Frühmittelalter Silber Friesische Stachelschwein-ähnliche Sceatta mit pseudo-runischen Motiven - 11 mm






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Friesische Porcupine-Type Sceatta mit Pseudo-Runic-Motiven, ca. 695–740 n. Chr., silberne Münze von 11 mm Höhe aus dem Frühmittelalter, guter Zustand, erworben aus Privécollectie in den Niederlanden.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Frühmittelalterliche friesische Silbersceatta vom Igeltyp mit Pseudo-Runenmotiven
Kultur / Epoche: Frühmittelalter
Datum / Epoche: ca. 695–740 n.Chr.
Material: Silber
Abmessungen: 11 mm
Zustand: Guter Zustand
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versandt werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie bieten.
Provenienzangaben:
Objekt Registrierungs-ID: 39
Der derzeitige Eigentümer erwarb die frühmittelalterliche friesische Silbersceatta mit Pseudo‑Runenmotiven; weitere Details zu diesem Erwerb liegen nicht vor.
Der Vorbesitzer stammte aus den Niederlanden und gab an, dass sich das Objekt seit einem unbestimmten Datum in seiner Sammlung befand.
Nach Angaben des Vorbesitzers war das Objekt zuvor Bestandteil einer privaten Sammlung in den Niederlanden; konkrete Daten wurden nicht genannt.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts liegen nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Diese kleine Silberraute gehört zur frühmittelalterlichen Münzprägung, die als Sceattas bekannt ist und von späten 7. bis Mitte des 8. Jahrhunderts n.Chr. im Umlauf war. Das vorliegende Exemplar gehört zur bekannten Igelschwurftypologie (Porcupine type), der Friesland und die weiterreichende Nordseehandelswelt miteinander verbindet. Die Vorderseite zeigt die charakteristische gewölbte Form mit vorspringenden „Stacheln“, die oft als stark stilisierte Transformation eines menschlichen Kopfes oder einer Büste mit Diademen interpretiert wird, statt als buchstäbliche Abbildung eines Igels.
Die Rückseite zeigt ein quadratisches Motiv mit pseudo-runenzeichen. Diese Zeichen imitieren die Erscheinung runischer Schrift, bilden aber nicht unbedingt eine lesbare Inschrift. Solche dekorativen Pseudo-Inschriften sind bei mehreren frühmittelalterlichen Sceatta-Typen üblich und spiegeln die abstrakte visuelle Sprache wider, die auf Münzen dieser Periode verwendet wurde.
Sceattas waren kleine Silbergeldstücke, die typischerweise rund ein Gramm wogen und nach dem Niedergang der römischen Münzsysteme im nordwestlichen Europa zu einem wichtigen Tauschmittel wurden. In Friesland spielten sie eine bedeutende Rolle im Handel entlang des Rhein-Deltas und der Nordseeküste. Solche Münzen wurden über große Distanzen gehandelt und erreichten Regionen des heutigen England, Deutschlands, Dänemarks und der Niederlande.
Die Herstellung dieser Münzen spiegelt eine geordnete Münzprägungstradition wider, die mit regionalen Handelszentren verbunden war, statt einer zufälligen lokalen Produktion. Ihre kompakte Größe, der Silbergehalt und die wiedererkennbaren Motive machen sie praktikabel für tägliche Transaktionen in Märkten, Häfen und Handelsniederlassungen. Der Igelschwurftyp ist eine der bekanntesten Gruppen innerhalb dieser frühmittelalterlichen Währungstradition.
Dieses Stück bildet eine greifbare Verbindung zur frühmittelalterlichen Nordsee-Welt, in der Objekte dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Austausch und im Langhandel spielten.
Frühmittelalterliche friesische Silbersceatta vom Igeltyp mit Pseudo-Runenmotiven
Kultur / Epoche: Frühmittelalter
Datum / Epoche: ca. 695–740 n.Chr.
Material: Silber
Abmessungen: 11 mm
Zustand: Guter Zustand
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Der derzeitige Eigentümer erwarb die frühmittelalterliche friesische Silbersceatta mit Pseudo‑Runenmotiven; weitere Details zu diesem Erwerb liegen nicht vor.
Der Vorbesitzer stammte aus den Niederlanden und gab an, dass sich das Objekt seit einem unbestimmten Datum in seiner Sammlung befand.
Nach Angaben des Vorbesitzers war das Objekt zuvor Bestandteil einer privaten Sammlung in den Niederlanden; konkrete Daten wurden nicht genannt.
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Hintergrundinformationen:
Diese kleine Silberraute gehört zur frühmittelalterlichen Münzprägung, die als Sceattas bekannt ist und von späten 7. bis Mitte des 8. Jahrhunderts n.Chr. im Umlauf war. Das vorliegende Exemplar gehört zur bekannten Igelschwurftypologie (Porcupine type), der Friesland und die weiterreichende Nordseehandelswelt miteinander verbindet. Die Vorderseite zeigt die charakteristische gewölbte Form mit vorspringenden „Stacheln“, die oft als stark stilisierte Transformation eines menschlichen Kopfes oder einer Büste mit Diademen interpretiert wird, statt als buchstäbliche Abbildung eines Igels.
Die Rückseite zeigt ein quadratisches Motiv mit pseudo-runenzeichen. Diese Zeichen imitieren die Erscheinung runischer Schrift, bilden aber nicht unbedingt eine lesbare Inschrift. Solche dekorativen Pseudo-Inschriften sind bei mehreren frühmittelalterlichen Sceatta-Typen üblich und spiegeln die abstrakte visuelle Sprache wider, die auf Münzen dieser Periode verwendet wurde.
Sceattas waren kleine Silbergeldstücke, die typischerweise rund ein Gramm wogen und nach dem Niedergang der römischen Münzsysteme im nordwestlichen Europa zu einem wichtigen Tauschmittel wurden. In Friesland spielten sie eine bedeutende Rolle im Handel entlang des Rhein-Deltas und der Nordseeküste. Solche Münzen wurden über große Distanzen gehandelt und erreichten Regionen des heutigen England, Deutschlands, Dänemarks und der Niederlande.
Die Herstellung dieser Münzen spiegelt eine geordnete Münzprägungstradition wider, die mit regionalen Handelszentren verbunden war, statt einer zufälligen lokalen Produktion. Ihre kompakte Größe, der Silbergehalt und die wiedererkennbaren Motive machen sie praktikabel für tägliche Transaktionen in Märkten, Häfen und Handelsniederlassungen. Der Igelschwurftyp ist eine der bekanntesten Gruppen innerhalb dieser frühmittelalterlichen Währungstradition.
Dieses Stück bildet eine greifbare Verbindung zur frühmittelalterlichen Nordsee-Welt, in der Objekte dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Austausch und im Langhandel spielten.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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