Antiker Römer Bleiglasierte Terrakotta bleiglasierte Öllampe - 89 mm (Ohne mindestpreis)






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Alter römischer Terracotta-Öllampe mit Bleigeglasur, Datierung 1.–3. Jh. n. Chr., Maße 89 × 63 mm, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antike römische Terrakotta-Öllasurierte Öl-Lampe
Kultur / Periode: Antikes Römisches Reich
Datum / Periode: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
Material: Terrakotta mit Bleiglasur
Maße: 89 x 63 mm
Zustand: Guter Zustand
Versand außerhalb der Europäischen Union nicht möglich. Auf Grund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union besitzen, bevor Sie bieten.
Provenienzinformationen:
Objektregistrierungs-ID: 36
Derzeitiger Eigentümer hat die antike römische Terrakotta-Öllasurierte Öl-Lampe in den Niederlanden erworben.
Weitere Details zum Vorbesitzer, Erwerbsdatum oder früherer Eigentumsgeschichte liegen nicht vor.
Hintergrundinformation:
Diese römische Terrakotta-Öllasur- Lampe gehört zur verfeinerten Keramikproduktion der Frühkaiserzeit. Öllampen waren wesentliche Gegenstände im römischen Alltag, sie dienten als künstliche Beleuchtung in Häusern, Werkstätten, Tavernen, Bädern, Schreinen und in Grabstätten. Gefüllt mit Olivenöl oder einem anderen brennbaren Öl und mit einer Dochtführung am Ausguss versehen, gehörten solche Lampen zum gewöhnlichen Rhythmus des römischen Lebens nach Sonnenuntergang.
Die bleiglasierte Oberfläche verleiht dem Objekt ein charakteristisches glänzendes, fast glasartiges Aussehen. Römische Bleiglasurenkeramik war technisch komplexer als gewöhnliche unglasierte Keramik und wurde hergestellt, indem eine bleihaltige Glasur auf den gebrannten Tontopf aufgetragen wurde. Je nach Zusammensetzung der Glasur und Brennbedingungen konnte die Oberfläche von Grün über Gelb-Braun, Bernstein bis honigfarbene Töne variieren. Dieses Finish verlieh dem Gefäß eine feinere visuelle Ausdruckskraft und stellte es innerhalb einer Kategorie von Luxus- bzw. Haljusus- Keramikproduktion.
Bleiglasierte Keramik entwickelte sich in der späten hellenistischen Welt, insbesondere in Kleinasien, und wurde später von römischen Werkstätten übernommen und angepasst. In den 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. expandierte Produktion und Verteilung über mehrere römische Regionen, darunter Italien, Gallien und die Balkanregionen. Römische Töpfer verwendeten verschiedene technische Ansätze, manchmal überwiegend Bleioxid aufgetragen und in anderen Fällen Bleioxid mit Quarz kombiniert, abhängig vom Tonsubstrat und dem gewünschten Finish.
Innerhalb der römischen Welt umfassten bleiglasierte Objekte Becher, Krüge, Schalen, Tintenfässer und Lampen. Eine glasierte Öllampe wie diese verbindet praktischen Nutzen mit dekorativer Raffinesse und zeigt, wie selbst alltägliche Gegenstände durch spezialisierte Handwerkskunst aufgewertet werden konnten. Ihre geringe Größe, der robuste Terrakotta-Leib und die sorgfältig ausgeführte Oberfläche spiegeln eine organisierte Produktionstradition wider, die sowohl praktischen häuslichen Bedürfnissen als auch dem römischen Geschmack an attraktiven Tisch- und Haushaltwaren diente.
Datiert auf das 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. gehört diese Lampe zum römisch-imperialen Kontext, einer Epoche, in der keramische Formen, Techniken und Handelsnetze weit im Reich verbreitet waren. Sie bildet eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten und zugleich das technische Können sowie die ästhetischen Vorlieben römischer Handwerkskunst widerspiegelten.
Antike römische Terrakotta-Öllasurierte Öl-Lampe
Kultur / Periode: Antikes Römisches Reich
Datum / Periode: 1. – 3. Jahrhundert n. Chr.
Material: Terrakotta mit Bleiglasur
Maße: 89 x 63 mm
Zustand: Guter Zustand
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Objektregistrierungs-ID: 36
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Weitere Details zum Vorbesitzer, Erwerbsdatum oder früherer Eigentumsgeschichte liegen nicht vor.
Hintergrundinformation:
Diese römische Terrakotta-Öllasur- Lampe gehört zur verfeinerten Keramikproduktion der Frühkaiserzeit. Öllampen waren wesentliche Gegenstände im römischen Alltag, sie dienten als künstliche Beleuchtung in Häusern, Werkstätten, Tavernen, Bädern, Schreinen und in Grabstätten. Gefüllt mit Olivenöl oder einem anderen brennbaren Öl und mit einer Dochtführung am Ausguss versehen, gehörten solche Lampen zum gewöhnlichen Rhythmus des römischen Lebens nach Sonnenuntergang.
Die bleiglasierte Oberfläche verleiht dem Objekt ein charakteristisches glänzendes, fast glasartiges Aussehen. Römische Bleiglasurenkeramik war technisch komplexer als gewöhnliche unglasierte Keramik und wurde hergestellt, indem eine bleihaltige Glasur auf den gebrannten Tontopf aufgetragen wurde. Je nach Zusammensetzung der Glasur und Brennbedingungen konnte die Oberfläche von Grün über Gelb-Braun, Bernstein bis honigfarbene Töne variieren. Dieses Finish verlieh dem Gefäß eine feinere visuelle Ausdruckskraft und stellte es innerhalb einer Kategorie von Luxus- bzw. Haljusus- Keramikproduktion.
Bleiglasierte Keramik entwickelte sich in der späten hellenistischen Welt, insbesondere in Kleinasien, und wurde später von römischen Werkstätten übernommen und angepasst. In den 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. expandierte Produktion und Verteilung über mehrere römische Regionen, darunter Italien, Gallien und die Balkanregionen. Römische Töpfer verwendeten verschiedene technische Ansätze, manchmal überwiegend Bleioxid aufgetragen und in anderen Fällen Bleioxid mit Quarz kombiniert, abhängig vom Tonsubstrat und dem gewünschten Finish.
Innerhalb der römischen Welt umfassten bleiglasierte Objekte Becher, Krüge, Schalen, Tintenfässer und Lampen. Eine glasierte Öllampe wie diese verbindet praktischen Nutzen mit dekorativer Raffinesse und zeigt, wie selbst alltägliche Gegenstände durch spezialisierte Handwerkskunst aufgewertet werden konnten. Ihre geringe Größe, der robuste Terrakotta-Leib und die sorgfältig ausgeführte Oberfläche spiegeln eine organisierte Produktionstradition wider, die sowohl praktischen häuslichen Bedürfnissen als auch dem römischen Geschmack an attraktiven Tisch- und Haushaltwaren diente.
Datiert auf das 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. gehört diese Lampe zum römisch-imperialen Kontext, einer Epoche, in der keramische Formen, Techniken und Handelsnetze weit im Reich verbreitet waren. Sie bildet eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten und zugleich das technische Können sowie die ästhetischen Vorlieben römischer Handwerkskunst widerspiegelten.
