Kunichika • Eine modische Schönheit hält am Wasserfall inne • Japanischer Holzschnitt - Japan - Meiji Periode (1868-1912)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Toyohara Kunichika (豊原国周, 1835–1900), signiert Toyohara Kunichika hitsu (豊原国周筆) mit rotem Künstlerstempel
Titel: Taki to tenugui (滝と手ぬぐい) — "The Waterfall and the Hand-towel" (Arbeitstitel / beschreibender Titel — siehe Notizen)
Serie: Tōsei Kaika Beppin Kurabe (当世開化別品競) — "Ein Wettstreit der Schönheiten der modernen aufgeklärten Ära"
Datum: Meiji 15 (1882)
Technik: Holzschnittdruck (mokuhanga), Mehrfarbendruck (nishiki-e)
Format: Ōban Tate-e — ca. 36 × 24 cm
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IMPRESSION & FARBEN: Eine charakteristische Impression der frühen 1880er Meiji-Phase, der Kernblock klar bestimmt und die feine Haargravur (kewari) entlang der Haarlinie und der gelöste Hinterknoten sauber gezeichnet. Insgesamt sehr gut.
PAPIER & ZUSTAND: Fest und fein dosiert. Leichte Zuschneidungen.
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DIE SZENE
Eine junge Frau tritt an den Rand einer Wasserfall-Ansichtsplattform, der Geländer einer Teehäuser-Veranda schneidet unten rechts hinein. Sie ist der Hitze entsprechend gekleidet — ein helles Indigo-Robe, durchgehend gemustert in Kanoko-Shibori, ein gezeichneter Tenugui (Handtuch) über einen Arm gelegt — und sie hat sich halb gedreht, die Röcke zusammennehmend, um nach oben zum Wasserfall zurückzublicken. Die Pose ist die kleine, flüchtige Geste, die Kunichika mochte: kein posierendes Porträt, sondern eine Schönheit, die inmitten einer Bewegung festgehalten wird.
DIE SERIE
Tōsei Kaika Beppin Kurabe gehört zu einem Genre, das in den ersten Meiji-Jahren florierte: die Kaika-e, oder "Aufklärungsbild", das die alte Bijin-ga-Tradition nahm und für ein modernisierendes, modebewusstes Publikum neu inszenierte. Beppin ist ein offenes, umgangssprachliches Wort für eine schöne Frau; kurabe bedeutet Wettbewerb oder Vergleich — derselbe wettstreitende Rahmen, den Yoshitoshi einige Jahre zuvor für seine Restaurant-Schönheiten-Sammlung verwendete. Hier wird der Vergleich gegen zeitgenössische Moden und landschaftliche Vergnügungen inszeniert, statt gegen die anonymen Yoshiwara-Innenräume der Edo-Periode. Die Serie ist in westlichen Katalogen nicht umfassend erfasst, was einzelne Blätter echter Kunichika-Beauty-Arbeiten besonders interessant für Sammler macht.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Toyohara Kunichika (豊原国周, 1835–1900), signiert Toyohara Kunichika hitsu (豊原国周筆) mit rotem Künstlerstempel
Titel: Taki to tenugui (滝と手ぬぐい) — "The Waterfall and the Hand-towel" (Arbeitstitel / beschreibender Titel — siehe Notizen)
Serie: Tōsei Kaika Beppin Kurabe (当世開化別品競) — "Ein Wettstreit der Schönheiten der modernen aufgeklärten Ära"
Datum: Meiji 15 (1882)
Technik: Holzschnittdruck (mokuhanga), Mehrfarbendruck (nishiki-e)
Format: Ōban Tate-e — ca. 36 × 24 cm
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IMPRESSION & FARBEN: Eine charakteristische Impression der frühen 1880er Meiji-Phase, der Kernblock klar bestimmt und die feine Haargravur (kewari) entlang der Haarlinie und der gelöste Hinterknoten sauber gezeichnet. Insgesamt sehr gut.
PAPIER & ZUSTAND: Fest und fein dosiert. Leichte Zuschneidungen.
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DIE SZENE
Eine junge Frau tritt an den Rand einer Wasserfall-Ansichtsplattform, der Geländer einer Teehäuser-Veranda schneidet unten rechts hinein. Sie ist der Hitze entsprechend gekleidet — ein helles Indigo-Robe, durchgehend gemustert in Kanoko-Shibori, ein gezeichneter Tenugui (Handtuch) über einen Arm gelegt — und sie hat sich halb gedreht, die Röcke zusammennehmend, um nach oben zum Wasserfall zurückzublicken. Die Pose ist die kleine, flüchtige Geste, die Kunichika mochte: kein posierendes Porträt, sondern eine Schönheit, die inmitten einer Bewegung festgehalten wird.
DIE SERIE
Tōsei Kaika Beppin Kurabe gehört zu einem Genre, das in den ersten Meiji-Jahren florierte: die Kaika-e, oder "Aufklärungsbild", das die alte Bijin-ga-Tradition nahm und für ein modernisierendes, modebewusstes Publikum neu inszenierte. Beppin ist ein offenes, umgangssprachliches Wort für eine schöne Frau; kurabe bedeutet Wettbewerb oder Vergleich — derselbe wettstreitende Rahmen, den Yoshitoshi einige Jahre zuvor für seine Restaurant-Schönheiten-Sammlung verwendete. Hier wird der Vergleich gegen zeitgenössische Moden und landschaftliche Vergnügungen inszeniert, statt gegen die anonymen Yoshiwara-Innenräume der Edo-Periode. Die Serie ist in westlichen Katalogen nicht umfassend erfasst, was einzelne Blätter echter Kunichika-Beauty-Arbeiten besonders interessant für Sammler macht.
