Eine Skulptur aus Holz - Agni - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Figur, aus dem Agni-Kulturkreis stammend und in der Region Aboisso gesammelt, ist als Darstellung eines Mädchens zu verstehen, das sich im Übergang zur sozialen und biologischen Reife befindet.
Innerhalb der Akan-Gesellschaften im Südosten der Elfenbeinküste spielten Vorstellungen von weiblicher Schönheit, Fruchtbarkeit und sozialer Integration eine zentrale Rolle.
Solche Figuren stehen eng in Verbindung mit Konzepten von Bildung, Initiation und Repräsentation, in denen der weibliche Körper als Träger kultureller Ideale erscheint.
Die Skulptur zeigt eine junge Frau in aufrechter Haltung, die Hände greifen die Enden zweier geflochtener Zöpfe. Die hohe Stirn – ein klassisches Schönheitsideal vieler Akan-Gruppen – verleiht dem Gesicht Würde und Ausgewogenheit. Geschlossene Augen und die rötlich getönten, leicht zugekniffenen Lippen erzeugen einen Ausdruck stiller Introspektion. Der Hals, durch vier horizontale Ringe gegliedert, wird durch rote Perlenketten betont, die sich hinten in einer Muschelschale vereinen. Weitere Perlenverzierungen an Hüften, Handgelenken und Knöcheln unterstreichen den zeremoniellen Charakter der Darstellung.
Die modellierten Brüste und der kraftvoll gestaltete Bauch weisen weniger auf Individualität hin als auf kulturelle Vorstellungen von Gesundheit, Reife und Fruchtbarkeit.
Die glänzende Patina, durch Berührung verdickt, und zahlreiche Abrasionen belegen eine lange Nutzung und zeugen von der historischen Bedeutung des Objekts.
Die Figur vereint ästhetische Idealisierung und sozialen Symbolismus zu einem eindrucksvollen Zeugnis der Agni-Skulptur.
Literatur (Auswahl)
Susan M. Vogel, Baule: African Art, Western Eyes, New Haven 1997.
Timothy F. Garrard, Akan Weights and the Gold Trade, London 1980.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
MAZ13315
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Figur, aus dem Agni-Kulturkreis stammend und in der Region Aboisso gesammelt, ist als Darstellung eines Mädchens zu verstehen, das sich im Übergang zur sozialen und biologischen Reife befindet.
Innerhalb der Akan-Gesellschaften im Südosten der Elfenbeinküste spielten Vorstellungen von weiblicher Schönheit, Fruchtbarkeit und sozialer Integration eine zentrale Rolle.
Solche Figuren stehen eng in Verbindung mit Konzepten von Bildung, Initiation und Repräsentation, in denen der weibliche Körper als Träger kultureller Ideale erscheint.
Die Skulptur zeigt eine junge Frau in aufrechter Haltung, die Hände greifen die Enden zweier geflochtener Zöpfe. Die hohe Stirn – ein klassisches Schönheitsideal vieler Akan-Gruppen – verleiht dem Gesicht Würde und Ausgewogenheit. Geschlossene Augen und die rötlich getönten, leicht zugekniffenen Lippen erzeugen einen Ausdruck stiller Introspektion. Der Hals, durch vier horizontale Ringe gegliedert, wird durch rote Perlenketten betont, die sich hinten in einer Muschelschale vereinen. Weitere Perlenverzierungen an Hüften, Handgelenken und Knöcheln unterstreichen den zeremoniellen Charakter der Darstellung.
Die modellierten Brüste und der kraftvoll gestaltete Bauch weisen weniger auf Individualität hin als auf kulturelle Vorstellungen von Gesundheit, Reife und Fruchtbarkeit.
Die glänzende Patina, durch Berührung verdickt, und zahlreiche Abrasionen belegen eine lange Nutzung und zeugen von der historischen Bedeutung des Objekts.
Die Figur vereint ästhetische Idealisierung und sozialen Symbolismus zu einem eindrucksvollen Zeugnis der Agni-Skulptur.
Literatur (Auswahl)
Susan M. Vogel, Baule: African Art, Western Eyes, New Haven 1997.
Timothy F. Garrard, Akan Weights and the Gold Trade, London 1980.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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