse spezialisierter Sammler historischer Bindungen deutlich steigern.

PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
In-Folio. Paginierung: (2), 680 Seiten.
Außergewöhnliche zeitgenössische monastische Bindung aus Schweinsleder, blind geprägt, auf schweren Holzbrettern, in deutlich frischen und authentischen Zustand erhalten. Reste der originalen Metallverschlüsse. Die Bindung wirkt noch fest und lesbar in ihren konstruktiven Merkmalen der Renaissance, und stellt einen der Hauptstärkepunkte des Exemplars dar.
Verschluss fehlt beim Titelblatt, mit den ersten vier Vorblättern ([*]1-4) und dem Blatt p3. Text in zwei Spalten gesetzt. Erste Seiten in Rot und Schwarz gedruckt. Prächtige dekorative Ausstattung mit großen historisierten Holzschnitt-Bordüren, zahlreichen figurierten und ornamentalen Initialen. Alte und moderne handschriftliche Anmerkungen am Rand. Einige Passagen antik ausradiert, aber noch lesbar. Kleine Holzschäden durch Käferbefall, hauptsächlich bei den letzten Blättern und der Vorder- bzw. Rückseite des Vorsatzes. Vereinzelte Flecken und geringe Gebrauchsspuren. Insgesamt gut erhaltenes Papier mit gleichmäßiger leichter Vergilbung.
Der Gesamteindruck ist der eines Bandes, das seinen ursprünglichen Charakter als klösterliches Buch des frühen 16. Jahrhunderts überraschend bewahrt hat.
In antiken Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Makel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.

VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Petrus de Natalibus.
Catalogus sanctorum et gestorum eorum ex diversis voluminibus collectus.
Lugduni, gedruckt von Claudius Davost für Stephano Gueynard, 1508.

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Der Catalogus sanctorum bildet eine der umfangreichsten und einflussreichsten sammlungen hagiografischer Werke der lateinischen Tradition. Am Ende des 14. Jahrhunderts verfasst, versammelt er Hunderte von Lebensgeschichten von Heiligen, Märtyrern, Beichtvätern, Bischöfen und Jungfrauen, geordnet nach dem liturgischen Kalender, und liefert Predigern ein praktisch unerschöpfliches Repertoire moralischer und geistlicher Beispiele.

Der Einfluss der Arbeit war außergewöhnlich, weil sie eine systematische Zusammenfassung des gesamten Universums der christlichen Heiligkeit bot. Über Generationen von Ordensleuten war sie ein tägliches Werkzeug zum Studium, zur Orientierung und zur Vorbereitung von Predigten.

Die Ausgabe von 1508 gehört zur reiferen Phase der lyoner Typografie, als französische Werkstätten eine dekorative Sprache von außergewöhnlicher Fülle entwickelten. Die großen Holzschnittrahmen und die illustrierten Initialen verleihen dem Band eine visuelle Qualität, die noch immer an die Ästhetik der spätmittelalterlichen prächtigen Kodizes erinnert.

BIOGRAFIE DES AUTORS
Pietro de’ Natali (Petrus de Natalibus, ca. 1320–1405), Bischof von Equilio in Venedig, war einer der größten hagiografischen Compilatoren des späten Mittelalters. Sein Catalogus sanctorum wurde schnell zu einem der am weitesten verbreiteten religiösen Werke Europas, zunächst in Handschriften und später in zahlreichen gedruckten Ausgaben. Sein Werk trug maßgeblich zur Erhaltung und Weitergabe der mittelalterlichen hagiografischen Traditionen bei.

Druckgeschichte UND VERBREITUNG
Die Ausgabe wurde 1508 in Lyon von Claude Davost für den bekannten Buchhändler-Verleger Étienne Gueynard gedruckt. In jenen Jahren war Lyon eines der wichtigsten europäischen Druckzentren, in der Lage, sowohl Venedig, Basel als auch Paris in der Produktion religiöser und humanistischer Bücher zu konkurrieren.

Die erhaltenen Exemplare, die in ihren ursprünglichen Bindungen überdauert haben, sind heute besonders begehrt, da sie nicht nur die Verbreitung des Werks, sondern auch die materielle Kultur der klösterlichen Bibliotheken und Konventsbibliotheken des frühen 16. Jahrhunderts dokumentieren.

BIOGRAFIE DES WERKS
Weitaus mehr als eine einfache Sammlung von Heiligenleben ist der Catalogus sanctorum eine wahre Enzyklopädie des religiösen Gedächtnisses Europas des Mittelalters. Apostel, Märtyrer, Päpstliche Theologen, Eremiten, Mönche, Bischöfe und mittelalterliche Heilige finden sich in einem unermesslichen Repertoire zusammen, das die westliche Spiritualität maßgeblich prägte.

Über mehr als zwei Jahrhunderte wurde das Werk täglich in Klöstern, Konventen und kirchlichen Studien genutzt und wurde zu einem der wichtigsten Werkzeuge der Übermittlung christlicher religiöser Kultur.

BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
Baudrier, Bibliographie Lyonnaise, XI, S. 211–213.
USTC, Lyon-Ausgabe 1508.
ICCU / OPAC SBN, Bestandsverzeichnisse der Ausgabe.
WorldCat, Catalogus sanctorum et gestorum eorum.
British Library, General Catalogue, Petrus de Natalibus.
Bibliothèque nationale de France, Catalogue Général, lyoner Ausgabe von 1508.
Adams, Catalogue of Books Printed on the Continent of Europe, Abschnitt Petrus de Natalibus.
CERL Heritage of the Printed Book Database, Petrus de Natalibus.
Baudrier, Bibliographie Lyonnaise, Bd. XI, Claude Davost und Étienne Gueynard.
Universal Short Title Catalogue, bibliografischer Datensatz der Ausgabe.
Library of Congress, Rare Book Division, Bestandsverzeichnisse der Arbeit.
Bayerische Staatsbibliothek, digitale Kataloge der Editionen von Petrus de Natalibus.
Scholderer, Studies in Early French Printing, Abschnitte über die lyoner Produktion des frühen 16. Jahrhunderts.
Pettegree & Walsby, French Vernacular Books and Early Printing Studies, Kapitel zur lyoner religiösen Verlagskunst.

Der Verkäufer stellt sich vor

Luxusbücher: Ihr go-to Leitfaden, um literarische Schätze zu ergattern! Auf der spannenden Reise des Sammelns seltener und zeitloser Druckwerke? Hier ist Ihre knackige Zusammenfassung, „Der Sammler-Spickzettel“, damit Sie nicht nur Seiten umblättern, sondern echten Wert stapeln: 1. Auflage und Seltenheit: Seltenheit ist der Name des Spiels. Erstausgaben, limitierte Auflagen und Bücher mit auffälligen Merkmalen wie eindrucksvollen Illustrationen oder atemberaubenden Einbänden? Betrachten Sie sie als VIPs der Sammlerszene. 2. Zustand & Größe: Stellen Sie sich vor – ein Buch in neuwertigem Zustand, unberührt von den Übeln von Abnutzung. Jetzt drehen Sie den Spielfilm: Abnutzung, Vergilbung, Verfärbungen – das sind hier die Bösewichte. Und vergessen Sie nicht, die Abmessungen zu berücksichtigen, denn die Größe eines Buches zählt im Sammleruniversum. 3. Echtheit: In einer Welt voller Reproduktionen und Fälschungen ist die Echtheitsprüfung Ihre Superhelden-Maßnahme. Fachliche Prüfung und Authentifizierung – Ihre verlässlichen Helfer auf dieser Mission. 4. Provenienz: Wer besaß es vor Ihnen? Wenn das Buch mit berühmten Persönlichkeiten in Verbindung stand oder historische Ereignisse miterlebte, steigt sein Wert sprunghaft an. Jedes Buch hat eine Geschichte, doch manche haben Blockbuster-Erzählungen. 5. Nachfrage und Marktentwicklung: Betrachten Sie Buchwerte wie den Aktienmarkt der literarischen Welt. Bleiben Sie schlau in Bezug auf Sammlertendenzen und Marktschwankungen, um die Wertschwankungen mitzunehmen. 6. Thematik: Manche Themen sind wie guter Wein – sie werden mit der Zeit besser. Tauchen Sie ein in zeitlose Themen oder reiten Sie die Welle kultureller und historischer Relevanz. 7. Bindung und Design: Schönheit geht tiefer als die Haut. Intrikate Bindungen, atemberaubende Cover und Illustrationen – das sind die Accessoires, die ein Buch der Sammlerszene runway-ready machen. 8. Zusammenhangs-Exemplare: Bücher mit persönlicher Note – ob durch eine Verbindung zum Autor oder zu prominenten Persönlichkeiten – erhöhen das historische Flair. Ein Buch mit einer Hintergrundgeschichte? Dann zählen Sie uns dazu. 9. Investitionspotenzial: Leidenschaft ist der Motor, doch manche Sammler suchen nach künftigen Renditen. Denken Sie jedoch daran, dass der Buchmarkt ebenso unberechenbar sein kann wie eine Plot-Twist. 10. Expertenrat: Neu dabei? Spielen Sie nicht allein. Holen Sie sich Weisheit von Buch-Experten, besuchen Sie Buchmessen und schließen Sie sich Sammlergemeinschaften an. Wir bei Luxury Books sind die Yodas der Galaxie seltener Bücher und helfen Ihnen beim Aufbau von Sammlungen, die Raffinesse und kulturelle Ausstrahlung ausstrahlen. Denn das Sammeln seltener Bücher geht über Dollarzeichen hinaus – Es ist eine Reise zur Bewahrung von Erbe und zur Entdeckung literarischer Schätze. Viel Spaß beim Sammeln!
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Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Inkunabeln & Frühdrucke
Buchtitel
[Post Incunable] Catalogus Sanctorum
Autor/ Illustrator
Petrus de Natalibus
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1508
Höhe
260 mm
Auflage
Bebilderte Ausgabe, Erstausgabe in diesem Format
Breite
183 mm
Sprache
Latein
Originalsprache
Ja
Verlag
Lugduni, Impressum Claudium Davost, 1508
Bindung
Pergament
Extras
Eingeklebte Blätter/Tafeln
Anzahl der Seiten
682
Verkauft von
ItalienVerifiziert
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