Bertier - Physique des corps animés - 1755





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein faszinierendes Zeugnis der frühaufklärerischen Medizin und Physiologie – ein Werk an der Schwelle zwischen klassischer Humoralpathologie und moderner naturwissenschaftlicher Körperforschung.
Erste Auflage. Verlag: Paris, Guérin & Delatour / Augustin Martin Lottin, 1755. XXXVI + 415 Seiten. Zeitgenössischer goldgeprägter Kalbsledereinband mit reicher Rückenvergoldung, Marmorpapiervorsätzen, Marmorschnitt, 17 x 10 cm.
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Die seltene erste Ausgabe dieses bemerkenswerten physiologischen Traktats widmet sich den grundlegenden Mechanismen des tierischen und menschlichen Körpers und gehört zu den eindrucksvollen medizinischen Arbeiten des französischen Aufklärungszeitalters. Joseph-Étienne Bertier untersucht in systematischer Form Atmung, Blutkreislauf, Muskelbewegung, Verdauung sowie die Wirkung der „esprits animaux“ und entwickelt dabei ein komplexes Modell der Körperfunktionen auf Grundlage experimenteller Beobachtungen und zeitgenössischer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
Besonders interessant ist das Werk wegen seiner Verbindung von klassischer Anatomie, mechanistischer Physiologie und experimenteller Argumentation. Bertier diskutiert Fragen der Respiration, der Wirkung des Blutes auf die Muskelbewegung sowie den Einfluss von Luft und Wärme auf die Lebensvorgänge – Themen, die im 18. Jahrhundert im Zentrum medizinischer Debatten standen. Die zahlreichen „Expériences“, „Objections“ und „Réponses“ verleihen dem Werk beinahe den Charakter eines wissenschaftlichen Streitgesprächs und dokumentieren eindrucksvoll die Entwicklung der modernen experimentellen Medizin.
Ein seltenes und inhaltlich hochinteressantes Werk zur Physiologie der Aufklärung – zwischen Descartes, Boerhaave und der entstehenden modernen Medizin.
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Einband berieben, Rücken leicht beschädigt, etwas gebräunt, insgesamt aber gutes Exemplar mit authentischer Alterspatina
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein faszinierendes Zeugnis der frühaufklärerischen Medizin und Physiologie – ein Werk an der Schwelle zwischen klassischer Humoralpathologie und moderner naturwissenschaftlicher Körperforschung.
Erste Auflage. Verlag: Paris, Guérin & Delatour / Augustin Martin Lottin, 1755. XXXVI + 415 Seiten. Zeitgenössischer goldgeprägter Kalbsledereinband mit reicher Rückenvergoldung, Marmorpapiervorsätzen, Marmorschnitt, 17 x 10 cm.
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Die seltene erste Ausgabe dieses bemerkenswerten physiologischen Traktats widmet sich den grundlegenden Mechanismen des tierischen und menschlichen Körpers und gehört zu den eindrucksvollen medizinischen Arbeiten des französischen Aufklärungszeitalters. Joseph-Étienne Bertier untersucht in systematischer Form Atmung, Blutkreislauf, Muskelbewegung, Verdauung sowie die Wirkung der „esprits animaux“ und entwickelt dabei ein komplexes Modell der Körperfunktionen auf Grundlage experimenteller Beobachtungen und zeitgenössischer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.
Besonders interessant ist das Werk wegen seiner Verbindung von klassischer Anatomie, mechanistischer Physiologie und experimenteller Argumentation. Bertier diskutiert Fragen der Respiration, der Wirkung des Blutes auf die Muskelbewegung sowie den Einfluss von Luft und Wärme auf die Lebensvorgänge – Themen, die im 18. Jahrhundert im Zentrum medizinischer Debatten standen. Die zahlreichen „Expériences“, „Objections“ und „Réponses“ verleihen dem Werk beinahe den Charakter eines wissenschaftlichen Streitgesprächs und dokumentieren eindrucksvoll die Entwicklung der modernen experimentellen Medizin.
Ein seltenes und inhaltlich hochinteressantes Werk zur Physiologie der Aufklärung – zwischen Descartes, Boerhaave und der entstehenden modernen Medizin.
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Einband berieben, Rücken leicht beschädigt, etwas gebräunt, insgesamt aber gutes Exemplar mit authentischer Alterspatina

