Capodimonte - Figur (2) - Porzellan






Dreißig Jahre Erfahrung mit dekorativen Objekten und zwanzig Jahre als Ladeninhaber.
60 € | ||
|---|---|---|
55 € | ||
50 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137988 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Zwei Capodimonte-Porzellanfiguren aus Italien, aus den 1960er-Jahren, neuwertig, je 8 cm breit, 10 cm hoch, 5 cm tief, Darstellung eines Mädchens mit Blumenkorb und eines Gentiluomo/Moschettiere.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es ist ein prachtvolles Paar Porzellanfiguren aus Capodimonte, antik und aus Porzellan, das in den 70er Jahren in der renommierten Galerie Passarelli-Pecorella in Neapel erworben wurde.
Diese Skulpturen weisen kompaktere Abmessungen auf und zeichnen sich durch einen stilistischen Wandel in den Kostümen aus: Wir befinden uns nicht mehr im vollem 18. Jahrhundert, doch die Figuren tragen Kleidung, die von der Mode der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (1640er Jahre) inspiriert ist, interpretiert nach dem romantischen und historisierenden Geschmack der späten 19. Jahrhunderts bzw. des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Floristin
Kleidung: Sie trägt ein pastellcremesfarbenes Kleid mit zarten von Hand gemalten Rosen auf dem Rock. Die schwarze, straffe und steife Corsage schafft einen deutlichen Kontrast zur darunterliegenden weißen Bluse, die die Schultern freilässt. Eine über dem Rock drapierte Korallenrot-Schulter passt wird seitlich hochgezogen.
Haltung: Die junge Frau hält mit dem linken Arm einen reichen Korb voller kleiner buntblühender Blumen (von Hand Petal für Petal gearbeitet, eine Spezialität von Capodimonte). Das Gesicht ist leicht geneigt und die rechte Hand zum Brustkorb geführt.
2. Der Gentilhombre / Moschettier
Kleidung: Er trägt eine pflaumenmagentafarbene Weste mit weißem, geradem Kragen, typisch für die Zeit von Ludwig XIII. oder der Moschettieri, engere Taille durch einen goldenen Gürtel-/Schärpe über Kreuz. Beinhaltet kurzes Hosenbein in ocker/grüner Olive, die in hohen schwarzen Stiefeln mit hellem Umschlag steckt.
Details und Haltung: Unter dem rechten Arm hält er einen lockeren breitkrempigen Hut mit Federn, während die linke Hand in einer ausdrucksvollen Geste erhoben ist. Er lehnt sich teilweise an einen Baumstamm, der als strukturelle Stütze für die Porzellanfigur dient.
Das Markenzeichen der „N“ gekrönt: Auf beiden Basen ist handbemalt unter Klarlack das klassische Markenzeichen „N“ in Kobaltblau zu sehen, überragt von einer fünfzackigen Krone, die die künstlerische Produktion nach der Capodimonte-Tradition bestätigt.
Die Zahlen in der Rohglasätzung: Deutlich sind Zahlen direkt in das frische Porzellan vor dem Brennvorgang eingedrückt:
Die Zahl 65 ist beiden Figuren zugehörig und kennzeichnet den Modell- oder Seriencode.
Bei der rechten Figur (dem Mann) ist zusätzlich ein rundeingedrücktes Zeichen neben der Zahl sichtbar.
Die römischen Ziffern gemalt: Kleine Spuren in glänzendem Schwarz tragen römische Ziffern (XIV auf der Frau, XXI und XI auf dem Mann). Diese Zeichen wurden von den einzelnen Handwerkern der Manufaktur (die Maler oder Vergolder) gesetzt, um die eigene Arbeit zu signieren oder die Dekorationslostrennung im Werk anzuzeigen.
Die Basen beider Figuren sind in die Form einer grassigen Bodenfläche gearbeitet und ruhen auf einem eleganten Vierfuß-Podest, verziert mit Voluten und glänzendem sowie satiniertem Feingold.
Die verwendete Porzellanart ist der „Zarte“-Porzellantyp von Capodimonte, der eine außergewöhnliche Plastizität der Gesichter und der winzigen Blütendetails ermöglicht. Die chromatische Finish ist halbschmal glänzend, mit sanften Abstufungen, die den Darstellungen eine weiche und fast malerische Anmutung verleihen. Der Erwerb bei einer Antikgalerie des Piazza San Pasquale unterstreicht ihren exzellenten dekorativen und sammlerischen Wert.
Es ist ein prachtvolles Paar Porzellanfiguren aus Capodimonte, antik und aus Porzellan, das in den 70er Jahren in der renommierten Galerie Passarelli-Pecorella in Neapel erworben wurde.
Diese Skulpturen weisen kompaktere Abmessungen auf und zeichnen sich durch einen stilistischen Wandel in den Kostümen aus: Wir befinden uns nicht mehr im vollem 18. Jahrhundert, doch die Figuren tragen Kleidung, die von der Mode der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (1640er Jahre) inspiriert ist, interpretiert nach dem romantischen und historisierenden Geschmack der späten 19. Jahrhunderts bzw. des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Floristin
Kleidung: Sie trägt ein pastellcremesfarbenes Kleid mit zarten von Hand gemalten Rosen auf dem Rock. Die schwarze, straffe und steife Corsage schafft einen deutlichen Kontrast zur darunterliegenden weißen Bluse, die die Schultern freilässt. Eine über dem Rock drapierte Korallenrot-Schulter passt wird seitlich hochgezogen.
Haltung: Die junge Frau hält mit dem linken Arm einen reichen Korb voller kleiner buntblühender Blumen (von Hand Petal für Petal gearbeitet, eine Spezialität von Capodimonte). Das Gesicht ist leicht geneigt und die rechte Hand zum Brustkorb geführt.
2. Der Gentilhombre / Moschettier
Kleidung: Er trägt eine pflaumenmagentafarbene Weste mit weißem, geradem Kragen, typisch für die Zeit von Ludwig XIII. oder der Moschettieri, engere Taille durch einen goldenen Gürtel-/Schärpe über Kreuz. Beinhaltet kurzes Hosenbein in ocker/grüner Olive, die in hohen schwarzen Stiefeln mit hellem Umschlag steckt.
Details und Haltung: Unter dem rechten Arm hält er einen lockeren breitkrempigen Hut mit Federn, während die linke Hand in einer ausdrucksvollen Geste erhoben ist. Er lehnt sich teilweise an einen Baumstamm, der als strukturelle Stütze für die Porzellanfigur dient.
Das Markenzeichen der „N“ gekrönt: Auf beiden Basen ist handbemalt unter Klarlack das klassische Markenzeichen „N“ in Kobaltblau zu sehen, überragt von einer fünfzackigen Krone, die die künstlerische Produktion nach der Capodimonte-Tradition bestätigt.
Die Zahlen in der Rohglasätzung: Deutlich sind Zahlen direkt in das frische Porzellan vor dem Brennvorgang eingedrückt:
Die Zahl 65 ist beiden Figuren zugehörig und kennzeichnet den Modell- oder Seriencode.
Bei der rechten Figur (dem Mann) ist zusätzlich ein rundeingedrücktes Zeichen neben der Zahl sichtbar.
Die römischen Ziffern gemalt: Kleine Spuren in glänzendem Schwarz tragen römische Ziffern (XIV auf der Frau, XXI und XI auf dem Mann). Diese Zeichen wurden von den einzelnen Handwerkern der Manufaktur (die Maler oder Vergolder) gesetzt, um die eigene Arbeit zu signieren oder die Dekorationslostrennung im Werk anzuzeigen.
Die Basen beider Figuren sind in die Form einer grassigen Bodenfläche gearbeitet und ruhen auf einem eleganten Vierfuß-Podest, verziert mit Voluten und glänzendem sowie satiniertem Feingold.
Die verwendete Porzellanart ist der „Zarte“-Porzellantyp von Capodimonte, der eine außergewöhnliche Plastizität der Gesichter und der winzigen Blütendetails ermöglicht. Die chromatische Finish ist halbschmal glänzend, mit sanften Abstufungen, die den Darstellungen eine weiche und fast malerische Anmutung verleihen. Der Erwerb bei einer Antikgalerie des Piazza San Pasquale unterstreicht ihren exzellenten dekorativen und sammlerischen Wert.
