Mittelalter, 15. Jahrhundert Pergament Manuskript mit Muschelgold - 30 cm

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Mittelalterliches illuminierte Manuskriptblatt aus Pergament, ca. 1470 datiert, mit Muschelgold und gotischer Schrift, rahmenfertig zur Ausstellung, äußeres Rahmenmaß ca. 300 mm, in gutem Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Mittelalterliches illuminierte Manuskriptblatt auf Pergament – gerahmt

Kultur / Epoche: Mittelalter
Datum / Zeitraum: ca. 1470 n. Chr.
Material: Tinte und Muschelgold auf Pergament
Maße: Außenrahmen ca. 300 mm
Zustand: Guter Zustand. Das Manuskript zeigt klare gotische Schrift, dekorative Federzierungen und illuminierte Initialen mit Muschelgold. Leichte altersbedingte Abnutzungen und Oberflächenmarken, die dem Alter entsprechen. Professionell gerahmt zur Ausstellung.

Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union liegt, bevor Sie ein Gebot abgeben.

Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 105

Der aktuelle Eigentümer kaufte das mittelalterliche illuminierte Manuskriptblatt auf Pergament von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht, Niederlande.

Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler aus Utrecht, erklärte, dass das Manuskript seit den 1990er Jahren Teil seiner Sammlung gewesen sei.

Nach Angaben des früheren Eigentümers soll das Manuskript zuvor in einer Privatsammlung in den Niederlanden seit den 1990er Jahren gewesen sein.

Weitere Informationen zur ursprünglichen Besitzgeschichte des Objekts standen dem früheren Eigentümer nicht zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:
Dieses fein ausgeführte Manuskriptblatt stammt aus einem spätmittelalterlichen Andachtsbuch, höchstwahrscheinlich einem Stundenbuch oder einem verwandten liturgischen Manuskript, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts produziert wurde. Geschrieben auf Pergament in einer eleganten gotischen Schrift, wird der Text durch handgemalte Initialen, zarte Randverzierungen und Muschelgold-Aushüllungen ergänzt, was den hohen Standard der Handschriftenproduktion in den Jahrzehnten unmittelbar vor der breiten Einführung des Drucks widerspiegelt.

Stundenbücher gehörten zu den beliebtesten persönlichen Andachtsbüchern des späteren Mittelalters. Von Geistlichen, Adligen, wohlhabenden Kaufleuten und gebildeten Laien in Auftrag gegeben, enthielten diese Manuskripte Gebete, Psalmen und Andachtsliteratur für private Andacht im Laufe des Tages. Solche Bücher dienten nicht nur religiösen Zwecken, sondern auch als geschätzte persönliche Besitztümer, die oft Status, Geschmack und Frömmigkeit ihrer Besitzer widerspiegelten.

Die auf diesem Blatt sichtbaren dekorativen Elemente demonstrieren das Können spezialisierter mittelalterlicher Handwerker. Die Manuskriptproduktion war ein kooperativer Prozess, an dem Pergamentmacher, Schreiblehrer, Rubrikatoren und Illuminatoren beteiligt waren. Der Text wurde sorgfältig von Hand abgeschrieben, bevor Künstler farbige Initialen, florierende Federzierungen und Gold-Highlights hinzufügten. Das Muschelgold, hergestellt durch das Mahlen von Gold zu einem feinen Pigment und dessen Vermischung mit einem Bindemittel, ermöglichte es den Illuminatoren, brillante dekorative Effekte zu schaffen, die die visuelle und spirituelle Wirkung des Manuskripts verstärkten.

Im 15. Jahrhundert florierten Zentren der Manuskriptproduktion in Regionen wie dem heutigen Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und England. Der hier sichtbare künstlerische Stil spiegelt die breitere Tradition der spätmittelalterlichen Illuminierung wider, in der reich verzierte Initialen und marginale Verzierung Texte der Hingabe in Kunstwerke verwandelten. Auch nach der Erfindung des Buchdrucks wurden illuminierte Manuskripte für vermögende Auftraggeber produziert, die Wert auf Handwerkskunst und Individualität legten.

Der Erhalt eines solchen Manuskriptblatts bietet wertvolle Einblicke in mittelalterliche Schriftkunde, religiöse Praxis und künstlerische Produktion. Es repräsentiert einen greifbaren Rest einer Welt, in der Bücher handgefertigte Objekte waren, deren Herstellung erhebliche Fähigkeiten, Zeit und Aufwand erforderte.

Dieses Manuskriptblatt bietet eine direkte und physische Verbindung zur Andachtskultur des spätmittelalterlichen Europas. Durch seine sorgfältig ausgeführte Schrift, illuminierte Initialen und Golddekoration bildet es eine greifbare Verbindung zu den Schreibern, Künstlern und Lesern, die religiöse Texte vor mehr als fünf Jahrhunderten bewahrten und überlieferten.

Mittelalterliches illuminierte Manuskriptblatt auf Pergament – gerahmt

Kultur / Epoche: Mittelalter
Datum / Zeitraum: ca. 1470 n. Chr.
Material: Tinte und Muschelgold auf Pergament
Maße: Außenrahmen ca. 300 mm
Zustand: Guter Zustand. Das Manuskript zeigt klare gotische Schrift, dekorative Federzierungen und illuminierte Initialen mit Muschelgold. Leichte altersbedingte Abnutzungen und Oberflächenmarken, die dem Alter entsprechen. Professionell gerahmt zur Ausstellung.

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Der aktuelle Eigentümer kaufte das mittelalterliche illuminierte Manuskriptblatt auf Pergament von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht, Niederlande.

Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler aus Utrecht, erklärte, dass das Manuskript seit den 1990er Jahren Teil seiner Sammlung gewesen sei.

Nach Angaben des früheren Eigentümers soll das Manuskript zuvor in einer Privatsammlung in den Niederlanden seit den 1990er Jahren gewesen sein.

Weitere Informationen zur ursprünglichen Besitzgeschichte des Objekts standen dem früheren Eigentümer nicht zur Verfügung.

Hintergrundinformationen:
Dieses fein ausgeführte Manuskriptblatt stammt aus einem spätmittelalterlichen Andachtsbuch, höchstwahrscheinlich einem Stundenbuch oder einem verwandten liturgischen Manuskript, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts produziert wurde. Geschrieben auf Pergament in einer eleganten gotischen Schrift, wird der Text durch handgemalte Initialen, zarte Randverzierungen und Muschelgold-Aushüllungen ergänzt, was den hohen Standard der Handschriftenproduktion in den Jahrzehnten unmittelbar vor der breiten Einführung des Drucks widerspiegelt.

Stundenbücher gehörten zu den beliebtesten persönlichen Andachtsbüchern des späteren Mittelalters. Von Geistlichen, Adligen, wohlhabenden Kaufleuten und gebildeten Laien in Auftrag gegeben, enthielten diese Manuskripte Gebete, Psalmen und Andachtsliteratur für private Andacht im Laufe des Tages. Solche Bücher dienten nicht nur religiösen Zwecken, sondern auch als geschätzte persönliche Besitztümer, die oft Status, Geschmack und Frömmigkeit ihrer Besitzer widerspiegelten.

Die auf diesem Blatt sichtbaren dekorativen Elemente demonstrieren das Können spezialisierter mittelalterlicher Handwerker. Die Manuskriptproduktion war ein kooperativer Prozess, an dem Pergamentmacher, Schreiblehrer, Rubrikatoren und Illuminatoren beteiligt waren. Der Text wurde sorgfältig von Hand abgeschrieben, bevor Künstler farbige Initialen, florierende Federzierungen und Gold-Highlights hinzufügten. Das Muschelgold, hergestellt durch das Mahlen von Gold zu einem feinen Pigment und dessen Vermischung mit einem Bindemittel, ermöglichte es den Illuminatoren, brillante dekorative Effekte zu schaffen, die die visuelle und spirituelle Wirkung des Manuskripts verstärkten.

Im 15. Jahrhundert florierten Zentren der Manuskriptproduktion in Regionen wie dem heutigen Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und England. Der hier sichtbare künstlerische Stil spiegelt die breitere Tradition der spätmittelalterlichen Illuminierung wider, in der reich verzierte Initialen und marginale Verzierung Texte der Hingabe in Kunstwerke verwandelten. Auch nach der Erfindung des Buchdrucks wurden illuminierte Manuskripte für vermögende Auftraggeber produziert, die Wert auf Handwerkskunst und Individualität legten.

Der Erhalt eines solchen Manuskriptblatts bietet wertvolle Einblicke in mittelalterliche Schriftkunde, religiöse Praxis und künstlerische Produktion. Es repräsentiert einen greifbaren Rest einer Welt, in der Bücher handgefertigte Objekte waren, deren Herstellung erhebliche Fähigkeiten, Zeit und Aufwand erforderte.

Dieses Manuskriptblatt bietet eine direkte und physische Verbindung zur Andachtskultur des spätmittelalterlichen Europas. Durch seine sorgfältig ausgeführte Schrift, illuminierte Initialen und Golddekoration bildet es eine greifbare Verbindung zu den Schreibern, Künstlern und Lesern, die religiöse Texte vor mehr als fünf Jahrhunderten bewahrten und überlieferten.

Details

Kultur
Medieval, 15th century
Jahrhundert/ Zeitraum
c. 1470
Name of object
Manuscript with shell gold
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2026
Material
parchment
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
30 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1990
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
NiederlandeVerifiziert
96
Verkaufte Objekte
96,77 %
Privat

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