Lucano - Lucan's Pharsalia - 1722

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Ilaria Colombo
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Von Ilaria Colombo ausgewählt

Spezialistin für alte Bücher, spezialisiert auf theologische Streitigkeiten seit 1999.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

BESCHREIBUNG: Hier präsentiere ich ein wunderschönes Exemplar auf Englisch von „LA FARSALIA“, dem mythischen Epos in zehn Gesängen über den Bürgerkrieg zwischen Julius Cäsar und Gnaeus Pompeius Magnus, verfasst ca. im Jahr 62 unserer Zeit vom spanisch-römischen Dichter Marcus Annaeus Lucanus (39–65 n. Chr.), geboren in Córdoba und Neffe des großen Philosophen SENECA.

Das Gedicht hat drei grundlegende Protagonisten: Pompeius und Cato, die „Guten“, und Cäsar, der „Böse“. Lucanus war offensichtlich republikanisch und nicht imperial.

Der Gesang VI von „La Farsalia“ ist bekannt als das vollständigste existent Dokument über NECROMANZ in der Antike und enthält zudem offensichtlich Elemente des modernen fantastischen Horrors. So empfängt zum Beispiel Erichton, die legendäre HEXE VON THESSALY, bekannt für ihr schreckliches Aussehen und ihre unheiligen Manieren, den Sohn von Pompeius dem Großen, Sextus Pompeius, der sie aufsucht, in der Hoffnung, dass sie ihm das Schicksal der bevorstehenden Schlacht von Pharsalus enthüllen kann. In einer furchterregenden Szene findet die Hexe eine Leiche und belebt sie, indem sie lebendiges warmes Blut injiziert, die Verwesung ihrer Knochen reinigt und den Mondviren zuführt. Damit die Leiche, die zögert, es zu tun, sich entschließt, wieder ins Leben zurückzukehren, peitscht die Hexe sie energisch mit einer lebenden Schlange. Aus dem Tod auferstanden beschreibt die Leiche einen Bürgerkrieg, der die Unterwelt verwüstet, und bietet eine Prophezeiung über das Schicksal von Pompeius und seinen Verwandten.

Das Buch ist mit einem prächtigen Frontispiz versehen, eingraviert, mit einem AUFKLAPPBAREN KARTENMITTELDELROMAN des Römischen Reiches, wunderschönen kapitälchen Schreibbuchstaben in Holz graviert, gravierten Kupferstichen, gravierten Bändern und Cul-de-Lampes.

Das frontispizio gravé ist eine klassische allegorische Darstellung von Chaos, Zwietracht oder dem Bürgerkrieg, der ein Königreich oder einen Staat verwüstet – ein ikonografisches Motiv, das in Frontispizen und Illustrationen der historischen und politischen Literatur des 17. Jahrhunderts sehr gebräuchlich ist. Wenn man die Komponenten und Attribute der Komposition im Detail analysiert, lässt sich ihre Bedeutung wie folgt dekonstruieren:

+ Die Zentralfigur (Der Staat / Das Königreich): Die gekrönte Frau, die gefallen und entrechtet erscheint, repräsentiert die Personifikation einer Nation, eines Königreichs oder der eigenen Souveränität. Ihre Haltung von Schrecken und Verlassenheit spiegelt das Leiden des politischen Körpers vor der drohenden Zerstörung wider.

+ Die Schlange am Arm: Um ihren rechten Unterarm windet sich eine Schlange, ein unmissverständliches Symbol für Verrat, Neid oder die Gifte der Verschwörung von innen, die den Staat von innen heraus zerfrisst.

+ Die Furie links: Die von hinten zeigende Gestalt mit Schlangenhaar, die brennende Fackeln schwingt, ist eine Furie (oder Erinye), die personifizierte Rache, Wahnsinn, Hass und blinde Zerstörung, die das Feuer des Konflikts schürt.

+ Mars in den Wolken (Oben rechts): Oben rechts, aus dunklen Wolken auftauchend, sieht man einen kriegerischen Gott mit Helm und Rüstung (traditionell Mars, Gott des Krieges), der das Geschehen beobachtet oder das gewaltige Unheil dirigiert.

+ Die gefallenen Waffen und die Toten (Unten): Auf dem Boden liegen die Gefallenen des Kampfes neben verstreutem Kriegsgerät: eine Wurf- oder Kriegseule/Schlachtbeil, gebrochene Speere und scheinbar Reste von Fasces bzw. Machtinsignien, die zerfallen. Dies symbolisiert den Bruch von Recht, Ordnung und Gerechtigkeit unter dem Gewicht der Waffen.

Zusammengefasst fungiert der Stich als visuelle Warnung vor den Grausamkeiten des Krieges und der politischen Instabilität und zeigt, wie menschliche, gewalttätige Leidenschaften (die Furien und der Verrat) den Frieden eines wohlhabenden Reiches zerstören.

SPRACHE: Englisch (Übersetzung von Nicholas Rowe)

JAHR DER VERÖFFENTLICHUNG: London, 1722 (304 Jahre alt)

GRÖSSE UND SEITENZAHL: Abmessungen: 2 Bände à 17 x 10 cm. Seitenzahl: 287 S. + 310 S. VOLLES WERK

ZUSTAND: Wunderschöner Orig. Einband in Marmorpelleinleder, in gutem Erhaltungszustand, mit einigen Abdrücken (siehe Fotos). Rücken mit fünf Nerven dekoriert, mit goldenen, pflanzeninspirierte Motiven und rotem Maroquinjüberzug; enthält den Namen des Autors in goldenen Zeichen. Schnitte rot eingefärbt.

Das Buchinnere befindet sich in gutem Erhaltungszustand, wie die Fotos zeigen, und ist mit einem prächtigen Frontispiz, einem AUFKLAPPBAREN KARTENMITTELDELROMAN des Römischen Reiches, wunderschönen kapitälchen Holzbuchstaben, gravierten Kupferstichen, gravierten Bändern und Cul-de-Lampes illustriert. EIN GUTES EXEMPLAR

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BESCHREIBUNG: Hier präsentiere ich ein wunderschönes Exemplar auf Englisch von „LA FARSALIA“, dem mythischen Epos in zehn Gesängen über den Bürgerkrieg zwischen Julius Cäsar und Gnaeus Pompeius Magnus, verfasst ca. im Jahr 62 unserer Zeit vom spanisch-römischen Dichter Marcus Annaeus Lucanus (39–65 n. Chr.), geboren in Córdoba und Neffe des großen Philosophen SENECA.

Das Gedicht hat drei grundlegende Protagonisten: Pompeius und Cato, die „Guten“, und Cäsar, der „Böse“. Lucanus war offensichtlich republikanisch und nicht imperial.

Der Gesang VI von „La Farsalia“ ist bekannt als das vollständigste existent Dokument über NECROMANZ in der Antike und enthält zudem offensichtlich Elemente des modernen fantastischen Horrors. So empfängt zum Beispiel Erichton, die legendäre HEXE VON THESSALY, bekannt für ihr schreckliches Aussehen und ihre unheiligen Manieren, den Sohn von Pompeius dem Großen, Sextus Pompeius, der sie aufsucht, in der Hoffnung, dass sie ihm das Schicksal der bevorstehenden Schlacht von Pharsalus enthüllen kann. In einer furchterregenden Szene findet die Hexe eine Leiche und belebt sie, indem sie lebendiges warmes Blut injiziert, die Verwesung ihrer Knochen reinigt und den Mondviren zuführt. Damit die Leiche, die zögert, es zu tun, sich entschließt, wieder ins Leben zurückzukehren, peitscht die Hexe sie energisch mit einer lebenden Schlange. Aus dem Tod auferstanden beschreibt die Leiche einen Bürgerkrieg, der die Unterwelt verwüstet, und bietet eine Prophezeiung über das Schicksal von Pompeius und seinen Verwandten.

Das Buch ist mit einem prächtigen Frontispiz versehen, eingraviert, mit einem AUFKLAPPBAREN KARTENMITTELDELROMAN des Römischen Reiches, wunderschönen kapitälchen Schreibbuchstaben in Holz graviert, gravierten Kupferstichen, gravierten Bändern und Cul-de-Lampes.

Das frontispizio gravé ist eine klassische allegorische Darstellung von Chaos, Zwietracht oder dem Bürgerkrieg, der ein Königreich oder einen Staat verwüstet – ein ikonografisches Motiv, das in Frontispizen und Illustrationen der historischen und politischen Literatur des 17. Jahrhunderts sehr gebräuchlich ist. Wenn man die Komponenten und Attribute der Komposition im Detail analysiert, lässt sich ihre Bedeutung wie folgt dekonstruieren:

+ Die Zentralfigur (Der Staat / Das Königreich): Die gekrönte Frau, die gefallen und entrechtet erscheint, repräsentiert die Personifikation einer Nation, eines Königreichs oder der eigenen Souveränität. Ihre Haltung von Schrecken und Verlassenheit spiegelt das Leiden des politischen Körpers vor der drohenden Zerstörung wider.

+ Die Schlange am Arm: Um ihren rechten Unterarm windet sich eine Schlange, ein unmissverständliches Symbol für Verrat, Neid oder die Gifte der Verschwörung von innen, die den Staat von innen heraus zerfrisst.

+ Die Furie links: Die von hinten zeigende Gestalt mit Schlangenhaar, die brennende Fackeln schwingt, ist eine Furie (oder Erinye), die personifizierte Rache, Wahnsinn, Hass und blinde Zerstörung, die das Feuer des Konflikts schürt.

+ Mars in den Wolken (Oben rechts): Oben rechts, aus dunklen Wolken auftauchend, sieht man einen kriegerischen Gott mit Helm und Rüstung (traditionell Mars, Gott des Krieges), der das Geschehen beobachtet oder das gewaltige Unheil dirigiert.

+ Die gefallenen Waffen und die Toten (Unten): Auf dem Boden liegen die Gefallenen des Kampfes neben verstreutem Kriegsgerät: eine Wurf- oder Kriegseule/Schlachtbeil, gebrochene Speere und scheinbar Reste von Fasces bzw. Machtinsignien, die zerfallen. Dies symbolisiert den Bruch von Recht, Ordnung und Gerechtigkeit unter dem Gewicht der Waffen.

Zusammengefasst fungiert der Stich als visuelle Warnung vor den Grausamkeiten des Krieges und der politischen Instabilität und zeigt, wie menschliche, gewalttätige Leidenschaften (die Furien und der Verrat) den Frieden eines wohlhabenden Reiches zerstören.

SPRACHE: Englisch (Übersetzung von Nicholas Rowe)

JAHR DER VERÖFFENTLICHUNG: London, 1722 (304 Jahre alt)

GRÖSSE UND SEITENZAHL: Abmessungen: 2 Bände à 17 x 10 cm. Seitenzahl: 287 S. + 310 S. VOLLES WERK

ZUSTAND: Wunderschöner Orig. Einband in Marmorpelleinleder, in gutem Erhaltungszustand, mit einigen Abdrücken (siehe Fotos). Rücken mit fünf Nerven dekoriert, mit goldenen, pflanzeninspirierte Motiven und rotem Maroquinjüberzug; enthält den Namen des Autors in goldenen Zeichen. Schnitte rot eingefärbt.

Das Buchinnere befindet sich in gutem Erhaltungszustand, wie die Fotos zeigen, und ist mit einem prächtigen Frontispiz, einem AUFKLAPPBAREN KARTENMITTELDELROMAN des Römischen Reiches, wunderschönen kapitälchen Holzbuchstaben, gravierten Kupferstichen, gravierten Bändern und Cul-de-Lampes illustriert. EIN GUTES EXEMPLAR

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Details

Anzahl der Bücher
2
Thema
Literatur, Poesie
Buchtitel
Lucan's Pharsalia
Autor/ Illustrator
Lucano
Zustand
ausgezeichnet
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1722
Höhe
17 cm
Auflage
Erstauflage
Breite
10 cm
Sprache
Englisch
Originalsprache
Nein
Verlag
J. Tonson
Bindung
Leder
Anzahl der Seiten
597
Verkauft von
SpanienVerifiziert
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