17. – 18. Jahrhundert Bronze Sammlung von zwölf Fingerhüten - 18 mm (Ohne mindestpreis)

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Peter Reynaers
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Postmittelalterliche Bronzensammlung von zwölf Daumennägeln aus dem 17. bis 18. Jahrhundert, guter Zustand, Maße 10–18 mm.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Postmittelalterliche Bronze-Sammlung von zwölf Fingerhüten

Culture / Period: Post Medieval
Date / Period: 17th–18th century
Material: Bronze
Dimensions: 10–18 mm
Condition: Good condition

Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte sichern Sie sich eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union, bevor Sie ein Gebot abgeben.

Provenienzangaben:
Objekt Registrierungs-ID: 142

Der derzeitige Eigentümer hat diese postmittelalterliche Bronze-Sammlung von zwölf Fingerhüten von einem privaten Sammler, P.V., in Stramproy, Niederlande, erworben.

Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler aus Stramproy, gab an, dass die Sammlung seit 1990 Teil seines Bestands gewesen sei.

Nach Angaben des früheren Eigentümers befand sich die Sammlung zuvor in einer Privatsammlung in den Niederlanden vor 1990.

Weitere Informationen zur bisherigen Besitzgeschichte der Sammlung standen nicht zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Diese Sammlung besteht aus zwölf Bronzefingerhüten aus der Postmittelalterzeit, circa 17. bis 18. Jahrhundert. Fingerhüte waren praktische Hilfsmittel beim Nähen, Sticken, Maßschneidern und bei der Reparatur von Kleidung. Ihre Hauptfunktion bestand darin, den Finger zu schützen, während man eine Nadel durch Stoff stößt, wodurch sie zu unverzichtbaren Werkzeugen in Haushalten und professionellen Werkstätten wurden.

Im 17. und 18. Jahrhundert war die Textilproduktion ein grundlegender Bestandteil des Alltags. Kleidung war wertvoll und wurde oft repariert statt ersetzt. Nähen war daher essenziell, und Fingerhüte wurden zu gängigen persönlichen Werkzeugen, die von Haushaltsmitgliedern, Näherinnen, Schneidern und Textilarbeitern in ganz Europa verwendet wurden.

Bronzene Fingerhüte wurden in spezialisierten Werkstätten unter Verwendung etablierter Metallbearbeitungstechniken hergestellt. Sie wurden typischerweise gegossen oder aus kupferlegiertem Material geformt und mit sorgfältig angeordneten Vertiefungen über der Oberfläche versehen. Diese Vertiefungen dienten dem Griff für die Nadel und verbesserten die Effizienz beim Nähen. Unterschiede in Größe, Form und dekorativen Mustern spiegeln regionale Traditionen und sich entwickelnde Herstellungsverfahren im gesamten Postmittelalter wider.

Das Wachstum von Handel, urbanen Zentren und Textilindustrien in der Frühen Neuzeit trug dazu bei, solche Objekte weit zu verbreiten. Fingerhüte wurden über lokale Märkte und Handelsnetze gehandelt und erreichten Städte ebenso wie ländliche Gemeinden. Ihre Langlebigkeit ermöglichte ihre Nutzung über viele Jahre hinweg, was sie zu häufigen Funden in archäologischen Kontexten macht, die mit häuslichem Leben und Handwerk verbunden sind.

Für Archäologen und Historiker liefern Fingerhüte wertvolle Hinweise auf den Alltag, häusliche Tätigkeiten und die Textilproduktion. Sie veranschaulichen die Bedeutung der Kleidungsherstellung und -reparatur in einer Epoche, in der Textilien eine bedeutende Investition an Arbeit und Ressourcen darstellten. Sammlungen mit mehreren Exemplaren sind besonders informativ, da sie die Vielfalt der Formen und Größen zeigen, die von verschiedenen Nutzern und für verschiedene Nähaufgaben verwendet wurden.

Dating to the 17th–18th century, this collection represents a group of authentic everyday tools that once played a vital role in domestic and professional life. It forms a tangible connection to the Post Medieval world, where sewing and textile work were essential skills practiced by people of all social backgrounds. These thimbles provide a direct and physical link to the craftsmen, seamstresses, and household members who relied upon such objects in their daily activities.

Postmittelalterliche Bronze-Sammlung von zwölf Fingerhüten

Culture / Period: Post Medieval
Date / Period: 17th–18th century
Material: Bronze
Dimensions: 10–18 mm
Condition: Good condition

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Provenienzangaben:
Objekt Registrierungs-ID: 142

Der derzeitige Eigentümer hat diese postmittelalterliche Bronze-Sammlung von zwölf Fingerhüten von einem privaten Sammler, P.V., in Stramproy, Niederlande, erworben.

Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler aus Stramproy, gab an, dass die Sammlung seit 1990 Teil seines Bestands gewesen sei.

Nach Angaben des früheren Eigentümers befand sich die Sammlung zuvor in einer Privatsammlung in den Niederlanden vor 1990.

Weitere Informationen zur bisherigen Besitzgeschichte der Sammlung standen nicht zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:

Diese Sammlung besteht aus zwölf Bronzefingerhüten aus der Postmittelalterzeit, circa 17. bis 18. Jahrhundert. Fingerhüte waren praktische Hilfsmittel beim Nähen, Sticken, Maßschneidern und bei der Reparatur von Kleidung. Ihre Hauptfunktion bestand darin, den Finger zu schützen, während man eine Nadel durch Stoff stößt, wodurch sie zu unverzichtbaren Werkzeugen in Haushalten und professionellen Werkstätten wurden.

Im 17. und 18. Jahrhundert war die Textilproduktion ein grundlegender Bestandteil des Alltags. Kleidung war wertvoll und wurde oft repariert statt ersetzt. Nähen war daher essenziell, und Fingerhüte wurden zu gängigen persönlichen Werkzeugen, die von Haushaltsmitgliedern, Näherinnen, Schneidern und Textilarbeitern in ganz Europa verwendet wurden.

Bronzene Fingerhüte wurden in spezialisierten Werkstätten unter Verwendung etablierter Metallbearbeitungstechniken hergestellt. Sie wurden typischerweise gegossen oder aus kupferlegiertem Material geformt und mit sorgfältig angeordneten Vertiefungen über der Oberfläche versehen. Diese Vertiefungen dienten dem Griff für die Nadel und verbesserten die Effizienz beim Nähen. Unterschiede in Größe, Form und dekorativen Mustern spiegeln regionale Traditionen und sich entwickelnde Herstellungsverfahren im gesamten Postmittelalter wider.

Das Wachstum von Handel, urbanen Zentren und Textilindustrien in der Frühen Neuzeit trug dazu bei, solche Objekte weit zu verbreiten. Fingerhüte wurden über lokale Märkte und Handelsnetze gehandelt und erreichten Städte ebenso wie ländliche Gemeinden. Ihre Langlebigkeit ermöglichte ihre Nutzung über viele Jahre hinweg, was sie zu häufigen Funden in archäologischen Kontexten macht, die mit häuslichem Leben und Handwerk verbunden sind.

Für Archäologen und Historiker liefern Fingerhüte wertvolle Hinweise auf den Alltag, häusliche Tätigkeiten und die Textilproduktion. Sie veranschaulichen die Bedeutung der Kleidungsherstellung und -reparatur in einer Epoche, in der Textilien eine bedeutende Investition an Arbeit und Ressourcen darstellten. Sammlungen mit mehreren Exemplaren sind besonders informativ, da sie die Vielfalt der Formen und Größen zeigen, die von verschiedenen Nutzern und für verschiedene Nähaufgaben verwendet wurden.

Dating to the 17th–18th century, this collection represents a group of authentic everyday tools that once played a vital role in domestic and professional life. It forms a tangible connection to the Post Medieval world, where sewing and textile work were essential skills practiced by people of all social backgrounds. These thimbles provide a direct and physical link to the craftsmen, seamstresses, and household members who relied upon such objects in their daily activities.

Details

Kultur
17th - 18th century
Jahrhundert/ Zeitraum
17th - 18th century
Name of object
Collection of twelve thimbles
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2026
Material
bronze
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
18 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1990
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
NiederlandeVerifiziert
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Privat

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