Eine Skulptur aus Holz - Bateba - Lobi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 136208 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Bateba-Figur aus der Batié-Region der Lobi-Kultur gehört zu den bedeutendsten skulpturalen Ausdrucksformen der Lobi-Kultur. Bateba-Figuren werden als materielle Manifestationen geistiger Kräfte verstanden und stehen in engem Zusammenhang mit den religiösen Überzeugungen der Thil, jener unsichtbaren Wesen, die Schutz, Fruchtbarkeit und das Wohl der Gemeinschaft beeinflussen. Sie wurden in domestischen und rituellen Kontexten aufgestellt und dienten als Vermittler zwischen Menschen und der spirituellen Welt. Incl stand.
Die Skulptur zeigt eine stehende Frauengestalt mit eindringlicher Präsenz. Der erhobene linke Arm mit der Handfläche nach vorne deutet auf eine Geste des Abwehrens, des Schutzes oder der Anrufung hin, während die rechte Hand über den Genitalien ruht und möglicherweise auf Fruchtbarkeit, Vitalität und körperliche Integrität anspielt. Die leicht nach rechts geneigte Haltung verleiht der Figur eine subtile Dynamik. Unter einer charakteristischen, nach oben weisenden Kopfbedeckung treten die markant modellierten Augenbrauen und die dreidimensional betonten Augen hervor. Der leicht offene Mund verstärkt den Eindruck einer lebendigen Gegenwart. Die kleinen Brüste und der deutlich hervortretende Bauch betonen weibliche Identität und schöpferische Kraft.
Zahlreiche Trocknungsrisse und alte Bruchspuren dokumentieren die lange Geschichte des Objekts und deuten auf seine frühere kultische Nutzung hin. In seiner formalen Reduktion und seiner expressiven Haltung verkörpert die Figur die spirituelle und ästhetische Tradition der Lobi.
Literatur (Auswahl)
Piet Meyer, Artefacts and Societies of the Lobi, Zürich 1981.
Jean-Paul Colleyn, Arts of the Lobi, München 2007.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Frederik Lamp (Hg.), See the Music, Hear the Dance: Rethinking African Art at the Baltimore Museum of Art, München 2004.
MAZ10783
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Bateba-Figur aus der Batié-Region der Lobi-Kultur gehört zu den bedeutendsten skulpturalen Ausdrucksformen der Lobi-Kultur. Bateba-Figuren werden als materielle Manifestationen geistiger Kräfte verstanden und stehen in engem Zusammenhang mit den religiösen Überzeugungen der Thil, jener unsichtbaren Wesen, die Schutz, Fruchtbarkeit und das Wohl der Gemeinschaft beeinflussen. Sie wurden in domestischen und rituellen Kontexten aufgestellt und dienten als Vermittler zwischen Menschen und der spirituellen Welt. Incl stand.
Die Skulptur zeigt eine stehende Frauengestalt mit eindringlicher Präsenz. Der erhobene linke Arm mit der Handfläche nach vorne deutet auf eine Geste des Abwehrens, des Schutzes oder der Anrufung hin, während die rechte Hand über den Genitalien ruht und möglicherweise auf Fruchtbarkeit, Vitalität und körperliche Integrität anspielt. Die leicht nach rechts geneigte Haltung verleiht der Figur eine subtile Dynamik. Unter einer charakteristischen, nach oben weisenden Kopfbedeckung treten die markant modellierten Augenbrauen und die dreidimensional betonten Augen hervor. Der leicht offene Mund verstärkt den Eindruck einer lebendigen Gegenwart. Die kleinen Brüste und der deutlich hervortretende Bauch betonen weibliche Identität und schöpferische Kraft.
Zahlreiche Trocknungsrisse und alte Bruchspuren dokumentieren die lange Geschichte des Objekts und deuten auf seine frühere kultische Nutzung hin. In seiner formalen Reduktion und seiner expressiven Haltung verkörpert die Figur die spirituelle und ästhetische Tradition der Lobi.
Literatur (Auswahl)
Piet Meyer, Artefacts and Societies of the Lobi, Zürich 1981.
Jean-Paul Colleyn, Arts of the Lobi, München 2007.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Frederik Lamp (Hg.), See the Music, Hear the Dance: Rethinking African Art at the Baltimore Museum of Art, München 2004.
MAZ10783
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
