Alter Geist aus Ton — Eingravierte runde Platte von Koinuma Michio - Steinzeug - 肥沼美智雄 Koinuma Michio(1936-2020) - Japan - 1900–2000





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Artikelbeschreibung
肥沼美智雄 Koinuma Michio(1936-2020)
Dieser eindrucksvolle runde Keramikteller (Maruzara) wurde von Koinuma Michio geschaffen, einer der markantesten und kompromisslosesten Stimmen der japanischen Studiokeramik nach dem Krieg. Hergestellt in seinem Brennofen "Ichiboku-gama" in Mashiko, Präfektur Tochigi, zeigt der Teller eine kräftige incisierte Reliefverzierung (kokubun) — tief geschnittene abstrakte Muster, die das Markenzeichen von Koinumas einzigartiger Ästhetik sind. Die Oberfläche wird bei außergewöhnlich hohen Temperaturen gebrannt, was einen dichten, harten Körper mit einer düsteren, metallischen Qualität ergibt, die an antike Bronzenartefakte und Haniwa-Tonfiguren erinnert.
Die skulpturalen eingeritzten Linien offenbaren Koinumas lebenslange Faszination für das prähistorische Erbe Japans, eine Leidenschaft, die in seiner Kindheit entfachte, als er seinem Lehrer bei Ausgrabungen half. Weit entfernt von konventioneller Studiokeramik fordert dieses Stück die Grenze zwischen funktionsfähigem Geschirr und skulpturalem Objekt — zugleich uralt im Geist und auffallend modern in der Form.
Begleitet von der originalen Holzkiste (tomobako), vom Künstler signiert, zur Echtheit bestätigend.
Größe
Höhe: 5 cm
Breite: 29 cm
Tiefe: 29 cm
Gewicht
2.660 g
Zustand
Das Stück zeigt altersbedingte Gebrauchsspuren, darunter leichte Kratzer und leichte Verschmutzungen, die dem Langzeitlagerungskontext entsprechen; keine Risse oder Absplitterungen sind bestätigt, aber Käufer werden gebeten, alle Fotos für vollständige Details zu Rate zu ziehen.
Künstlerprofil
肥沼美智雄 Koinuma Michio (1936–2020) wurde in Ome, Tokio, geboren. Als Kind wurde er stark von archäologischen Feldarbeiten neben seinem Lehrer beeinflusst, was eine lebenslange Obsession für antike japanische Keramik und Artefakte auslöste. Nach Studien an der Osaka University (Wirtschaft) und der Waseda University (Politikwissenschaft) verließ er die Akademie, um Keramik eigenständig zu betreiben. 1970 gründete er seinen Brennofen "Ichiboku-gama" in Mashiko, Präfektur Tochigi — dem renommierten Zentrum der japanischen Volkskeramik. Er gewann den Grand Prize der Kita-Kanto Kunstmesse (1974), hatte Einzelausstellungen in der Kuroda Toen Gallery in Ginza und im Seibu Department Store Ikebukuro und erhielt 1991 den Tochigi Prefecture Maronie Cultural Award. Koinimas Werk ruft alte chinesische Bronzen, Haniwa-Tonfiguren und prähistorische Tongefäße herauf, bleibt aber vollständig eigenständig — kantig, streng und zutiefst poetisch. Er gilt als eine der markantesten und kompromisslosesten Gestalten der japanischen Studiokeramik des 20. Jahrhunderts.
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Artikelbeschreibung
肥沼美智雄 Koinuma Michio(1936-2020)
Dieser eindrucksvolle runde Keramikteller (Maruzara) wurde von Koinuma Michio geschaffen, einer der markantesten und kompromisslosesten Stimmen der japanischen Studiokeramik nach dem Krieg. Hergestellt in seinem Brennofen "Ichiboku-gama" in Mashiko, Präfektur Tochigi, zeigt der Teller eine kräftige incisierte Reliefverzierung (kokubun) — tief geschnittene abstrakte Muster, die das Markenzeichen von Koinumas einzigartiger Ästhetik sind. Die Oberfläche wird bei außergewöhnlich hohen Temperaturen gebrannt, was einen dichten, harten Körper mit einer düsteren, metallischen Qualität ergibt, die an antike Bronzenartefakte und Haniwa-Tonfiguren erinnert.
Die skulpturalen eingeritzten Linien offenbaren Koinumas lebenslange Faszination für das prähistorische Erbe Japans, eine Leidenschaft, die in seiner Kindheit entfachte, als er seinem Lehrer bei Ausgrabungen half. Weit entfernt von konventioneller Studiokeramik fordert dieses Stück die Grenze zwischen funktionsfähigem Geschirr und skulpturalem Objekt — zugleich uralt im Geist und auffallend modern in der Form.
Begleitet von der originalen Holzkiste (tomobako), vom Künstler signiert, zur Echtheit bestätigend.
Größe
Höhe: 5 cm
Breite: 29 cm
Tiefe: 29 cm
Gewicht
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Zustand
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肥沼美智雄 Koinuma Michio (1936–2020) wurde in Ome, Tokio, geboren. Als Kind wurde er stark von archäologischen Feldarbeiten neben seinem Lehrer beeinflusst, was eine lebenslange Obsession für antike japanische Keramik und Artefakte auslöste. Nach Studien an der Osaka University (Wirtschaft) und der Waseda University (Politikwissenschaft) verließ er die Akademie, um Keramik eigenständig zu betreiben. 1970 gründete er seinen Brennofen "Ichiboku-gama" in Mashiko, Präfektur Tochigi — dem renommierten Zentrum der japanischen Volkskeramik. Er gewann den Grand Prize der Kita-Kanto Kunstmesse (1974), hatte Einzelausstellungen in der Kuroda Toen Gallery in Ginza und im Seibu Department Store Ikebukuro und erhielt 1991 den Tochigi Prefecture Maronie Cultural Award. Koinimas Werk ruft alte chinesische Bronzen, Haniwa-Tonfiguren und prähistorische Tongefäße herauf, bleibt aber vollständig eigenständig — kantig, streng und zutiefst poetisch. Er gilt als eine der markantesten und kompromisslosesten Gestalten der japanischen Studiokeramik des 20. Jahrhunderts.
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