Annalisa Avancini (XX) - Pearls





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
"PERLEN"
Öl auf Leinwand 100x80 cm
0,5 cm. dicker weißer Holzleistenrahmen (siehe letztes Bild)
Künstler:
Annalisa Avancini
-Preisträgerin des dritten Platzes beim BP Portrait Award in der National Portrait Gallery - London, 2009, mit weiteren Beteiligungen in 2010, 2011 und 2018.
-Gewinnerin des ARC Acquisition Award im Meam Museum in Barcelona für "Figurativas 2023"
Sie hat an zahlreichen Solo- und Gruppen-Ausstellungen teilgenommen, ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Der Arbeitsprozess von Annalisa Avancini entfaltet sich in einem tiefgreifenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in dem die Erinnerung an klassische Traditionen mit einer zeitgenössischen Sensibilität verflochten ist. Die menschliche Figur steht im Zentrum ihrer Forschung, nicht als bloßes Subjekt, sondern als ein Untersuchungsterritorium der Identität, verstanden in ihrer fragilsten und wandelbarsten Dimension. Ihre Porträts werden so zu Spiegeln, in denen Verwundbarkeit, Stärke, Heiligkeit und Alltagsleben reflektiert werden.
Avancini wendet eine Maltechnik an, die in Bezug auf Kompositionsrigor und Detailgenauigkeit an den Klassizismus erinnert, jedoch kontinuierlich von einer modernen Spannung unterlaufen wird. Das Licht und die Nuancen, zart und kalibriert, scheinen eine suspende Zeit festhalten zu wollen, in der die Körper eine ästhetische Erinnerung an alte Archetypen heraufbeschwören und dennoch Geschichten erzählen, die zutiefst aktuell sind. Ihre Figuren gehören tatsächlich keiner bestimmten Epoche an; sie schweben in einem liminalen Raum, zwischen dem Ideal und dem Unvollkommenen, zwischen dem Ewigen und dem Vorläufigen.
Es gibt eine konstante Dialektik der Gegensätze in ihrem Werk: Die Zartheit der Töne kollidiert mit der Kraft des Blicks, die scheinbar statische Natur der Posen steht im Kontrast zur emotionalen Intensität, die sich aus der malerischen Oberfläche ergibt. In diesem instabilen Gleichgewicht liegt die Stärke ihrer Werke, die den Betrachter zu hinterfragen vermögen und ihn dazu einladen, über die Komplexität des Menschseins zu reflektieren.
Avancinis Malerei strebt nicht nach Idealisierung, sondern nach Offenbarung. Die Schönheit, die aus ihren Gemälden hervorgeht, liegt nicht in Perfektion, sondern in scheinbar marginalen Details, in Rissen, die die authentischste Wahrheit ihrer Subjekte offenbaren, darin, zu zeigen, wie das Unsichtbare sichtbar gemacht wird und wie jedes Gesicht in eine zeitlose Geschichte verwandelt wird.
"PERLEN"
Öl auf Leinwand 100x80 cm
0,5 cm. dicker weißer Holzleistenrahmen (siehe letztes Bild)
Künstler:
Annalisa Avancini
-Preisträgerin des dritten Platzes beim BP Portrait Award in der National Portrait Gallery - London, 2009, mit weiteren Beteiligungen in 2010, 2011 und 2018.
-Gewinnerin des ARC Acquisition Award im Meam Museum in Barcelona für "Figurativas 2023"
Sie hat an zahlreichen Solo- und Gruppen-Ausstellungen teilgenommen, ihre Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Der Arbeitsprozess von Annalisa Avancini entfaltet sich in einem tiefgreifenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in dem die Erinnerung an klassische Traditionen mit einer zeitgenössischen Sensibilität verflochten ist. Die menschliche Figur steht im Zentrum ihrer Forschung, nicht als bloßes Subjekt, sondern als ein Untersuchungsterritorium der Identität, verstanden in ihrer fragilsten und wandelbarsten Dimension. Ihre Porträts werden so zu Spiegeln, in denen Verwundbarkeit, Stärke, Heiligkeit und Alltagsleben reflektiert werden.
Avancini wendet eine Maltechnik an, die in Bezug auf Kompositionsrigor und Detailgenauigkeit an den Klassizismus erinnert, jedoch kontinuierlich von einer modernen Spannung unterlaufen wird. Das Licht und die Nuancen, zart und kalibriert, scheinen eine suspende Zeit festhalten zu wollen, in der die Körper eine ästhetische Erinnerung an alte Archetypen heraufbeschwören und dennoch Geschichten erzählen, die zutiefst aktuell sind. Ihre Figuren gehören tatsächlich keiner bestimmten Epoche an; sie schweben in einem liminalen Raum, zwischen dem Ideal und dem Unvollkommenen, zwischen dem Ewigen und dem Vorläufigen.
Es gibt eine konstante Dialektik der Gegensätze in ihrem Werk: Die Zartheit der Töne kollidiert mit der Kraft des Blicks, die scheinbar statische Natur der Posen steht im Kontrast zur emotionalen Intensität, die sich aus der malerischen Oberfläche ergibt. In diesem instabilen Gleichgewicht liegt die Stärke ihrer Werke, die den Betrachter zu hinterfragen vermögen und ihn dazu einladen, über die Komplexität des Menschseins zu reflektieren.
Avancinis Malerei strebt nicht nach Idealisierung, sondern nach Offenbarung. Die Schönheit, die aus ihren Gemälden hervorgeht, liegt nicht in Perfektion, sondern in scheinbar marginalen Details, in Rissen, die die authentischste Wahrheit ihrer Subjekte offenbaren, darin, zu zeigen, wie das Unsichtbare sichtbar gemacht wird und wie jedes Gesicht in eine zeitlose Geschichte verwandelt wird.

