Eine Skulptur aus Holz - Senufo - Elfenbeinküste






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Senufo-Statue aus der Region Boundiali gehört zum kulturellen Kontext der Senufo-Gesellschaften des nördlichen Wald- und Savannengürtels Ivorischons. Die Senufo-Skulptur ist eng mit religiösen Vereinigungen, Ahnenverehrung und Initiationssystemen verbunden, insbesondere mit der weit verbreiteten Poro-Gesellschaft, die das soziale und spirituelle Leben maßgeblich prägte. Figurative Darstellungen dienten als Vermittler zwischen menschlicher Gemeinschaft und einer transzendenten Ordnung.
Die stehende Figur zeichnet sich durch eine eindrucksvolle formale Strenge aus. Das verlängerte Gesicht mit eindeutig geometrischem Kinn, geradem Nasenrücken und geschlossenen Lippen vermittelt Gelassenheit und Selbstbeherrschung. Die geschlossenen Augen deuten auf Innenschau und spirituelle Konzentration hin. Die großen kreisförmigen Ohrenappliken und die Mohikaner-Frisur sind charakteristische Merkmale, die der Figur eine markante Silhouette verleihen.
Die eingeritzten Ornamentierungen an Brüsten, Hüften, Abdomen und Rücken sind besonders bemerkenswert. Solche Muster erinnern an Hautritzungen, die in vielen westafrikanischen Gesellschaften als Zeichen von Schönheit, sozialem Ansehen und spiritueller Reife galten. Der am Hals getragene Amulet verleiht zusätzlichen Hinweis auf Schutz und rituelle Wirksamkeit. Die langen Arme, die Hände auf den Hüften ruhend, erzeugen eine Aura stiller Autorität. Die verkürzten Beine und die schematisch angedeutete dreiteilige Kleidung lenken den Blick auf den kraftvoll modellierten Oberkörper. Eine glänzende Patina, Austrocknungsrisse und Abnutzungsspuren dokumentieren Alter und rituellen Gebrauch und verleihen der Skulptur eine überzeugende historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Bloomington 1981.
Robert Goldwater, Senufo Sculpture from West Africa, New York 1964.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Patrick McNaughton, The Mande Blacksmiths: Knowledge, Power and Art in West Africa, Bloomington 1988.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
MAZ13732
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Senufo-Statue aus der Region Boundiali gehört zum kulturellen Kontext der Senufo-Gesellschaften des nördlichen Wald- und Savannengürtels Ivorischons. Die Senufo-Skulptur ist eng mit religiösen Vereinigungen, Ahnenverehrung und Initiationssystemen verbunden, insbesondere mit der weit verbreiteten Poro-Gesellschaft, die das soziale und spirituelle Leben maßgeblich prägte. Figurative Darstellungen dienten als Vermittler zwischen menschlicher Gemeinschaft und einer transzendenten Ordnung.
Die stehende Figur zeichnet sich durch eine eindrucksvolle formale Strenge aus. Das verlängerte Gesicht mit eindeutig geometrischem Kinn, geradem Nasenrücken und geschlossenen Lippen vermittelt Gelassenheit und Selbstbeherrschung. Die geschlossenen Augen deuten auf Innenschau und spirituelle Konzentration hin. Die großen kreisförmigen Ohrenappliken und die Mohikaner-Frisur sind charakteristische Merkmale, die der Figur eine markante Silhouette verleihen.
Die eingeritzten Ornamentierungen an Brüsten, Hüften, Abdomen und Rücken sind besonders bemerkenswert. Solche Muster erinnern an Hautritzungen, die in vielen westafrikanischen Gesellschaften als Zeichen von Schönheit, sozialem Ansehen und spiritueller Reife galten. Der am Hals getragene Amulet verleiht zusätzlichen Hinweis auf Schutz und rituelle Wirksamkeit. Die langen Arme, die Hände auf den Hüften ruhend, erzeugen eine Aura stiller Autorität. Die verkürzten Beine und die schematisch angedeutete dreiteilige Kleidung lenken den Blick auf den kraftvoll modellierten Oberkörper. Eine glänzende Patina, Austrocknungsrisse und Abnutzungsspuren dokumentieren Alter und rituellen Gebrauch und verleihen der Skulptur eine überzeugende historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Bloomington 1981.
Robert Goldwater, Senufo Sculpture from West Africa, New York 1964.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Patrick McNaughton, The Mande Blacksmiths: Knowledge, Power and Art in West Africa, Bloomington 1988.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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