Altrömisch, Kaiserreich Knochen Würfel – Antike römische Legionärs-Spielwürfel - 12 mm (Ohne mindestpreis)






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Alter römischer Legionärs-Würfel, 12 × 11 × 11 mm, 3,02 g, Material Bein, Kultur Alt-Römisches Reich, authentisch/Original, aus den Niederlanden, 2026 aus Privatsammlung erworben, Bezug zur Zeit des 2. Jahrhunderts n. Chr.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit der Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die sich entlang der großen Flüsse zog, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und musste nur bewacht werden. Um eine Grenze zu bewachen, die sich durch ganz Holland von Deutschland bis zur Nordsee zog, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die schwer zu überqueren ist, aber auch besser zu verteidigen fällt. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung längs der römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden viele Forts (castella) und Lager (castra) errichtet. Diese Ansiedlungen dienten vor allem dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Platz für Handel. Handel fand statt zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Seite der Grenze. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Krieg mit ihren ‚barbarischen‘ Nachbarn und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen eindrucksvollen Wachtürmen diente der Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung, als als eine undurchdringliche Barriere.
Im zweiten Jahrhundert n. Chr. war es im Süden der Niederlande (die Provinz Germania Inferior) relativ ruhig. Die Soldaten in den Lagern, Forts und Wachtürmen mussten sich manchmal saumäßig gelangweilt haben. Die römischen Befehlshaber hielten die Soldaten oft mit Kochen, Reinigen und gymnastischen Übungen bei Laune. Da wird man natürlich irgendwann die Nase voll haben. Eines der Dinge, in denen römische Soldaten klug waren, war die Ablenkung zu finden. Sie waren dafür bekannt, dass sie extrem gerne würfelten, gokken und andere Glücksspiele spielten. Oft forderten sie einander heraus, Geld oder andere Besitztümer zu setzen. Ein Spiel wird dann schnell spannend!
In verschiedenen Orten, an denen früher römische Siedlungen standen, wurden auch Überreste von Spielen gefunden. Viele dieser Spiele kennen wir auch heute noch. Ein schönes Beispiel sind diese Würfel, zu sehen im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden. Die gefundenen Würfel sahen nicht viel anders aus als unsere Würfel. Es gibt sogar Beispiele von Würfeln, die an einer Seite beschwert waren, so dass die Chance, dass sie eine Sechs erreichen würden, sehr groß war! Da wäre Fortuna – die Göttin des Glücks, des Zufalls und des Schicksals – sicher nicht froh gewesen.
Maße: 12 x 11 x 11 mm
Gewicht: 3,02 Gramm
Zustand: ausgezeichnet, ein sehr schöner Würfel, der tatsächlich noch schöner ist.
Versandmethode: Dieses Los wird ausgezeichnet verpackt versendet mittels DHL oder DPD über den intelligenten Versandservice von Catawiki.
Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit der Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die sich entlang der großen Flüsse zog, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und musste nur bewacht werden. Um eine Grenze zu bewachen, die sich durch ganz Holland von Deutschland bis zur Nordsee zog, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die schwer zu überqueren ist, aber auch besser zu verteidigen fällt. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung längs der römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden viele Forts (castella) und Lager (castra) errichtet. Diese Ansiedlungen dienten vor allem dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Platz für Handel. Handel fand statt zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Seite der Grenze. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Krieg mit ihren ‚barbarischen‘ Nachbarn und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen eindrucksvollen Wachtürmen diente der Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung, als als eine undurchdringliche Barriere.
Im zweiten Jahrhundert n. Chr. war es im Süden der Niederlande (die Provinz Germania Inferior) relativ ruhig. Die Soldaten in den Lagern, Forts und Wachtürmen mussten sich manchmal saumäßig gelangweilt haben. Die römischen Befehlshaber hielten die Soldaten oft mit Kochen, Reinigen und gymnastischen Übungen bei Laune. Da wird man natürlich irgendwann die Nase voll haben. Eines der Dinge, in denen römische Soldaten klug waren, war die Ablenkung zu finden. Sie waren dafür bekannt, dass sie extrem gerne würfelten, gokken und andere Glücksspiele spielten. Oft forderten sie einander heraus, Geld oder andere Besitztümer zu setzen. Ein Spiel wird dann schnell spannend!
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Maße: 12 x 11 x 11 mm
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Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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