Bouddha - Late 19th c. - Mandalay - Skulptur - Myanmar (ehem. Birma)






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Buddha-Statue sitzend auf einem glatten Sockel, aus Holz geschnitzt, schwarze Lackierung mit Blattgold, späte 19. Jahrhundert Mandalay, Burma, Höhe 18 cm, Breite 12 cm, Tiefe 9 cm, unsigniert, ohne Standfuß, Herkunft: Kanaka The Collection, Portugal.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Statuette des Buddha in der Position der Erleuchtung
Birmanisch
Mandalay
Ende des 19. Jahrhunderts
Holz geschnitzt, schwarze Lackierung (thit-see) und Blattgold
Höhe: 18 cm
Diese Statuette zeigt den sitzenden Buddha auf einem hohen, glatten und halbrunden Sockel, charakteristisch für die Produktionen der späten Konbaung-Periode. Sie zeichnet sich durch schlichte Strenge und eine klösterliche Ausführung aus, die die Kraft der Linien der Üppigkeit königlicher Verzierungen vorzieht.
Der Buddha ist in der Bhumisparsha-Mudra dargestellt, der Geste der Erdberührung. Die rechte Hand ruht auf dem Knie, die Finger zeigen zur Erde, während die linke Hand flach auf dem Schoß liegt, die Handfläche zum Himmel gedreht.
Getreu den Kanons der Mandalay-Schule präsentiert das Gesicht beruhigte Züge. Es zeichnet sich durch lange, halb geschlossene Augen mit schweren Lidern aus, die innere Meditation andeuten, eine gerade Nase und Lippen, die ein leichtes Lächeln skizzieren. Die Ohrläppchen sind langgezogen, bis sie die Schultern berühren, was seinen früheren Prinzenstand symbolisiert. Das Ganze wird durch eine runde und glatte Usnisha (Kopfwölbung) abgeschlossen, typisch für diese Periode.
Der Buddha ist in das monastische Gewand gehüllt, das über die linke Schulter drapiert ist und die rechte Schulter freilässt. Der Umhang fällt auf der Brust in geometrisch geschwungene und übereinander geschichtete Falten, eine besonders stilisierte grafische Behandlung, die der Schlichtheit der Skulptur Rhythmus verleiht. Rückwärtig fällt der Drapé fließend den Rücken hinunter.
Die Statuette bewahrt eine reiche ursprüngliche Vergoldung, auf einer traditionellen schwarzen Lack-Unterlage, die als Grundierung dient. Leichte Abriebspuren offenbaren an einigen Stellen diese dunkle Basis und verleihen eine schöne Patina des Alters. Die Rückseite des Sockels weist eine rechteckige Einlass- oder Weihevertiefung auf, die in der schwarzen Lackierung belassen wurde. Die Unterseite der Basis zeigt die rohe Holzstruktur des ursprünglichen Holzes, Zeugnis einer direkten und kräftigen Schnitzarbeit, sowie eine zentrale runde Befestigungsöffnung.
Zustand: Allgemein guter Zustand. Ursprüngliche Vergoldung und schöne Patina. Einige Absplitterungen.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
Verschickt mit UPS und Versicherung
Statuette des Buddha in der Position der Erleuchtung
Birmanisch
Mandalay
Ende des 19. Jahrhunderts
Holz geschnitzt, schwarze Lackierung (thit-see) und Blattgold
Höhe: 18 cm
Diese Statuette zeigt den sitzenden Buddha auf einem hohen, glatten und halbrunden Sockel, charakteristisch für die Produktionen der späten Konbaung-Periode. Sie zeichnet sich durch schlichte Strenge und eine klösterliche Ausführung aus, die die Kraft der Linien der Üppigkeit königlicher Verzierungen vorzieht.
Der Buddha ist in der Bhumisparsha-Mudra dargestellt, der Geste der Erdberührung. Die rechte Hand ruht auf dem Knie, die Finger zeigen zur Erde, während die linke Hand flach auf dem Schoß liegt, die Handfläche zum Himmel gedreht.
Getreu den Kanons der Mandalay-Schule präsentiert das Gesicht beruhigte Züge. Es zeichnet sich durch lange, halb geschlossene Augen mit schweren Lidern aus, die innere Meditation andeuten, eine gerade Nase und Lippen, die ein leichtes Lächeln skizzieren. Die Ohrläppchen sind langgezogen, bis sie die Schultern berühren, was seinen früheren Prinzenstand symbolisiert. Das Ganze wird durch eine runde und glatte Usnisha (Kopfwölbung) abgeschlossen, typisch für diese Periode.
Der Buddha ist in das monastische Gewand gehüllt, das über die linke Schulter drapiert ist und die rechte Schulter freilässt. Der Umhang fällt auf der Brust in geometrisch geschwungene und übereinander geschichtete Falten, eine besonders stilisierte grafische Behandlung, die der Schlichtheit der Skulptur Rhythmus verleiht. Rückwärtig fällt der Drapé fließend den Rücken hinunter.
Die Statuette bewahrt eine reiche ursprüngliche Vergoldung, auf einer traditionellen schwarzen Lack-Unterlage, die als Grundierung dient. Leichte Abriebspuren offenbaren an einigen Stellen diese dunkle Basis und verleihen eine schöne Patina des Alters. Die Rückseite des Sockels weist eine rechteckige Einlass- oder Weihevertiefung auf, die in der schwarzen Lackierung belassen wurde. Die Unterseite der Basis zeigt die rohe Holzstruktur des ursprünglichen Holzes, Zeugnis einer direkten und kräftigen Schnitzarbeit, sowie eine zentrale runde Befestigungsöffnung.
Zustand: Allgemein guter Zustand. Ursprüngliche Vergoldung und schöne Patina. Einige Absplitterungen.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
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