Dogon-Ring - Mali





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wenn ein Hogon, der Priester der Lébé und als Priester-Regent der Dogon gilt, stirbt, werden Kupferringe an seine Finger und Arme gesetzt. Diese gehören zu Lébé, der besonders mit Kupfer assoziiert ist, einer Art Lebensessenz, und sie werden später abgenommen und dem nächsten, aber dem übernächsten Hogon gegeben. „Jeder Hogon hatte die Ringe in seinem Besitz, solange sein Vorgänger das Amt innehielt. Er ist von Kupfer durchdrungen. Er ist wie Kupfer…“ (zit. in Griaule, 1965 : 120). Während Kupfer das explizit benannte Metall ist, könnte es auch als Kupferlegierung gelesen werden, und daher mögen viele, wenn nicht alle, der in diesem Ensemble enthaltenen Ornamente einem Hogon gehört haben; in einem solchen Kontext ist die in Gestaltung und Verzierung erkennbare Symbolik völlig angemessen.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
Der Verkäufer stellt sich vor
Wenn ein Hogon, der Priester der Lébé und als Priester-Regent der Dogon gilt, stirbt, werden Kupferringe an seine Finger und Arme gesetzt. Diese gehören zu Lébé, der besonders mit Kupfer assoziiert ist, einer Art Lebensessenz, und sie werden später abgenommen und dem nächsten, aber dem übernächsten Hogon gegeben. „Jeder Hogon hatte die Ringe in seinem Besitz, solange sein Vorgänger das Amt innehielt. Er ist von Kupfer durchdrungen. Er ist wie Kupfer…“ (zit. in Griaule, 1965 : 120). Während Kupfer das explizit benannte Metall ist, könnte es auch als Kupferlegierung gelesen werden, und daher mögen viele, wenn nicht alle, der in diesem Ensemble enthaltenen Ornamente einem Hogon gehört haben; in einem solchen Kontext ist die in Gestaltung und Verzierung erkennbare Symbolik völlig angemessen.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
