J.H. Speenhoff - Zeven dagen oorlog - 2021





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Eine Kopie von Zeven dagen oorlog von J.H. Speenhoff, in Niederländisch, 2021 limitierte Sonderausgabe Erste Auflage nummerierte Ausgabe, veröffentlicht von Stenhofpers, 120 Seiten, in neuwertigem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bei der Veröffentlichung von Sieben Tage Krieg von J.H. Speenhoff schrieb De Statenhofpers:
Koos Speenhoff war unser erster Singer-Songwriter. Er nannte sich J.H. Speenhoff, Dichter – Sänger, fühlte sich also mehr Dichter als Sänger und das war er auch. Er entwickelte sich zum Chronisten seiner Zeit und war auch selbst ständig in den Nachrichten. Er begann als Maler und malte bereits surrealistische Bilder, bevor jemand davon gehört hatte. Eine völlig einzigartige Persönlichkeit. Elitär und gleichzeitig volkstümlich. Ein bekannter Niederländer und ikonischer Rotterdamer. Geboren 1869, lebte lange in Rotterdam und zog schließlich nach Scheveningen.
Dort am Seinpostduin erlebt der damals 70-jährige Speenhoff zusammen mit seiner Frau und ihrer bewohnten Mutter im Mai 1940 die ersten Kriegstage. Dort schrieb er auch unmittelbar nach dem Einmarsch sein Kriegs-Tagebuch, heiß aus der Feder. Die völlige Verwirrung, das Chaos – auf jeder Seite spürbar. Aber erst seine völlig eigenwillige Persönlichkeit und Stil machen dieses Tagebuch, das hier zum ersten Mal veröffentlicht wird, zu einem einzigartigen Dokument. Speenhoff erreicht in diesem Tagebuch durch seine außerordentlich persönliche Sprachführung unwiderstehliche Effekte, Prosa, die von Autoren wie Jan Greshoff und Simon Carmiggelt zu Recht mit jener von Nescio und Elsschot verglichen wird. In diesem Tagebuch erfahren wir nicht nur von Speenhoffs Erlebnissen in den ersten Kriegstagen, sondern es enthält vor allem auch Reflexionen und scharfsinnige Analysen über die Schwächen und Motive seiner Mitmenschen, wobei er sich selbst dabei keineswegs schont. Das Tagebuch ist gelegentlich sehr humorvoll, wie etwa die Beschreibung der Gedanken, die ihm beim Abstieg in eine Schutzkellerde vorkommen – himmelnd hinauf zu schönen Frauenbeinen. Doch ist die Lektüre auch bewegend und gipfelt in der Schilderung seiner Reise und seines Spaziergangs durch das von ihm so geliebte, verwüstete Rotterdam. Er trauert um zerbombte Gebäude, hat aber ebenso Augen für eine am Straßenrand verstorbene Katzen-chen: „Sie lag auf der linken Seite, die Pfötchen ordentlich nebeneinander wie eine Entschuldigung für ihre erbärmliche Haltung.“
Dieses einzigartige Kriegs-Tagebuch wurde von Jacques Klöters eingereicht und bearbeitet und erhielt einen sehr ausführlichen Nachwort. Es umfasst 119 [120] Seiten und wurde im Stil von Speenhoffs eigenständigen Vor-Kriegspublikationen aus dem Hollandischen Mediaeval von Sjoerd de Roos gesetzt.
Es erschien in einer Auflage von 85 halblinnen gebundenen Exemplaren mit Leseband und einer Luxus-Ausgabe von 15 in Halbpamier gebundene Büchern. Beide Editionen waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen.
Die Bezeichnung dieses Loses als ‚Selten‘ ist daher sicherlich nicht übertrieben. Es handelt sich hier um Nummer 21 der Nicht-Luxus-Ausgabe.
Bei der Veröffentlichung von Sieben Tage Krieg von J.H. Speenhoff schrieb De Statenhofpers:
Koos Speenhoff war unser erster Singer-Songwriter. Er nannte sich J.H. Speenhoff, Dichter – Sänger, fühlte sich also mehr Dichter als Sänger und das war er auch. Er entwickelte sich zum Chronisten seiner Zeit und war auch selbst ständig in den Nachrichten. Er begann als Maler und malte bereits surrealistische Bilder, bevor jemand davon gehört hatte. Eine völlig einzigartige Persönlichkeit. Elitär und gleichzeitig volkstümlich. Ein bekannter Niederländer und ikonischer Rotterdamer. Geboren 1869, lebte lange in Rotterdam und zog schließlich nach Scheveningen.
Dort am Seinpostduin erlebt der damals 70-jährige Speenhoff zusammen mit seiner Frau und ihrer bewohnten Mutter im Mai 1940 die ersten Kriegstage. Dort schrieb er auch unmittelbar nach dem Einmarsch sein Kriegs-Tagebuch, heiß aus der Feder. Die völlige Verwirrung, das Chaos – auf jeder Seite spürbar. Aber erst seine völlig eigenwillige Persönlichkeit und Stil machen dieses Tagebuch, das hier zum ersten Mal veröffentlicht wird, zu einem einzigartigen Dokument. Speenhoff erreicht in diesem Tagebuch durch seine außerordentlich persönliche Sprachführung unwiderstehliche Effekte, Prosa, die von Autoren wie Jan Greshoff und Simon Carmiggelt zu Recht mit jener von Nescio und Elsschot verglichen wird. In diesem Tagebuch erfahren wir nicht nur von Speenhoffs Erlebnissen in den ersten Kriegstagen, sondern es enthält vor allem auch Reflexionen und scharfsinnige Analysen über die Schwächen und Motive seiner Mitmenschen, wobei er sich selbst dabei keineswegs schont. Das Tagebuch ist gelegentlich sehr humorvoll, wie etwa die Beschreibung der Gedanken, die ihm beim Abstieg in eine Schutzkellerde vorkommen – himmelnd hinauf zu schönen Frauenbeinen. Doch ist die Lektüre auch bewegend und gipfelt in der Schilderung seiner Reise und seines Spaziergangs durch das von ihm so geliebte, verwüstete Rotterdam. Er trauert um zerbombte Gebäude, hat aber ebenso Augen für eine am Straßenrand verstorbene Katzen-chen: „Sie lag auf der linken Seite, die Pfötchen ordentlich nebeneinander wie eine Entschuldigung für ihre erbärmliche Haltung.“
Dieses einzigartige Kriegs-Tagebuch wurde von Jacques Klöters eingereicht und bearbeitet und erhielt einen sehr ausführlichen Nachwort. Es umfasst 119 [120] Seiten und wurde im Stil von Speenhoffs eigenständigen Vor-Kriegspublikationen aus dem Hollandischen Mediaeval von Sjoerd de Roos gesetzt.
Es erschien in einer Auflage von 85 halblinnen gebundenen Exemplaren mit Leseband und einer Luxus-Ausgabe von 15 in Halbpamier gebundene Büchern. Beide Editionen waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen.
Die Bezeichnung dieses Loses als ‚Selten‘ ist daher sicherlich nicht übertrieben. Es handelt sich hier um Nummer 21 der Nicht-Luxus-Ausgabe.

