Lobi Or Gurunsi figure - Figur - Lobi - Burkina Faso






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Lobi- oder Gurunsi-Figur, eine hölzerne Skulptur aus Burkina Faso im Lobi-Stil, etwa 1850–1900 datiert, 29 cm hoch, 9 cm breit, 8 cm tief, in akzeptablem, stark gebrauchten Zustand mit möglichen kleinen fehlenden Teilen, Provenienz: alte amerikanische Sammlung, mit Stand geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Lobi-Figuren sind die rätselhaften, nachdenklichen Skulpturen, die den Lobi-Volk Burkina Fasos Schutz geben. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die die traditionellen Glaubensvorstellungen der Lobi ausdrücken. Mehrere weichen von der Norm ab, mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einem hohen Maß an symbolischer Abstraktion.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der thilda platziert, einer kleinen Sakristei oder Kammer in jedem Haus. Jede Figur war keine Darstellung, sondern ein tatsächlicher Geist oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Unglück. Der Geist konnte auch für Orakelzwecke genutzt werden; er konnte Opferforderungen und Ergänzungen anderer Figuren verlangen. Die Anhäufung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch einige weisen ungewöhnlich lebhafte Gesten auf.
Provenienz: alte amerikanische Sammlung
Der Verkäufer stellt sich vor
Lobi-Figuren sind die rätselhaften, nachdenklichen Skulpturen, die den Lobi-Volk Burkina Fasos Schutz geben. Die meisten sind frontal, symmetrisch und zeitlose Wächter, die die traditionellen Glaubensvorstellungen der Lobi ausdrücken. Mehrere weichen von der Norm ab, mit lebhaften Gesten, Asymmetrie oder einem hohen Maß an symbolischer Abstraktion.
Die Figuren wurden auf Familienaltären in der thilda platziert, einer kleinen Sakristei oder Kammer in jedem Haus. Jede Figur war keine Darstellung, sondern ein tatsächlicher Geist oder tibil thil. Er schützte die Familie und das Zuhause vor Krankheit und anderem Unglück. Der Geist konnte auch für Orakelzwecke genutzt werden; er konnte Opferforderungen und Ergänzungen anderer Figuren verlangen. Die Anhäufung von Statuen auf einem Familienaltar verlieh sozialen Status und wurde vom Vater an den Sohn weitergegeben. Die meisten waren frontal und symmetrisch, doch einige weisen ungewöhnlich lebhafte Gesten auf.
Provenienz: alte amerikanische Sammlung
