Eine Skulptur aus Holz - Bassa - Dan - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Fetischfigur, die eher zur Dan-Bassa-Stilgruppe aus der Guiglo-Region gehört, ist Teil der Tradition von spirituell aufgeladenen Skulpturen, die innerhalb des religiösen Glaubens des Dan-Volkes als Wohnstätten oder Kanäle für übernatürliche Mächte dienten. In der westlichen, bewaldeten Region der Elfenbeinküste bildeten solche Figuren einen wichtigen Bestandteil individueller und gemeinschaftlicher Ritualpraxis, die auf Schutz, Heilung und die Regulierung unsichtbarer Kräfte zentriert war. Inklusive Stand.
Die Figur erscheint in einer expressiven Pose: Die Arme sind nach oben gebeugt, während die Hände nach unten gebogen sind, wodurch eine Spannung zwischen Elevation und Zurückhaltung entsteht. Die Frisur, zu vier Zöpfen zusammengefasst, wird von einem Stirnband gehalten, das dem Kopf eine deutlich definierte Struktur verleiht. Ein ornamentiertes Band an der Stirn und der Brücke der Nase betont die zentrale Achse des Gesichts. Die Augen sind besonders auffällig, hinter einem netzartigen Aufbau verborgen, wodurch dem Blick eine geheimnisvolle, jenseitige Qualität verliehen wird. Der Hals, durch horizontale Vertiefungen artikuliert, und die Textilschleifen, die den Hals, die Brust und den Bauch umschließen, deuten auf rituelle Aktivierung und die Bindung spiritueller Kräfte hin.
Laubverzierungen an Brüsten und Nabel betonen Fruchtbarkeit und Vitalität. Der Lendenschaum (Lendenschurz) und die textile Schleifen an Oberschenkeln vervollständigen das komplexe Materialarrangement. Der umfangreiche Schaden an den Beinen, zusammen mit Austrocknungsspalten, Abriebspuren und einer tiefglänzenden Patina, dokumentieren die lange Periode ritualer Nutzung. Genau diese Gebrauchsspuren verleihen der Skulptur ihre eindringliche Authentizität als Objekt gelebter religiöser Praxis.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer, Dan: Menschen und Masken in der Elfenbeinküste, Zürich 1976.
Daniel B. Reed, Dan Ge Performance: Masks and Music in Contemporary Ivory Coast, Bloomington 2003.
Anita J. Glaze, Kunst und Tod in einem Senufo-Dorf, Bloomington 1981.
Herbert M. Cole, Ikonen: Ideale und Macht in der Kunst Afrikas, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: Afrikanische Kunst des 20. Jahrhunderts, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
MAZ13766
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Fetischfigur, die eher zur Dan-Bassa-Stilgruppe aus der Guiglo-Region gehört, ist Teil der Tradition von spirituell aufgeladenen Skulpturen, die innerhalb des religiösen Glaubens des Dan-Volkes als Wohnstätten oder Kanäle für übernatürliche Mächte dienten. In der westlichen, bewaldeten Region der Elfenbeinküste bildeten solche Figuren einen wichtigen Bestandteil individueller und gemeinschaftlicher Ritualpraxis, die auf Schutz, Heilung und die Regulierung unsichtbarer Kräfte zentriert war. Inklusive Stand.
Die Figur erscheint in einer expressiven Pose: Die Arme sind nach oben gebeugt, während die Hände nach unten gebogen sind, wodurch eine Spannung zwischen Elevation und Zurückhaltung entsteht. Die Frisur, zu vier Zöpfen zusammengefasst, wird von einem Stirnband gehalten, das dem Kopf eine deutlich definierte Struktur verleiht. Ein ornamentiertes Band an der Stirn und der Brücke der Nase betont die zentrale Achse des Gesichts. Die Augen sind besonders auffällig, hinter einem netzartigen Aufbau verborgen, wodurch dem Blick eine geheimnisvolle, jenseitige Qualität verliehen wird. Der Hals, durch horizontale Vertiefungen artikuliert, und die Textilschleifen, die den Hals, die Brust und den Bauch umschließen, deuten auf rituelle Aktivierung und die Bindung spiritueller Kräfte hin.
Laubverzierungen an Brüsten und Nabel betonen Fruchtbarkeit und Vitalität. Der Lendenschaum (Lendenschurz) und die textile Schleifen an Oberschenkeln vervollständigen das komplexe Materialarrangement. Der umfangreiche Schaden an den Beinen, zusammen mit Austrocknungsspalten, Abriebspuren und einer tiefglänzenden Patina, dokumentieren die lange Periode ritualer Nutzung. Genau diese Gebrauchsspuren verleihen der Skulptur ihre eindringliche Authentizität als Objekt gelebter religiöser Praxis.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer, Dan: Menschen und Masken in der Elfenbeinküste, Zürich 1976.
Daniel B. Reed, Dan Ge Performance: Masks and Music in Contemporary Ivory Coast, Bloomington 2003.
Anita J. Glaze, Kunst und Tod in einem Senufo-Dorf, Bloomington 1981.
Herbert M. Cole, Ikonen: Ideale und Macht in der Kunst Afrikas, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: Afrikanische Kunst des 20. Jahrhunderts, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
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- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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- DE241193499
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