Seltene Statue der Weissagung oder des Schutzes - Dan - Elfenbeinküste






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 136274 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Seltene Dan-Statue der Divination oder des Schutzes aus Côte d'Ivoire, Holzfigur mit Textilien, Raphia und Metallknöchelband, ca. 68 cm hoch auf einem Metallstandfuß, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Costa d'Ivoire
Dan
Holz / Stoffe / Raphia / Fußkette aus Metall
Höhe: 680 mm + Sockel 3 mm
Breite: 160 mm
Tiefe: 230 mm
Anthropomorphe Dan-Frau statue aus Côte d'Ivoire aus Holz mit einer Höhe von 68 cm auf einem Metallsockel.
Der Kopf dieser Skulptur übernimmt sehr präzise die Merkmale eines bekannten afrikanischen Maskentyps: der Kagle-Maske (oder „Affen“-Maske / heterogen) der Dan‑Ethnie (bzw. der Wé/Guéré‑Untergruppe), die im Westen von Côte d'Ivoire und in den Grenzregionen Libériens beheimatet ist.
Hier ist die detaillierte Analyse ihrer stilistischen Herkunft, ihrer zusammengesetzten Struktur und ihrer rituellen Funktionen
1. Stilistische Herkunft und Ästhetik Kubistisch
Diese 68 cm hohe Statue ist ein seltener zusammengesetzter Gegenstand, der den Körper einer weiblichen Figuration mit einem Kopf in zoomorphen und aggressiv kubistischen Zügen kombiniert:
Der Kopf im Stil „Kagle“ oder „Affe“: Der Kopf hebt sich radikal von den glatten, realistischen Standards klassischer Dan‑Frauenstatuen ab. Er ist in Form einer groben Kugel geschnitzt, die nach vorne durch einen langen Schnabel oder eine spitze Nase hervorsteht, der an einen Vogel oder einen Pavian erinnert. Die Augen werden durch zwei kräftige zylindrische oder konische Vorwölbungen dargestellt, deren Spitzen Reste ritueller roter Pigmente tragen. Die Schädeldecke wird von einem kleinen Vogel oder einem geschnitzten Anhang gekrönt.
Die aggregierten Materialien und die Kopfbedeckung: Die Rück- und Seitenflächen des Kopfes sind mit einer komplexen Kopfbedeckung aus geflochtenen pflanzlichen Fasern, Baumrindenbändern und grobem indigene Stoff bedeckt, die alle durch eine patinierte, bräunliche Kruste (organische Substanzen, Erde, Öle) zusammengehalten werden. Diese Agglomerationstechnik ist typisch für Objekte mit stark magisch-religiöser Ladung aus den Regionen Wé/Guéré und Dan.
Der weibliche Körper: Der Torso zeigt eine schlanke Silhouette mit geschnitzten Brüsten, hervortretendem Bauchnabel und einem klassischen ringförmigen Hals. Die Arme rahmen den Körper hiëratisch. In der Taille trägt die Statue eine Trommel-/ Zeremonien-Gürtel aus pflanzlichen Fasern und getrockneten Baumrindenbändern, als Echo der Kopfbedeckung.
Patina und Verankerung: Das Holz weist eine dunkle Gebrauchspatina auf, die durch Zeit und Rituale geätzt wurde. Ursprüngliche Schnüre oder Bänder sind um Hals und Knöchel der Statue gebunden; sie ruht auf massiv verankerten Füßen in einer integrierten Basis. Rückseite der Skulptur zeigt eine natürliche Austrocknungsspalte im Stamm, die auf ihr Alter hinweist.
2. Funktionale Verwendung und rituelle Bedeutung
Im komplexen Dan-Wé‑Kulturraum verleiht die Verbindung eines weiblichen Körpers mit einem Maskenkopf der Stärke (Kagle) dem Objekt einen ganz besonderen spirituellen Status. Es ist kein dekoratives Objekt, sondern ein kraftvoller magischer Träger:
A. Altarstatue der Geheimgesellschaft (Le Poro oder Gleichwertiges)
Reale Kagle-Masken gelten als Masken, die „Unruhe verursachen“, aggressiv und provokativ sind und Geister des wilden Buschlandes verkörpern, die nicht domestiziert sind.
Die Übertragung der Merkmale dieses Masks auf den Körper einer weiblichen Statue schafft eine Schutzentität für einen geheimen Altar. Die Präsenz weiblicher Attribute (bezogen auf Fruchtbarkeit und die Fortsetzung der Linie) dient dazu, die rohe, wilde und manchmal zerstörerische Energie des Buschgeist zu mildern, zu stabilisieren und zu kanalisieren.
B. Gegenstand hoher Orakel- oder sozialer Schutz
Bei Sichtung durch Nicht-Eingeweihte verborgen gehaltene Statue diente als Brücke zur unsichtbaren Welt. Der Wahrsager oder der Kultführer aktivierte sie durch Trankopfer und Öle aus organischen Stoffen (woraus die harte Kruste der Spitze herrührt), um Prophezeiungen zu erhalten, schwere Krankheiten verursacht durch zornige Geister zu heilen oder das Dorf vor Hexerei zu schützen.
Die um ihren Gliedmaßen geknüpften Bänder symbolisieren die Gefangenheit und Zähmung der spirituellen Kraft in der holznern Rezeption, damit sie zum Wohl der Gemeinschaft arbeitet.
Zusammenfassung
Dieses 68 cm hohe Werk ist ein faszinierendes Beispiel für die Kraftstatue des Westens der Côte d'Ivoire. Indem es die kubistische Strenge einer Kagle-Maskenhaube mit den Merkmalen der traditionellen weiblichen Statuerei und groben Textilien verschmilzt, verkörpert es eindrucksvoll die Dualität zwischen der wilden Natur und der rituellen Kontrolle, die für das soziale Gleichgewicht der Gemeinschaft unerlässlich ist.
Der Verkäufer stellt sich vor
Costa d'Ivoire
Dan
Holz / Stoffe / Raphia / Fußkette aus Metall
Höhe: 680 mm + Sockel 3 mm
Breite: 160 mm
Tiefe: 230 mm
Anthropomorphe Dan-Frau statue aus Côte d'Ivoire aus Holz mit einer Höhe von 68 cm auf einem Metallsockel.
Der Kopf dieser Skulptur übernimmt sehr präzise die Merkmale eines bekannten afrikanischen Maskentyps: der Kagle-Maske (oder „Affen“-Maske / heterogen) der Dan‑Ethnie (bzw. der Wé/Guéré‑Untergruppe), die im Westen von Côte d'Ivoire und in den Grenzregionen Libériens beheimatet ist.
Hier ist die detaillierte Analyse ihrer stilistischen Herkunft, ihrer zusammengesetzten Struktur und ihrer rituellen Funktionen
1. Stilistische Herkunft und Ästhetik Kubistisch
Diese 68 cm hohe Statue ist ein seltener zusammengesetzter Gegenstand, der den Körper einer weiblichen Figuration mit einem Kopf in zoomorphen und aggressiv kubistischen Zügen kombiniert:
Der Kopf im Stil „Kagle“ oder „Affe“: Der Kopf hebt sich radikal von den glatten, realistischen Standards klassischer Dan‑Frauenstatuen ab. Er ist in Form einer groben Kugel geschnitzt, die nach vorne durch einen langen Schnabel oder eine spitze Nase hervorsteht, der an einen Vogel oder einen Pavian erinnert. Die Augen werden durch zwei kräftige zylindrische oder konische Vorwölbungen dargestellt, deren Spitzen Reste ritueller roter Pigmente tragen. Die Schädeldecke wird von einem kleinen Vogel oder einem geschnitzten Anhang gekrönt.
Die aggregierten Materialien und die Kopfbedeckung: Die Rück- und Seitenflächen des Kopfes sind mit einer komplexen Kopfbedeckung aus geflochtenen pflanzlichen Fasern, Baumrindenbändern und grobem indigene Stoff bedeckt, die alle durch eine patinierte, bräunliche Kruste (organische Substanzen, Erde, Öle) zusammengehalten werden. Diese Agglomerationstechnik ist typisch für Objekte mit stark magisch-religiöser Ladung aus den Regionen Wé/Guéré und Dan.
Der weibliche Körper: Der Torso zeigt eine schlanke Silhouette mit geschnitzten Brüsten, hervortretendem Bauchnabel und einem klassischen ringförmigen Hals. Die Arme rahmen den Körper hiëratisch. In der Taille trägt die Statue eine Trommel-/ Zeremonien-Gürtel aus pflanzlichen Fasern und getrockneten Baumrindenbändern, als Echo der Kopfbedeckung.
Patina und Verankerung: Das Holz weist eine dunkle Gebrauchspatina auf, die durch Zeit und Rituale geätzt wurde. Ursprüngliche Schnüre oder Bänder sind um Hals und Knöchel der Statue gebunden; sie ruht auf massiv verankerten Füßen in einer integrierten Basis. Rückseite der Skulptur zeigt eine natürliche Austrocknungsspalte im Stamm, die auf ihr Alter hinweist.
2. Funktionale Verwendung und rituelle Bedeutung
Im komplexen Dan-Wé‑Kulturraum verleiht die Verbindung eines weiblichen Körpers mit einem Maskenkopf der Stärke (Kagle) dem Objekt einen ganz besonderen spirituellen Status. Es ist kein dekoratives Objekt, sondern ein kraftvoller magischer Träger:
A. Altarstatue der Geheimgesellschaft (Le Poro oder Gleichwertiges)
Reale Kagle-Masken gelten als Masken, die „Unruhe verursachen“, aggressiv und provokativ sind und Geister des wilden Buschlandes verkörpern, die nicht domestiziert sind.
Die Übertragung der Merkmale dieses Masks auf den Körper einer weiblichen Statue schafft eine Schutzentität für einen geheimen Altar. Die Präsenz weiblicher Attribute (bezogen auf Fruchtbarkeit und die Fortsetzung der Linie) dient dazu, die rohe, wilde und manchmal zerstörerische Energie des Buschgeist zu mildern, zu stabilisieren und zu kanalisieren.
B. Gegenstand hoher Orakel- oder sozialer Schutz
Bei Sichtung durch Nicht-Eingeweihte verborgen gehaltene Statue diente als Brücke zur unsichtbaren Welt. Der Wahrsager oder der Kultführer aktivierte sie durch Trankopfer und Öle aus organischen Stoffen (woraus die harte Kruste der Spitze herrührt), um Prophezeiungen zu erhalten, schwere Krankheiten verursacht durch zornige Geister zu heilen oder das Dorf vor Hexerei zu schützen.
Die um ihren Gliedmaßen geknüpften Bänder symbolisieren die Gefangenheit und Zähmung der spirituellen Kraft in der holznern Rezeption, damit sie zum Wohl der Gemeinschaft arbeitet.
Zusammenfassung
Dieses 68 cm hohe Werk ist ein faszinierendes Beispiel für die Kraftstatue des Westens der Côte d'Ivoire. Indem es die kubistische Strenge einer Kagle-Maskenhaube mit den Merkmalen der traditionellen weiblichen Statuerei und groben Textilien verschmilzt, verkörpert es eindrucksvoll die Dualität zwischen der wilden Natur und der rituellen Kontrolle, die für das soziale Gleichgewicht der Gemeinschaft unerlässlich ist.
