S.A. - Atto di Compravendita - 1702






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S.A., Autor/Illustrator, präsentiert das zweizeilige Pergamentdokument Atto di Compravendita in Deutsch aus März 1702, mit Unterschrift des Autors und Pergamentbindung, in gutem Zustand beschrieben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
UN FRAMMENTO INALTERATO DI GESCHICHTE DES BAROCKS - FAMILIÄRE LI MIT ERBEN DES CONTES
Elegantes handschriftliches Dokument auf Pergament datiert März 1702, betreffend eine Kaufurkunde, abgeschlossen zwischen Maria Theresia (Weyl) und Johann Georg Tiegler. Das Exemplar stellt eine bedeutende Zeugnis der Dokumentationskultur des deutschsprachigen Europas zu Beginn des 18. Jahrhunderts dar, als die Rechtsgültigkeit eines Vertrags nicht nur vom Textinhalt, sondern auch von seiner formalen Präsentation abhing. Die imposante kalligrafische Überschrift, ausgeführt in aufwendiger ornamentaler gotischer Schrift, beherrscht die Fläche des Blattes und verleiht dem Dokument eine starke ästhetische Präsenz. Die engen Zeilen des handschriftlichen Textes zeugen von notarieller und administrativer Tätigkeit der Zeit, während die vorgesehenen Schnitte für das pendenteste Siegel, heute verloren, an die ursprüngliche Authentifizierungsfunktion erinnern. Neben seinem historischen-juristischen Interesse besitzt das Dokument einen bemerkenswerten dekorativen und paläografischen Wert und repräsentiert ein gut erhaltenes Beispiel der feinen deutschen Kalligraphie-Tradition des frühen Achtzehnten Jahrhunderts.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
Ein intaktes Fragment barocker Geschichte, aus dem Vergessen befreit, gekennzeichnet durch eine hypnotisch ornamentale gotische Schrift. Ein paläografisches Kunstwerk, durchdrungen von bürokratischen Geheimnissen des deutschen 18. Jahrhunderts – perfekt für elitäre Sammler. Es bewahrt die visuelle Echtheit eines alten Privatvertrags, geschützt durch die dauerhafte Pergament-Hülle.
MARKTVALOR
Handschriftliche Pergamentdokumente aus dem deutschsprachigen Raum des frühen 18. Jahrhunderts sind relativ häufig, doch Exemplare mit großen ornamentalen kalligrafischen Überschriften und guter Erhaltung sind gefragter. Besonders dekorative Exemplare, mit handschriftlichen Unterschriften, vollständigen notariellen Formulierungen und starkem ästhetischen Eindruck, können Werte zwischen 400 und 800 Euro erreichen.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Text auf zahlreichen Zeilen in braunem Tinten geschrieben, mit breiter kalligrafischer Überschrift in dekorativer gotischer Schrift. Vorhandene handschriftliche Unterschrift und Text auf der Rückseite im Zusammenhang mit der Begleitung der Urkunde. Am unteren Rand sind die Schnitte sichtbar, die ursprünglich für die Anbringung des pendenten Siegels vorgesehen waren, heute nicht erhalten. Pergament mit physiologischen Faltlinien aus alter Archivierung, leichte Welligkeiten und Spuren der Zeit. Früher zusammengefaltet. In alten Dokumenten mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
TITEL UND AUTOREN
Kaufurkunde zwischen Maria Theresia (Weyl) und Johann Georg Tiegler.
Deutschsprachiger Raum, März 1702.
S.A.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im Heiligen Römischen Reich war das notarielle Dokument eines der grundlegenden Instrumente zur Regulierung des wirtschaftlichen und vermögensbezogenen Lebens. Kaufurkunden wie diese belegen Transfers von Gütern, Eigentum oder Rechten durch codifizierte und von den lokalen Behörden anerkannte Rechtsformeln. Besonders interessant ist die kalligrafische Komponente: Die monumentale Überschrift erfüllt nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern identifiziert sofort die offizielle Natur des Dokuments, verleiht ihm Autorität und Sichtbarkeit. Diese Akte bilden heute wichtige Quellen für die Sozial-, Wirtschafts- und Genealogie-Geschichte Mitteleuropas und ermöglichen es, familiäre Beziehungen, wirtschaftliche Transaktionen und administrative Praktiken des frühen 18. Jahrhunderts nachzuzeichnen.
BIOGRAPHY OF THE SCRIBE
Der materielle Urheber des Dokuments ist nicht identifiziert. Solche Akte wurden üblicherweise von Notaren, Kanzleischreibern oder professionellen Schreibern verfasst, die auf die Erstellung juristischer Dokumentation spezialisiert waren. Die Schreibqualität und die elaborate Überschrift zeugen von einer fortgeschrittenen kalligrafischen Ausbildung, typisch für Fachleute in den civilkancellereien des deutschsprachigen Raums.
HISTORICAL AND DOCUMENTARY CONTEXT
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Pergament weiterhin für Dokumente von besonderer rechtlicher und vermögensrechtlicher Bedeutung verwendet, trotz der zunehmenden Verbreitung von Papier. Seine größere Haltbarkeit ermöglichte eine langfristige Aufbewahrung der wichtigsten Urkunden. Die Anwesenheit der Schnitte für das pendent Siegel bestätigt die offizielle Natur des Dokuments und seine Einbindung in die rechtlichen und administrativen Verfahren der Zeit. Ähnliche Exemplare befinden sich heute in den städtischen und staatlichen Archiven Mitteleuropas und stellen eine wertvolle Zeugnis der barocken Rechtstradition dar.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Bischoff, Bernhard, Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters, Berlin.
Muzerelle, Denis, Vocabulaire codicologique, Paris.
Clemens, Raymond – Graham, Timothy, Introduction to Manuscript Studies, Cornell University Press.
Keller, Hagen, Schriftlichkeit und Lebens praxis im Mittelalter, München.
Staatsarchive deutscher Länder, raccolte di Urkunden pergamenacee dei secoli XVII–XVIII.
Deutsche Digitale Bibliothek, sezioni dedicate a Urkunden e Handschriften.
Österreichisches Staatsarchiv, repertori di atti notarili e documenti patrimoniali dell'età moderna.
Marburger Repertorium Deutschsprachiger Handschriften.
Manuscripta Mediaevalia, database di documenti e manoscritti dell'area germanica.
Cataloghi d'asta Christie’s, Sotheby’s, Reiss & Sohn e Zisska & Schauer relativi a documenti pergamenacei europei dei secoli XVII–XVIII.
Der Verkäufer stellt sich vor
UN FRAMMENTO INALTERATO DI GESCHICHTE DES BAROCKS - FAMILIÄRE LI MIT ERBEN DES CONTES
Elegantes handschriftliches Dokument auf Pergament datiert März 1702, betreffend eine Kaufurkunde, abgeschlossen zwischen Maria Theresia (Weyl) und Johann Georg Tiegler. Das Exemplar stellt eine bedeutende Zeugnis der Dokumentationskultur des deutschsprachigen Europas zu Beginn des 18. Jahrhunderts dar, als die Rechtsgültigkeit eines Vertrags nicht nur vom Textinhalt, sondern auch von seiner formalen Präsentation abhing. Die imposante kalligrafische Überschrift, ausgeführt in aufwendiger ornamentaler gotischer Schrift, beherrscht die Fläche des Blattes und verleiht dem Dokument eine starke ästhetische Präsenz. Die engen Zeilen des handschriftlichen Textes zeugen von notarieller und administrativer Tätigkeit der Zeit, während die vorgesehenen Schnitte für das pendenteste Siegel, heute verloren, an die ursprüngliche Authentifizierungsfunktion erinnern. Neben seinem historischen-juristischen Interesse besitzt das Dokument einen bemerkenswerten dekorativen und paläografischen Wert und repräsentiert ein gut erhaltenes Beispiel der feinen deutschen Kalligraphie-Tradition des frühen Achtzehnten Jahrhunderts.
WARUM MAN ES KAUFEN SOLLTE
Ein intaktes Fragment barocker Geschichte, aus dem Vergessen befreit, gekennzeichnet durch eine hypnotisch ornamentale gotische Schrift. Ein paläografisches Kunstwerk, durchdrungen von bürokratischen Geheimnissen des deutschen 18. Jahrhunderts – perfekt für elitäre Sammler. Es bewahrt die visuelle Echtheit eines alten Privatvertrags, geschützt durch die dauerhafte Pergament-Hülle.
MARKTVALOR
Handschriftliche Pergamentdokumente aus dem deutschsprachigen Raum des frühen 18. Jahrhunderts sind relativ häufig, doch Exemplare mit großen ornamentalen kalligrafischen Überschriften und guter Erhaltung sind gefragter. Besonders dekorative Exemplare, mit handschriftlichen Unterschriften, vollständigen notariellen Formulierungen und starkem ästhetischen Eindruck, können Werte zwischen 400 und 800 Euro erreichen.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Text auf zahlreichen Zeilen in braunem Tinten geschrieben, mit breiter kalligrafischer Überschrift in dekorativer gotischer Schrift. Vorhandene handschriftliche Unterschrift und Text auf der Rückseite im Zusammenhang mit der Begleitung der Urkunde. Am unteren Rand sind die Schnitte sichtbar, die ursprünglich für die Anbringung des pendenten Siegels vorgesehen waren, heute nicht erhalten. Pergament mit physiologischen Faltlinien aus alter Archivierung, leichte Welligkeiten und Spuren der Zeit. Früher zusammengefaltet. In alten Dokumenten mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Unregelmäßigkeiten auftreten, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden.
TITEL UND AUTOREN
Kaufurkunde zwischen Maria Theresia (Weyl) und Johann Georg Tiegler.
Deutschsprachiger Raum, März 1702.
S.A.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im Heiligen Römischen Reich war das notarielle Dokument eines der grundlegenden Instrumente zur Regulierung des wirtschaftlichen und vermögensbezogenen Lebens. Kaufurkunden wie diese belegen Transfers von Gütern, Eigentum oder Rechten durch codifizierte und von den lokalen Behörden anerkannte Rechtsformeln. Besonders interessant ist die kalligrafische Komponente: Die monumentale Überschrift erfüllt nicht nur eine ästhetische Funktion, sondern identifiziert sofort die offizielle Natur des Dokuments, verleiht ihm Autorität und Sichtbarkeit. Diese Akte bilden heute wichtige Quellen für die Sozial-, Wirtschafts- und Genealogie-Geschichte Mitteleuropas und ermöglichen es, familiäre Beziehungen, wirtschaftliche Transaktionen und administrative Praktiken des frühen 18. Jahrhunderts nachzuzeichnen.
BIOGRAPHY OF THE SCRIBE
Der materielle Urheber des Dokuments ist nicht identifiziert. Solche Akte wurden üblicherweise von Notaren, Kanzleischreibern oder professionellen Schreibern verfasst, die auf die Erstellung juristischer Dokumentation spezialisiert waren. Die Schreibqualität und die elaborate Überschrift zeugen von einer fortgeschrittenen kalligrafischen Ausbildung, typisch für Fachleute in den civilkancellereien des deutschsprachigen Raums.
HISTORICAL AND DOCUMENTARY CONTEXT
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Pergament weiterhin für Dokumente von besonderer rechtlicher und vermögensrechtlicher Bedeutung verwendet, trotz der zunehmenden Verbreitung von Papier. Seine größere Haltbarkeit ermöglichte eine langfristige Aufbewahrung der wichtigsten Urkunden. Die Anwesenheit der Schnitte für das pendent Siegel bestätigt die offizielle Natur des Dokuments und seine Einbindung in die rechtlichen und administrativen Verfahren der Zeit. Ähnliche Exemplare befinden sich heute in den städtischen und staatlichen Archiven Mitteleuropas und stellen eine wertvolle Zeugnis der barocken Rechtstradition dar.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Bischoff, Bernhard, Paläographie des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters, Berlin.
Muzerelle, Denis, Vocabulaire codicologique, Paris.
Clemens, Raymond – Graham, Timothy, Introduction to Manuscript Studies, Cornell University Press.
Keller, Hagen, Schriftlichkeit und Lebens praxis im Mittelalter, München.
Staatsarchive deutscher Länder, raccolte di Urkunden pergamenacee dei secoli XVII–XVIII.
Deutsche Digitale Bibliothek, sezioni dedicate a Urkunden e Handschriften.
Österreichisches Staatsarchiv, repertori di atti notarili e documenti patrimoniali dell'età moderna.
Marburger Repertorium Deutschsprachiger Handschriften.
Manuscripta Mediaevalia, database di documenti e manoscritti dell'area germanica.
Cataloghi d'asta Christie’s, Sotheby’s, Reiss & Sohn e Zisska & Schauer relativi a documenti pergamenacei europei dei secoli XVII–XVIII.
