KUNICHIKA • Die Hexe Ibaraki, die ihren Arm zurückholt • Japanischer Holzschnitt • Ukiyo-e - Japan - Meiji Periode (1868-1912)






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Original Toyohara Kunichika aus der Meiji-Zeit, Ōban-Triptychon japanischer Holzschnitt mit dem Titel The Witch Ibaraki Retrieving Her Arm, Watanabe no Tsuna und Ibaraki Dōji über drei Blätter (je ca. 36 x 25 cm; Gesamtmaß ca. 73 x 36 cm) in fairem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Toyohara Kunichika (豊原国周, 1835–1900)
Titel: Die Hexe Ibaraki holt sich ihren Arm an der Modoribashi-Brücke (Ibaraki, Modoribashi no zu)
Rollen: Watanabe no Tsuna (渡辺綱) und der Dämon Ibaraki Dōji (茨木童子), verkleidet als Tsunas gealterte Tante
Darsteller (von rechts nach links): Nakamura Shikan als Watanabe no Tsuna, Onoe Kikugorō V als Ibaraki Dōji
Datum: 1895 (Meiji 28)
Format: Ōban-Triptychon — drei Platten, jeweils ca. 36 x 25 cm
Technik: Nishiki-e (Vollfarbholzschnitt)
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Zustand: Eindruck fair, mit durchgehend guter, frischer Farbe. Das Papier ist fest mit feiner Textur. Leichte Verschmutzungen vermerkt; ansonsten sauber und präsentabel. Bitte betrachten Sie die Abbildungen für Details
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Über die Druckgrafik
Dieses Triptychon erfasst den Höhepunkt einer der klassischen Dämonenlegenden des Kabuki. Watanabe no Tsuna hat dem Oni Ibaraki Dōji am Rashōmon den Arm abgeschlagen und das abgetrennte Glied als Trophäe verwahrt. Der Dämon kehrte später verkleidet als Tsunas ältere Tante zurück, verschaffte sich Zutritt zu seinem Haus und sah den Arm, woraufhin sie ihre wahre monströse Gestalt annahm, um ihn zurückzuholen, bevor sie in die Nacht floh.
Kunichika inszeniert die Enthüllung über die ganze Breite des Triptychons: Auf dem linken Blatt fällt die Verkleidung — weißes Haar weht, bleiche Zähne sichtbar — während der Dämon das mit Stoff umhüllte Armgürtel-Pack schlägt; in der Mitte flieht sie mit dem roten Bündel, das hinter ihr wie ein Flügel dahingeträgt wird, Ahornblätter verstreuen sich durch den grauen Nachthimmel; rechts steht Watanabe no Tsuna in feierlicher Hoftracht statt Rüstung, das Schwert gezogen, und beobachtet, wie der Dämon mit der Beute entkommt, die er für sicher hielt. Der hingestreifte rote Schleier, der dem gebundene Arm gleicht, verbindet die drei Blätter zu einem durchgehenden Bogen von Bewegung und Alarm — ein Markenzeichen von Kunichikas späten, theatralisch aufgeladenen Triptychon-Kompositionen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Toyohara Kunichika (豊原国周, 1835–1900)
Titel: Die Hexe Ibaraki holt sich ihren Arm an der Modoribashi-Brücke (Ibaraki, Modoribashi no zu)
Rollen: Watanabe no Tsuna (渡辺綱) und der Dämon Ibaraki Dōji (茨木童子), verkleidet als Tsunas gealterte Tante
Darsteller (von rechts nach links): Nakamura Shikan als Watanabe no Tsuna, Onoe Kikugorō V als Ibaraki Dōji
Datum: 1895 (Meiji 28)
Format: Ōban-Triptychon — drei Platten, jeweils ca. 36 x 25 cm
Technik: Nishiki-e (Vollfarbholzschnitt)
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Zustand: Eindruck fair, mit durchgehend guter, frischer Farbe. Das Papier ist fest mit feiner Textur. Leichte Verschmutzungen vermerkt; ansonsten sauber und präsentabel. Bitte betrachten Sie die Abbildungen für Details
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Über die Druckgrafik
Dieses Triptychon erfasst den Höhepunkt einer der klassischen Dämonenlegenden des Kabuki. Watanabe no Tsuna hat dem Oni Ibaraki Dōji am Rashōmon den Arm abgeschlagen und das abgetrennte Glied als Trophäe verwahrt. Der Dämon kehrte später verkleidet als Tsunas ältere Tante zurück, verschaffte sich Zutritt zu seinem Haus und sah den Arm, woraufhin sie ihre wahre monströse Gestalt annahm, um ihn zurückzuholen, bevor sie in die Nacht floh.
Kunichika inszeniert die Enthüllung über die ganze Breite des Triptychons: Auf dem linken Blatt fällt die Verkleidung — weißes Haar weht, bleiche Zähne sichtbar — während der Dämon das mit Stoff umhüllte Armgürtel-Pack schlägt; in der Mitte flieht sie mit dem roten Bündel, das hinter ihr wie ein Flügel dahingeträgt wird, Ahornblätter verstreuen sich durch den grauen Nachthimmel; rechts steht Watanabe no Tsuna in feierlicher Hoftracht statt Rüstung, das Schwert gezogen, und beobachtet, wie der Dämon mit der Beute entkommt, die er für sicher hielt. Der hingestreifte rote Schleier, der dem gebundene Arm gleicht, verbindet die drei Blätter zu einem durchgehenden Bogen von Bewegung und Alarm — ein Markenzeichen von Kunichikas späten, theatralisch aufgeladenen Triptychon-Kompositionen.
