Sébastien Vaillant - Botanicon Parisiense - 1727





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ERSTAUSGABE, Großfolio 45x29cm, 33 Kupfer
Vaillant, Sébastien. Botanicon Parisiense ou Dénombrement par ordre alphabétique des Plantes qui se trouvent aux environs de Paris. Leiden & Amsterdam, J. & H. Verbeek & B. Lakeman, 1727.
Erste und einzige Ausgabe dieses bedeutenden Werkes der Botanikgeschichte. Sébastien Vaillant (1669–1722) gilt als einer der ersten Botaniker, der die Sexualität der Pflanzen systematisch erforschte und beschrieb. Er widmete der Vorbereitung des Botanicon Parisiense viele Jahre seines Lebens, verstarb jedoch vor dessen Veröffentlichung. Das Werk wurde posthum von Herman Boerhaave herausgegeben.
Das Werk enthält 33 ganzseitige, meisterlich gestochene Kupfertafeln, die den wissenschaftlichen und künstlerischen Höhepunkt der Publikation bilden. Jede Tafel zeigt in präziser botanischer Darstellung eine Auswahl der um Paris vorkommenden Pflanzenarten, wobei die Illustrationen sowohl dem wissenschaftlichen Anspruch Vaillants als auch den hohen ästhetischen Maßstäben der Zeit gerecht werden. Die Pflanzen sind in ihrer natürlichen Gestalt wiedergegeben – mit sorgfältig ausgearbeiteten Details der Blätter, Blüten, Früchte und Wurzeln – und erlauben die botanische Bestimmung nach den von Vaillant entwickelten Prinzipien der Pflanzenklassifikation, einschließlich seiner bahnbrechenden Beobachtungen zur Geschlechtlichkeit der Pflanzen. Die Qualität des Stichs, die feine Linienführung und die naturgetreue Wiedergabe machen die Tafeln zu eigenständigen Kunstwerken der botanischen Illustration des frühen 18. Jahrhunderts – vergleichbar mit den großen Pflanzenwerken von Tournefort und de Bry. Die großformatigen Tafeln entfalten im pompösen Großfolioformat (45x29cm) ihre volle Wirkung und zählen zu den schönsten Zeugnissen der französisch-niederländischen Buchillustration ihrer Epoche.
Literatur: Nissen, BBI 2033; Hunt 470; Pritzel 9657; DSB XIII, S. 553–554.
Folio (450 x 290 mm). Mit gestochener Titelvignette und 33 Kupfertafeln. 4 (von 18) Bl., 205 S., 6, 18 Bl. Zeitgenössischer Halbpergamenteinband mit beschriftetem Rückenschild. Ohne Porträt und gefaltete Karte. Vortitel beschnitten und aufgezogen; Titelblatt mit Randausschnitt; die ersten Blätter mit Tesafilmspuren; stellenweise etwas gebräunt und fleckig. Fester Block, sonst Innenleben und insbesondere die kunstvollen 33 botanischen Kupferstichtafeln von sehr gutem Zustand. Seltene Erstausgabe.
ERSTAUSGABE, Großfolio 45x29cm, 33 Kupfer
Vaillant, Sébastien. Botanicon Parisiense ou Dénombrement par ordre alphabétique des Plantes qui se trouvent aux environs de Paris. Leiden & Amsterdam, J. & H. Verbeek & B. Lakeman, 1727.
Erste und einzige Ausgabe dieses bedeutenden Werkes der Botanikgeschichte. Sébastien Vaillant (1669–1722) gilt als einer der ersten Botaniker, der die Sexualität der Pflanzen systematisch erforschte und beschrieb. Er widmete der Vorbereitung des Botanicon Parisiense viele Jahre seines Lebens, verstarb jedoch vor dessen Veröffentlichung. Das Werk wurde posthum von Herman Boerhaave herausgegeben.
Das Werk enthält 33 ganzseitige, meisterlich gestochene Kupfertafeln, die den wissenschaftlichen und künstlerischen Höhepunkt der Publikation bilden. Jede Tafel zeigt in präziser botanischer Darstellung eine Auswahl der um Paris vorkommenden Pflanzenarten, wobei die Illustrationen sowohl dem wissenschaftlichen Anspruch Vaillants als auch den hohen ästhetischen Maßstäben der Zeit gerecht werden. Die Pflanzen sind in ihrer natürlichen Gestalt wiedergegeben – mit sorgfältig ausgearbeiteten Details der Blätter, Blüten, Früchte und Wurzeln – und erlauben die botanische Bestimmung nach den von Vaillant entwickelten Prinzipien der Pflanzenklassifikation, einschließlich seiner bahnbrechenden Beobachtungen zur Geschlechtlichkeit der Pflanzen. Die Qualität des Stichs, die feine Linienführung und die naturgetreue Wiedergabe machen die Tafeln zu eigenständigen Kunstwerken der botanischen Illustration des frühen 18. Jahrhunderts – vergleichbar mit den großen Pflanzenwerken von Tournefort und de Bry. Die großformatigen Tafeln entfalten im pompösen Großfolioformat (45x29cm) ihre volle Wirkung und zählen zu den schönsten Zeugnissen der französisch-niederländischen Buchillustration ihrer Epoche.
Literatur: Nissen, BBI 2033; Hunt 470; Pritzel 9657; DSB XIII, S. 553–554.
Folio (450 x 290 mm). Mit gestochener Titelvignette und 33 Kupfertafeln. 4 (von 18) Bl., 205 S., 6, 18 Bl. Zeitgenössischer Halbpergamenteinband mit beschriftetem Rückenschild. Ohne Porträt und gefaltete Karte. Vortitel beschnitten und aufgezogen; Titelblatt mit Randausschnitt; die ersten Blätter mit Tesafilmspuren; stellenweise etwas gebräunt und fleckig. Fester Block, sonst Innenleben und insbesondere die kunstvollen 33 botanischen Kupferstichtafeln von sehr gutem Zustand. Seltene Erstausgabe.
