Eine Maske aus Holz. - Kulango - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein Holzmaska aus der Kulango-Bevölkerung der Elfenbeinküste, Agnibilékrou-Region, in befriedigendem Zustand, 61 cm hoch, 2,45 kg, mit Stand geliefert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Koulango-Maske aus der Region Agnibilékrou gehört zum kulturellen Kontext der Koulango-Gesellschaften in der Übergangszone Wald-Savanne im Nordosten von Côte d’Ivoire.
Die Koulango, deren historische Verbindungen bis in die vorkolonialen Akan-Staaten und die Königreiche des heutigen Ghana zurückreichen, entwickelten eine Maskenkunst, in der soziale Repräsentation, spirituelle Autorität und ästhetische Verfeinerung untrennbar verbunden sind. Auch Stand.
Die Maske zeichnet sich durch einen außergewöhnlich ruhigen und kontemplativen Ausdruck aus. Die ausgewogenen Züge vermitteln Würde und inneren Frieden, während die ornamentalen Gravuren und erhabenen Bereiche auf Stirn, Wangen und Kinn die Fläche rhythmisch strukturieren. Solche Markierungen erinnern an Formen der Brandmalerei, die in vielen westafrikanischen Gesellschaften als Zeichen von Identität, Schönheit und sozialer Zugehörigkeit verstanden wurden.
Die aufwendig gestaltete Turmfrisur, die in einer fein gearbeiteten Spirale gipfelt, verdient besondere Beachtung. Die spiralförmigen Verzierung entlang der Seiten, zusammen mit den eingefügten Eisenstäben, erstrecken die Kontur der Maske in den umgebenden Raum und verleihen ihr eine fast architektonische Qualität. Die am oberen Ende gewickelte Raffia-Schnur und die textilen Elemente an den Seitenschmuckverzierungen deuten auf die Verbindung verschiedener Materialien innerhalb der rituellen Darbietung hin.
Abrasionsspuren und die stark entwickelte Patina zeugen von langanhaltender Nutzung im zeremoniellen Kontext. Die Maske verkörpert damit eindrucksvoll die Verbindung von physischer Idealisierung, sozialem Prestige und spiritueller Gegenwart, wie sie charakteristisch für die Koulango-Kunst ist.
Die am oberen Teil gewickelte Raffia-Schnur und die textilen Elemente an den seitlichen Anhängern deuten auf die Verbindung verschiedener Materialien innerhalb der rituellen Darbietung hin.
Die Maske zeichnet sich durch ihre langjährige Nutzung in einem zeremoniellen Kontext aus.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, and Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington, D.C. 1989.
MAZ13122
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Koulango-Maske aus der Region Agnibilékrou gehört zum kulturellen Kontext der Koulango-Gesellschaften in der Übergangszone Wald-Savanne im Nordosten von Côte d’Ivoire.
Die Koulango, deren historische Verbindungen bis in die vorkolonialen Akan-Staaten und die Königreiche des heutigen Ghana zurückreichen, entwickelten eine Maskenkunst, in der soziale Repräsentation, spirituelle Autorität und ästhetische Verfeinerung untrennbar verbunden sind. Auch Stand.
Die Maske zeichnet sich durch einen außergewöhnlich ruhigen und kontemplativen Ausdruck aus. Die ausgewogenen Züge vermitteln Würde und inneren Frieden, während die ornamentalen Gravuren und erhabenen Bereiche auf Stirn, Wangen und Kinn die Fläche rhythmisch strukturieren. Solche Markierungen erinnern an Formen der Brandmalerei, die in vielen westafrikanischen Gesellschaften als Zeichen von Identität, Schönheit und sozialer Zugehörigkeit verstanden wurden.
Die aufwendig gestaltete Turmfrisur, die in einer fein gearbeiteten Spirale gipfelt, verdient besondere Beachtung. Die spiralförmigen Verzierung entlang der Seiten, zusammen mit den eingefügten Eisenstäben, erstrecken die Kontur der Maske in den umgebenden Raum und verleihen ihr eine fast architektonische Qualität. Die am oberen Ende gewickelte Raffia-Schnur und die textilen Elemente an den Seitenschmuckverzierungen deuten auf die Verbindung verschiedener Materialien innerhalb der rituellen Darbietung hin.
Abrasionsspuren und die stark entwickelte Patina zeugen von langanhaltender Nutzung im zeremoniellen Kontext. Die Maske verkörpert damit eindrucksvoll die Verbindung von physischer Idealisierung, sozialem Prestige und spiritueller Gegenwart, wie sie charakteristisch für die Koulango-Kunst ist.
Die am oberen Teil gewickelte Raffia-Schnur und die textilen Elemente an den seitlichen Anhängern deuten auf die Verbindung verschiedener Materialien innerhalb der rituellen Darbietung hin.
Die Maske zeichnet sich durch ihre langjährige Nutzung in einem zeremoniellen Kontext aus.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, and Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington, D.C. 1989.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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