Eine Maske aus Holz. - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
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Ein hölzernes Maske des Guro-Volkes aus der Bouaflé-Region in Zentral-Kongo Côte d’Ivoire, betitelt 'A wooden mask', 41 cm hoch, 1,37 kg schwer, mit Unterlage verkauft, in fairer Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Guro-Festival-Maske, Bouaflé-Region, Zentral-Ivorische Küste. Die Maske zeichnet sich durch eine lebendige, polychrome Oberfläche aus, in der Farbe genutzt wird, um die Gesichtstruktur zu artikulieren und die visuelle Wirkung im Auftritt zu verstärken. Das Gesicht ist rot bemalt und bildet eine starke chromatische Basis, vor der die übrigen Elemente deutlich definiert werden. Lippen, Wimpern, Augenbrauen und Haare sind schwarz bemalt, wodurch ein dichtes grafisches Gerüst entsteht, das das Gesicht strukturiert und den Ausdruck betont. Die Zähne sind weiß wiedergegeben, was einen scharfen Kontrast zum dunklen Mundbereich erzeugt, während nach vorne gerichtete Hörner – ebenfalls weiß bemalt – vom Kopf ausgehen und die frontale Dynamik der Maske verstärken. Incl stand.
Die Gesamtkonzeption beruht auf Kontrast und richtungsweisender Betonung. Die nach vorne gerichtete Orientierung der Hörner setzt Energie nach außen frei, während die sorgfältig modellierten Gesichtszüge ein kontrolliertes, symmetrisches Ordnungsgefüge bewahren. Die Verbindung aus rotem Grund, schwarzen Details und weißen Hervorhebungen spiegelt ein gut etabliertes ästhetisches System in den Guro-Maskentraditionen wider, in dem Farbkodierung eine zentrale Rolle bei der Definition von Identität, Emotion und symbolischer Kraft spielt.
In Auftrittskontexten werden solche Masken typischerweise in Festivalsettings verwendet, in denen Maskenträger soziale, spirituelle oder historische Figuren verkörpern. Die stilisierte Gesichtszene im Kontrast zur aggressiven Vorwärtsdringung der Hörnern erzeugt eine Dualität zwischen Gelassenheit und Macht. Diese Spannung ist charakteristisch für die sculpturale Sprache der Guro, in der Abstraktion und Ausdruckskraft sorgfältig innerhalb einer einzigen Form ausbalanciert werden.
Die Bouaflé-Region liegt in einem Schlüsselsektor der Guro-Kunstproduktion, bekannt für Masken, die kühne Polychromie, verlängerte oder betonte Merkmale und dynamische Kopfelemente integrieren. Die gegenwärtige Maske veranschaulicht diese regionalen Tendenzen durch ihren strukturierten Einsatz von Farbe, Symmetrie und gerichteten skulpturalen Elementen.
Literatur:
Susan Mullin Vogel, Art of the Senufo. New York: Center for African Art, 1986.
Philip Ravenhill (Hrsg.), Senufo: Art and Identity in West Africa. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 1993.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Senufo. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
Till Förster, Die Kunst der Senufo in der Elfenbeinküste. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1987.
Susan Mullin Vogel, “Guro Masking Traditions and Aesthetic Systems.” African Arts 20, no. 2 (1987).
Anita J. Glaze, “Performance and Sculpture in Central Côte d’Ivoire.” African Arts 22, no. 1 (1989).
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können in der Beschreibung aufgrund der Nutzung künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
MAZ13042
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Guro-Festival-Maske, Bouaflé-Region, Zentral-Ivorische Küste. Die Maske zeichnet sich durch eine lebendige, polychrome Oberfläche aus, in der Farbe genutzt wird, um die Gesichtstruktur zu artikulieren und die visuelle Wirkung im Auftritt zu verstärken. Das Gesicht ist rot bemalt und bildet eine starke chromatische Basis, vor der die übrigen Elemente deutlich definiert werden. Lippen, Wimpern, Augenbrauen und Haare sind schwarz bemalt, wodurch ein dichtes grafisches Gerüst entsteht, das das Gesicht strukturiert und den Ausdruck betont. Die Zähne sind weiß wiedergegeben, was einen scharfen Kontrast zum dunklen Mundbereich erzeugt, während nach vorne gerichtete Hörner – ebenfalls weiß bemalt – vom Kopf ausgehen und die frontale Dynamik der Maske verstärken. Incl stand.
Die Gesamtkonzeption beruht auf Kontrast und richtungsweisender Betonung. Die nach vorne gerichtete Orientierung der Hörner setzt Energie nach außen frei, während die sorgfältig modellierten Gesichtszüge ein kontrolliertes, symmetrisches Ordnungsgefüge bewahren. Die Verbindung aus rotem Grund, schwarzen Details und weißen Hervorhebungen spiegelt ein gut etabliertes ästhetisches System in den Guro-Maskentraditionen wider, in dem Farbkodierung eine zentrale Rolle bei der Definition von Identität, Emotion und symbolischer Kraft spielt.
In Auftrittskontexten werden solche Masken typischerweise in Festivalsettings verwendet, in denen Maskenträger soziale, spirituelle oder historische Figuren verkörpern. Die stilisierte Gesichtszene im Kontrast zur aggressiven Vorwärtsdringung der Hörnern erzeugt eine Dualität zwischen Gelassenheit und Macht. Diese Spannung ist charakteristisch für die sculpturale Sprache der Guro, in der Abstraktion und Ausdruckskraft sorgfältig innerhalb einer einzigen Form ausbalanciert werden.
Die Bouaflé-Region liegt in einem Schlüsselsektor der Guro-Kunstproduktion, bekannt für Masken, die kühne Polychromie, verlängerte oder betonte Merkmale und dynamische Kopfelemente integrieren. Die gegenwärtige Maske veranschaulicht diese regionalen Tendenzen durch ihren strukturierten Einsatz von Farbe, Symmetrie und gerichteten skulpturalen Elementen.
Literatur:
Susan Mullin Vogel, Art of the Senufo. New York: Center for African Art, 1986.
Philip Ravenhill (Hrsg.), Senufo: Art and Identity in West Africa. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 1993.
Ezio Bassani und William Fagg, Africa: The Art of a Continent. München: Prestel, 1995.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stephan, L’Art Africain. Paris: Citadelles & Mazenod, 1988.
Eberhard Fischer und Hans Himmelheber, Die Kunst der Senufo. Zürich: Museum Rietberg, 1984.
Till Förster, Die Kunst der Senufo in der Elfenbeinküste. Köln: Rüdiger Köppe Verlag, 1987.
Susan Mullin Vogel, “Guro Masking Traditions and Aesthetic Systems.” African Arts 20, no. 2 (1987).
Anita J. Glaze, “Performance and Sculpture in Central Côte d’Ivoire.” African Arts 22, no. 1 (1989).
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können in der Beschreibung aufgrund der Nutzung künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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