Eine Bronzeskulptur - Zahnbelag - Benin - Nigeria

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Julien Gauthier
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Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Eine Benin-Bronzenreliefplatte mit Akrobaten der Amufi-Zeremonie aus Nigeria, kulturell dem Benin zugehörig, Gewicht 9,1 kg, Höhe 47 cm, Tiefe 38 cm, Zustand fair.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

A Benin Relief Panel with Acrobats of the Amufi Ceremony.

The Amufi ceremony belongs to the complex cycle of court rituals associated with the kingship of the historic Kingdom of Benin and illustrates the intimate relationship between political authority, spiritual power, and the natural world. The Amufi guild was entrusted with the dangerous and highly symbolic task of capturing fish eagles used in royal sacrificial ceremonies during the annual Ugie festivals. Because fish eagles inhabit the highest treetops and are difficult to reach, members of the guild were believed to possess exceptional spiritual abilities enabling them to move between the human realm and elevated, spiritually charged spaces.

The ceremony itself was far more than an acrobatic display. In Benin cosmology, height frequently signifies proximity to supernatural forces and ancestral powers. By ascending to the tops of tall trees and suspending themselves high above the ground, the performers enacted a symbolic crossing of boundaries between earthly and spiritual domains. Their movements through the air, enhanced by rattles attached to their arms, deliberately evoked the flight of birds. In this sense, the acrobats did not merely imitate fish eagles but temporarily embodied qualities associated with them—freedom of movement between worlds, elevated vision, and access to forces beyond ordinary human reach.

The fish eagle itself held particular significance. Birds occupy an important place in Benin religious thought because they traverse the sky, a realm often associated with spiritual potency, ancestral presence, and divine authority. Capturing such a creature for the Oba's rituals demonstrated the king's ability to command powers extending beyond the human sphere. The Amufi guild therefore functioned as ritual specialists who helped transform the king's political authority into sacred authority.

The acrobatic performance may also be understood as a public demonstration of controlled spiritual power. Risking one's life while suspended high above the ground without apparent fear displayed mastery over dangerous forces. Such displays reinforced the belief that the participants were protected by medicines, ritual preparations, and supernatural assistance. Their successful descent affirmed the effectiveness of these powers and, by extension, the spiritual efficacy of the royal cult itself.

The relief panel is particularly remarkable because it translates this ephemeral performance into bronze. Unlike many Benin plaques that emphasize hierarchy, rank, and ceremonial stillness, this work captures movement, tension, and interaction with the environment. The two performers are shown in active poses rarely encountered in Benin court art, while the carefully rendered tree and the birds above create a narrative setting that directly references the ritual itself. The three large birds perched at the top almost certainly allude to the fish eagles sought by the guild and serve as visual markers of the elevated spiritual realm toward which the performers ascend.

Art historically, the plaque occupies a special position within the corpus of Benin reliefs. Barbara Blackmun has noted its close stylistic relationship to the famous leopard-hunt plaque, particularly in the treatment of movement, vegetation, and narrative composition. Both works have been attributed to the artist identified by William Fagg as the "Master of the Leopard Hunt." Because Benin bronze casting workshops generally maintained highly conservative court styles over centuries, the identification of an individual artistic personality is exceptionally rare. The dynamic compositions, naturalistic details, and sophisticated narrative structure of these plaques therefore distinguish their creator as one of the most innovative artists known from the Benin court tradition.

Selected References

Blackmun, Barbara. "Plaque with Acrobats of the Amufi Ceremony." In: Barbara Plankensteiner (ed.), Benin. Kings and Rituals: Court Arts from Nigeria. Vienna, 2007, pp. 334–335.
Fagg, William. Divine Kingship in Africa. London, 1970.
Plankensteiner, Barbara (ed.). Benin. Kings and Rituals: Court Arts from Nigeria. Vienna, 2007.
Ben-Amos, Paula Girshick. The Art of Benin. London, 1980.
Nevadomsky, Joseph. Kingship Succession Rituals in Benin. Ibadan, various publications.

This information is created by AI and based on published ethnographic and art-historical sources.

TL Analysis Kotalla 360 years +/-16,7

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

A Benin Relief Panel with Acrobats of the Amufi Ceremony.

The Amufi ceremony belongs to the complex cycle of court rituals associated with the kingship of the historic Kingdom of Benin and illustrates the intimate relationship between political authority, spiritual power, and the natural world. The Amufi guild was entrusted with the dangerous and highly symbolic task of capturing fish eagles used in royal sacrificial ceremonies during the annual Ugie festivals. Because fish eagles inhabit the highest treetops and are difficult to reach, members of the guild were believed to possess exceptional spiritual abilities enabling them to move between the human realm and elevated, spiritually charged spaces.

The ceremony itself was far more than an acrobatic display. In Benin cosmology, height frequently signifies proximity to supernatural forces and ancestral powers. By ascending to the tops of tall trees and suspending themselves high above the ground, the performers enacted a symbolic crossing of boundaries between earthly and spiritual domains. Their movements through the air, enhanced by rattles attached to their arms, deliberately evoked the flight of birds. In this sense, the acrobats did not merely imitate fish eagles but temporarily embodied qualities associated with them—freedom of movement between worlds, elevated vision, and access to forces beyond ordinary human reach.

The fish eagle itself held particular significance. Birds occupy an important place in Benin religious thought because they traverse the sky, a realm often associated with spiritual potency, ancestral presence, and divine authority. Capturing such a creature for the Oba's rituals demonstrated the king's ability to command powers extending beyond the human sphere. The Amufi guild therefore functioned as ritual specialists who helped transform the king's political authority into sacred authority.

The acrobatic performance may also be understood as a public demonstration of controlled spiritual power. Risking one's life while suspended high above the ground without apparent fear displayed mastery over dangerous forces. Such displays reinforced the belief that the participants were protected by medicines, ritual preparations, and supernatural assistance. Their successful descent affirmed the effectiveness of these powers and, by extension, the spiritual efficacy of the royal cult itself.

The relief panel is particularly remarkable because it translates this ephemeral performance into bronze. Unlike many Benin plaques that emphasize hierarchy, rank, and ceremonial stillness, this work captures movement, tension, and interaction with the environment. The two performers are shown in active poses rarely encountered in Benin court art, while the carefully rendered tree and the birds above create a narrative setting that directly references the ritual itself. The three large birds perched at the top almost certainly allude to the fish eagles sought by the guild and serve as visual markers of the elevated spiritual realm toward which the performers ascend.

Art historically, the plaque occupies a special position within the corpus of Benin reliefs. Barbara Blackmun has noted its close stylistic relationship to the famous leopard-hunt plaque, particularly in the treatment of movement, vegetation, and narrative composition. Both works have been attributed to the artist identified by William Fagg as the "Master of the Leopard Hunt." Because Benin bronze casting workshops generally maintained highly conservative court styles over centuries, the identification of an individual artistic personality is exceptionally rare. The dynamic compositions, naturalistic details, and sophisticated narrative structure of these plaques therefore distinguish their creator as one of the most innovative artists known from the Benin court tradition.

Selected References

Blackmun, Barbara. "Plaque with Acrobats of the Amufi Ceremony." In: Barbara Plankensteiner (ed.), Benin. Kings and Rituals: Court Arts from Nigeria. Vienna, 2007, pp. 334–335.
Fagg, William. Divine Kingship in Africa. London, 1970.
Plankensteiner, Barbara (ed.). Benin. Kings and Rituals: Court Arts from Nigeria. Vienna, 2007.
Ben-Amos, Paula Girshick. The Art of Benin. London, 1980.
Nevadomsky, Joseph. Kingship Succession Rituals in Benin. Ibadan, various publications.

This information is created by AI and based on published ethnographic and art-historical sources.

TL Analysis Kotalla 360 years +/-16,7

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
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Details

Einheimischer Name des Objekts
Plaque
Ethnie/ Kultur
Benin
Herkunftsland
Nigeria
Material
Bronze
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A bronze sculpture
Höhe
47 cm
Tiefe
38 cm
Gewicht
9,1 kg
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY
Telefonnummer:
+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

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